Der Darwin-Award wird alljährlich denjenigen
"verliehen", in der Regel "posthum",
die sich um den Genpool der Menschheit verdient gemacht haben, indem
sie ihre eigenen
Gene diesem entzogen. Anders ausgedrückt: Menschen, die sich durch
eigenes Verschulden um ihr
Leben gebracht haben, werden hier "verewigt". Alle Angaben sind durch
unabhängige
Medien geprüft und bestätigt - so unglaublich sie manchmal
auch sein mögen.
2007
Januar 2007 Georgia:
Eine neue Scheune zu bauen ist eine Aufgabe,
die eine Gemeinschaft zusammenbringt.
Eine Scheune einzureissen hingegen kann man auch in einer kleinen Gruppe.
Ein Trio traf sich an einem frischen Wintermorgen um eine baufällige Scheune
einzureissen. Speaking of bracing...
Da es Holz zu schneiden gab, hat einer der Freunde seine
Kettensäge angeworfen und mit dem zersägen der Scheune begonnen.
Weniger geistreich war es mit den Stützpfeilern der Scheune zu beginnen,
während er unter dem Scheunendach stand.
Abgesehen von dem Wohlverdienten Darwin Award für die dahingeschiedenen,
darf hier bemerkt werden, das nachdem die Stützpfeiler entfernt waren,
das das Einreissen der Scheune mit Hilfe der Schwerkraft in kürzester Zeit
vollendet wurde.
2006
November 2006, Singapore
Man stelle sich das Zimmer eines Schüers vor
Bücher, schmutzige Wäsche, Poster, Speisereste, und
in der mitte ein 16 jähriger der zu lauter Rock Musik
auf seiner Luftgitarre spielt.
Aber dieser Schüer &üüml;bertrieb es etwas mit dem Hadbangen.
Nach dem Polizeireport hat Li Xiao Meng, ein Student
in der Singapore's Hua Business School, seinen Kopf mit solcher
Begeisterung auf und ab geschüttelt, dass es ihn aus dem offenen Fenster schleuderte.
Der Polizeibericht spricht von einem
Tod durch Missgeschick
2005
Darwin Award: Autobahn Kletterer
31 Mai 2005, Seattle, Washington
Zwei Saufkumpane fanden sich um 2:45 Nachts auf einer Brücke
40 Fuss über einer belebten Schnellstrasse in Seattle wieder.
Es stellte sich als der beste Platz heraus, um herauszufinden, wer mehr Kraft und Ausdauer hatte.
Wer sich länger vom Brückengeländer herabhängend halten konnte sollte der Sieger sein!
Unglücklicherweise war der glorreiche Sieger dieses Wettstreites zu entkräftet
sich anschliessend wieder hochzuziehen, nicht mal mit der Hilfe seines unterlegenen Freundes.
Der unidentifizierte Champion fiel direckt auf die Motorhaube eines mit 100km/h fahrenden Kleintransporters
und prallte von dort auf die Strasse, wo er von einem weiteren Fahrzeug getroffen wurde.
Bisher konnte der Gewinner des Wettstreites nicht identifiziert werden.
Darwin Award: Spiel mit dem Feuer
7 März 2005, Hanoi, Vietnam
Während des Vietnamkrieges wurden über Vietnam mehr Bomben abgeworfen, als während des
2.Weltkrieges über Europa, noch heute sterben immer wieder Menschen in Vietnam die bei Feldarbeiten
einen alten Blindgänger auslösen, man sollte also meinen, das jeder in Vietnam weiss das Bomben gefährlich sind,
nicht so Nguyen 21.
Dieser saß mit ein Paar Freunden beisammen und sprach dem Alkohole zu,
als er plötzlich einen alten Sprengkörper hervorzog, den er gefunden hatte.
Dieser war 6cm lang und hatte einen durchmesser von 8 cm, zwei Dräte hingen heraus.
Weil er alt und rostig war, sagte Nguyen , er könne nicht explodieren. Seine Freunde waren anderer Ansicht.
Um seinen Standpunkt zu beweisen, steckte sich Nguyen den Sprengkörper in den Mund
und forderte seine Freunde auf die beiden Kabel an eine 220 Volt Steckdose anzuschliessen,
Was er dann schliesslich selbst tat.
Es stellte sich herraus, das Nguyen unrecht hatte!
Es ist nicht klar, ob die 220 Volt alleine gereicht hätten, Nguyens Leben eine Ende zu setzen.
Nach Auskunft der Polizei zerriss die Explosion seinen Kiefer und zertrümmerte all seine Zähne.
