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Der antivir ist der bei den SuSE Distributionen derzeit mitgelieferte Virenscanner, da er für Privatleute kostenlos ist, und sehr leicht zu konfigurieren, ist er für den Einstieg durchaus empfehlenswert. Die antivir Konfigurationsdatei ist unter /etc/antivir.conf zu finden, folgende Einstellungen interressieren uns:

EmailTo root@localhost //die Emailadresse dessen, der über Virenfunde und mißlungene Updates informiert wird

LogTo /var/log/antivir.log //Die Logdatei, in der Antivir sein Wirken beschreibt

//Wenn die Internetverbindung über einen Proxyserver hergestellt wird, sind folgende Einstellungen nötig

HTTPProxyServer proxy.domain.com

HTTPProxyPort 8080

Wenn der Proxy eine Authentifizierung verlangt benötigen wir noch:

HTTPProxyUsername username

HTTPProxyPassword password

Ausserdem gibt es noch die Einstellung AutoUpdate, die aber normalerweise nicht Funktioniert.

Es ist besser seine Updates per antivir –update über die crontab, oder über ein bei der Einwahl ausgeführtes Script zu machen.

Zunächst einmahl müssen wir uns bei antivir registrieren, um updates zu bekommen (das kostet nichts (nach wie vor vorrausgesetzt ihr seid Privatleute) und geht auch mehrmals.

Beim ersten Versuch eines Updates bekommt root@localhost eine Email zugestellt, mit einem link und der Aufforderung sich zu registrieren (wer hier meint sich zu registrieren wäre böse, der kann seinen Virenscaner auch auslassen, ohne Updates bringt der nämlich nichts). Ihr geht einfach auf den Link, gebt eure Daten dort ein und erhält eine Antwortmail mit zwei Dateien im Anhang die hbedv.key enthält den Lizenzschlüssel, beide dateien werden in das Verzeichniss /usr/lib/AntiVir/ kopiert, und dass wars.

P.S.: Selbstverständlich kann der antivir nicht nur Email scannen, er kann auch andere Vezeichnisse durchsuchen, näheres dazu verrät man antivir .


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