Er erreichte das Krankenhaus nicht mehr lebend.
Darwin Award: Spiel mit dem Elefanten
28 January 2005, Patong, Thailand
Es ist kein geheimniss, das Elefanten gross sind. Elefanten fressen hunderte Pfund Nahrung um ihr
Gewicht zu halten. Indische Elefanten haben eine Schulterhöhe von 9 Fuss.
Elefanten tragen mächtige Baumstämme mit ihrem Rüssel die in Westeuropa von einem
Bagger gezogen werden würden.
Es ist auch kein Geheimniss, das ein Tier das man ärgert wütend werden kann.
Ein Tier, das fest verwurzelte 1m dicke Bäume umschubsen und dann wegtragen kann
zu ärgern, ist also keine gute Idee, wie jeder in Südostasien weiss.
Doch genau das war die Idee, die Prawat hatte als er eine
Herde von 5 Arbeitselefanten sah, die bei einem Buddhistischem Tempel an einen Baum gekettet stand.
Wärend der Besitzer im Tempel war, bot Prawat ein 50 jähriger Thai einem der Dickhäuter Zucker an
... und zog ihm weg, bot ihm den Zucker an, ... und zuo ihn Weg, ... Dies wiederholte er wieder und immer wieder
Dies war ein grosser Spass für Prawat, aber der Elefant wurde des Spiels bald müde.
Als Prawat wieder einmal den Zucker zurückzug stupste ihn der Elefant,
einer seiner Stosszähne bohrte sich in Prawas Bauch. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Quelle: The Star (Kuala Lumpur)
2004
Darwin Award: ein klarer Sieger...
6 September 2004, Rumänien
Die Polizei suchte verzweiffelt nach einem Mann mit einem Metall Ring
der auf seinem Penis steckte, dieser war zuvor in Panik aus dem Krankenhaus geflüchtet.
Der unidentifizierte 42 jahre alte Mann erzählte, er habe den Ring auf seinen Penis gesteckt,
nachdem er eine Wette während eines Trinkwettbewerbes in einer Kneipe verloren hatte.
Er war jedoch danach nicht in der Lage den Ring zu enbtfernen.
Um nicht in Verlegenheit zu geraten suchte er nicht soffort medizinische Hilfe auf.
Aber nach zwei Tagen wurde der Schmerz unerträglicher als die Scham.
Also ging er zum Krankenhaus um seinen übelrichenden
dunkel verfärbten Penis behandeln zu lassen.
Die Ärzte erklärten ihm, das eine Gangräne eingesetzt hatte, und sein Leben in Gefahr war.
Die Blutversorgung war zu lange abgeschnitten, und das einzige was Sie tun konnten
war den Penis zu entfernen, damit die Nekrosis sich nicht auf den Rest des Körpers ausdehnte.
"Es gibt keinen Weg, dem Messer zu entkommen, entweder auf die eine, oder die andere Art"
erklärte ein Arzt während der Suche. "Er muss zurück zum Hospital kommen und dies akzeptieren."
Als einziger Trost für den Mann bleibt ein ganz besonderer Darwin Award,
entweder auf die eine, oder die andere Art!
Reference: Daily Record (UK), Ananova
2001-2003
Es war die erste Woche des Waffen auffrischungs Kurses, und die Schweizer Armee
Grenadier Abteilung 20/5 hatte gerade ihr Training mit echter Munition beendet.
Der Schiesslehrer befahl den Soldaten ihre Waffen zu sichern um in die Verdiente Pause zu gehen.
Ein 24 jähriger Leutnant, entschied, dies wäre ein guter Zeitpunkt für eine Messer attacke auf einen Soldaten.
Sein Bayonet schwingend, sprang er auf einen seiner Männer zu,
diesen vollkommen überraschend.
Aber früher am Morgen hatten die Soldaten geübt die Waffe in kürzestmöglicher Zeit
zu entsichern und abzufeuern.
Diese frühmorgendliche Übung war ein voller Erfolg wie sich nun herrausstellte.
Der überraschte Soldat, in angesicht seines Leutnants, der sich mit einem Bajonett auf ihn stürzte
feuerte einen Schuss auf den vermaindlichen Angreiffer ab, und schützte sich selbst und den rest der Abteilung
vor einem Überraschungsangriff.
Es ist anzunehmen, das der Leutnant ihm für seine schnelle Reaktion gratuliert hätte,
unglücklicherweise überlebte er den Schuss aber nicht
Quelle: Blick
2000
(7. Mai 2000, Italien) Mit Vollgas voraus! Ein junges
Paar wurde in einem verrückten Unfall in Chieti
dieses Wochenende getötet. Germano und Franciska wurden beinahe
nackt gesehen, und Untersuchungsbeamte vermuten, dass sie in ihrem
kleinen italienischen Vehikel Sex hatten, während es mit etwa 130
Sachen über schmale Bergstrassen raste. Italienische Jugendliche
nutzten gewöhnlich ihre Autos für romantische Verabredungen,
wenn die Eltern den Sex vor der Ehe verbieten. Aber es ist
unverständlich,
warum dieses Pärchen sich für ihren Sex ein Auto ausgesucht
hatten, das mit Höchstgeschwindigkeit über die Bergstrassen
fuhr. Germano verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto,
und der 27-jährige Mann und seine 20-jährige Geliebte wurden
bei dem Aufprall getötet.
(18. März 2000, Australien) Der Beginn der
Enten-Jagsaison führte zu einer schnellen Dezimierung der
Entenjäger in der Bevölkerung Australiens - ohne dass
Tierschützer eingegriffen hätten.
Im Naturpark von Cain Curran, Castlemain, Provinz Victoria ging eine
Gruppe von Jägern in einem kleinen Aluminiumboot auf Entenjagd.
Ihr Boot wird oft als "tinny" bezeichnet, weil es sehr billig
herzustellen ist.
Dieses Boot war für drei Erwachsene gebaut worden. George aus
Melbourne benutzte es aber mit drei Freunden. Sie führten
außerdem seinen Sohn, sechs Schrotflinten und 3 Munitionskisten
à 25 kg mit. Das Boot war also mit über 500 kg beladen, und
durch die viele Ausrüstung und die vielen Passagiere war leider
kein Platz mehr für Schwimmwesten. Man ließ sie daher im
Auto zurück.
Die Männer trugen allesamt hüfthohe Wattstiefel. Diese
Stiefel sind schwer wie Blei, wenn sie sich mit
Wasser füllen. Man kann mit ihnen nicht schwimmen. Daher sollte
man dazu Schwimmwesten tragen. Wem das noch nichts sagt - es passierte
folgendes:
Das Boot sank schließlich 300 Meter vom Ufer entfernt. Drei
wurden von anderen Booten aufgenommen und gerettet. Zufällig gibt
ihnen die Natur eine Chance zu lernen. George und ein Freund hatten
kein Glück. Sie trugen immer noch ihre Wattstiefel (und Darwin
Awards) als man sie fand. George's Sohn war noch zu jung, um sich als
Preisträger zu qualifizieren. Er verstarb traurigerweise auch.
1999
In den meisten Teilen der Welt vollzieht sich der
Wechsel von
Sommer- zu Winterzeit vergleichsweise friedlich. Doch dieses Jahr hatte
er einschneidende Folgen
für ein paar palästinensische Terroristen.
Israel bestand auf einem etwas früheren Wechsel zur Winterzeit, um
eine Woche mit Gebeten vor
Sonnenaufgang zu erleichtern. Selbstverständlich weigerten sich
die Palästinenser, nach
"zionistischer Zeit" zu leben. In der Folge wusste zwei Wochen lang
niemand so genau, welche Zeit
nun eigentlich galt.
Zeitig am Sonntag, dem 5. September, um exakt 5:30 Uhr israelischer
Zeit, explodierten
zwei aufeinander abgestimmte Autobomben in verschiedenen Städten
Israels. Dabei wurden drei
in den Autos befindliche Terroristen getötet. Anfänglich ging
man davon aus, dass es sich um
von ungeschickten Amateuren ausgelöste Frühzündungen
handelte. Genauere Untersuchungen
enthüllten jedoch den wahren Grund für die Explosionen zu
solch unchristlicher Zeit.
Die Bomben waren in einem von Palästinensern kontrollierten Gebiet
hergestellt worden, und wurden
natürlich nach der Sommerzeit eingestellt. Die verwirrten Kuriere
hatten jedoch bereits auf Winterzeit
gewechselt und beim Abholen der Bomben offenbar vergessen, zu fragen,
nach wessen Uhr der
Zeitzünder eingestellt worden war. Folglich waren die Autos zum
Zeitpunkt der Detonation noch auf
ihrem Weg zum Zielort, und ließen die Terroristen etwas
verfrüht das Zeitliche segnen.
Sieben Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr aus
Sequoyah - gelegen im ländlichen
Bezirk von Hamilton nördlich von Chattanooga, Tennessee -
versuchten ihren Hauptmann
zu beeindrucken, indem sie gelegentlich Häuser in Brand setzten,
um sie dann sogleich
heldenhaft zu löschen. Die Männer hatten den Plan offenbar
ausgebrütet, um Daniel,
einem früheren Kollegen, wieder seinen alten Job zu verschaffen.
Unglücklicherweise gingen Daniels Karriereträume
unwiderbringlich in Rauch auf, als er sich beim
Verschütten von Benzin in einem Haus selbst festsetzte.
Eingekesselt von Rauch und Flammen,
war es ihm unmöglich, zu entkommen, und so starb er im seinem
brennenden Haus am 26 Juni.
Seine sechs Komplizen sehen zusammen 87 Jahren Gefängnis entgegen;
für Verschwörung,
Brandstiftung und Einbruch.
Ein nackter Mann wurde am Morgen des 6. Julis
in Orlando, Florida, auf dem Rücken eines Killerwals in Sea World
gefunden.
Der Unglückliche wurde als Daniel identifiziert. Der
Mann aus South Carolina trug einen zerfledderten Fahrzeugschein
aus Florida bei sich und die Adresse führte die Polizei zu einem
Hare Krishna Tempel in Miami.
Am besagtem Tag verschaffte sich unser furchtloser Kiffer Zutritt zum
Gelände von Sea World und trieb sich bis zur Schliessung um 10
Uhr abends in der Nähe der Waltanks herum, ohne von der
Security entdeckt zu werden.
Nachdem er sich bis auf die Badehose seiner Kleider entledigt hatte,
überwand er eine einen Meter hohe Plexiglasabschrankung und eine
kleine Steinmauer, bis er endlich über die kreisförmig
angelegte Treppe
in Tillikum's frostiges Heim (26,4 m x 33 m) herabsteigen konnte. Am
darauffolgenden Morgen um halb acht entdeckte ein Angestellter
Daniel's nackten Körper, der unterhalb Tillikum's Ruuml;ckenflosse
hing.
Seine Badehose trieb anderswo im Tank. Tillikum hatte offenbar
versucht, ihm die Badehose mit seinen rasiermesserscharfen Zähnen
auszuziehen, bemerkte der untersuchende Arzt.
Der Naturliebhaber hinterließ nur wenige Hinweise auf seinen
Geisteszustand, als er beschloß, mit einem Fleischfresser von der
Größe eines Busses zu kommunizieren. Ein Joint wurde
zwischen
seinen Kleidern sichergestellt; eine gültige Eintrittskarte zu Sea
World
war jedoch nicht aufzufinden. Parkarbeiter, die anonym bleiben wollen,
berichteten, dass dies nicht der erste Kontaktversuch zwischen Daniel
und Meeressäugern gewesen sei. Sie erinnerten sich, dass Daniel
zwei Jahre zuvor im Tank der Seekühe schwamm, welcher erheblich
wärmeres Wasser enthält und weit weniger angriffslustige
Spielgefährten beherbergt.
Als Darren John Cowley am 25. April 1999 versuchte,
möglichst sicher und unauffällig in das Haus
seines Nachbars einzubrechen, hatte er wenig Glück. Er wickelte
seine Jacke um seinen Arm und
schlug das Fenster ein, aber die Glassplitter durchstießen seine
Schutzkleidung und zerteilten
eine Arterie in seinem Arm. Der 32-Jährige torkelte vom Haus weg
und brach in einem Park,
800 Meter vom Tatort entfernt, zusammen. Spät am Morgen dann kam
der Hauseigentümer aus einem
Nachtklub zurück. Er sah ein zerbrochenes Fenster, eine blutige
Jacke und eine Blutspur. Als er
die Jacke untersuchte, bemerkte er, dass diese einem Mann gehörte,
den er zuletzt am Freitag
in einer Kneipe getroffen hatte. Er rief seinen Freund an, um mit ihm
zum Haus des Einbrechers
zu fahren und ihm die "Meinung zu sagen". Als sie ankamen, fanden sie
ihn aber nicht zu Hause,
sondern ohnmächtig im Park. Beim Näherkommen bemerkten sie
erschrocken die Blutspur aus seinem
fast zerteilten Arm und mussten einsehen, dass jede Hilfe zu spät
kam. Er war schon verblutet.
(Noch ein Tip, Darren: Beim nächsten Mal solltest du deinen Arm in
eine kugelsichere
Kevlar-Weste einpacken...)
(April 1999, New York) Terrence Adams erhängte
sich versehentlich, als sein Pullover sich
um seinen Hals verdrehte, während er versuchte, in eine
Kleiderboutique einzubrechen.
Der 55jährige Einbrecher aus Brooklyn gelangte in den Laden, indem
er die an den hinteren
Fenstern angebrachten Metallgitterstäbe verbog. Als er in den
Laden sprang, blieb der Pulli
an einem der Stäbe hängen und erwürgte ihn so. Er wurde
Samstag morgens tot am Tatort
aufgefunden. Zu Ehren seines Mißgeschickes schlugen Bewohner der
Flatbush-Nachbarschaft vor,
die "Dum Dum Boutique" in "Dumm Dumm Boutique" umzubenennen.
(16. April 1999, Washington D.C.) Wir können
Fortuna danken, dass es zwei Sanitäter
weniger gibt. Marks vierzehn Jahre alter Sohn fand seinen Vater und
Carol in ihrem
Vorstadt-Heim; das Pärchen trug Atemmasken, die an einer leeren
Lachgasflasche hingen.
Distickstoffoxid, bekannt als "Lachgas", verursacht ein kurzes High und
wird in Zahnarztpraxen
und Ambulanzen gerne verwendet, damit sich Patienten entspannen
können. Wie jedes andere
reine Gas muß es mit Luft oder Sauerstoff gemischt werden, um den
Patienten nicht zu
ersticken. Unnötig zu betonen, dass Carol und Mark dem Lachgas
keine Luft beimischten.
Zu einem würdigen Darwin-Award-Kandidaten wird diese Geschichte
dadurch, dass beide Opfer
ausreichend medizinisches Wissen hatten, um diese Gefahr kennen zu
müssen: Mark war seit zehn
Jahren als Sanitäter bei der Feuerwehr des District Columbia, und
Carol lernte gerade für
den Posten einer Notärztin bei einer Vorstadt-Feuerwehr. Noch
amüsanter ist, was der
PR-Sprecher der Feuerwehr von Washington, D.C., sagte. Mark sei einer
der bestausgebildeten
und besttrainierten Mitarbeiter, die wir hatten gewesen. Das wird viele
tausend Anwohner
beruhigen!
Eine Schafherde hat am 28. Januar 1999 die Frau eines
britischen Farmers angegriffen und
sie über eine Klippe in den Tod gestossen. Dies passierte, als die
Frau den Schafen einen
Heuballen brachte, den sie auf ihrem Moped transportierte. Einige
Schafe sprangen vorwärts
und rammten das Gefährt so stark, dass es die hohe Klippe
herunterfiel. "Ich sah, wie die
Schafe das Moped umzingelten und wie die Frau in Richtung Abgrund
lief," sagte der Nachbar
Alan Renfry Reportern. Der Ehemann wurde später dazugerufen, die
Schafe änderten sofort
ihre Richtung und blökten den Mann an.
(Mai 1999, Spanien) Tiger töten deutsche Touristen
in Alicante. Ein deutsches Ehepaar
ist beim Besuch eines Safari-Parks in Ost-Spanien von drei Tigern
angefallen und getötet
worden. Das ältere Paar war nach Angaben des Rettungsdienstes
trotz strengstem Verbot aus
ihrem Auto ausgestiegen. Daraufhin hätten sich die Tiger auf die
Besucher gestürzt und
tödlich zugebissen. über die Identität der beiden
Deutschen liegen keine Angaben vor.
Die Direktorin des Wildtierparks 'El Vergel', Rosario Montaner, sagte:
"Die Besucher
haben sich grob fahrlässig verhalten." Auf den Eintrittskarten und
auf Hinweistafeln wird
in mehreren Sprachen darauf hingewiesen, dass das Verlassen der Autos
strikt untersagt ist.
Die Fenster und Türen müssen geschlossen bleiben. Die
getöteten Deutschen seien nicht nur
ausgestiegen, sondern hätten die Wagentür auch noch von
außen abgeschlossen und sich ein
Stück von ihrem Wagen entfernt. Ihre Leichen sind in großer
Entfernung von dem Auto gefunden
worden. Der Safari-Park besteht seit 20 Jahren. In dieser Zeit hat es
noch Angaben der
Parkleitung noch keine ernsten Zwischenfälle gegeben.
(März 1999, England) Christopher Piper traf in
seinem Heim, einem Haus in Hampshire,
am Freitag abend mit einem Kasten Bier ein. "Er trank eine Menge Bier"
sagte seine Frau
Jaqueline aus, "und begann zu rauchen". War er selbstmordgefährdet
oder einfach dumm?
Er trank weiter. Als er bereits ein gewisses Trunkenheitsstadium
erreicht hatte, beobachtete
seine Frau ihn dabei, wie er ungeschickt versuchte, sein
Butangasfeuerzeug aufzufüllen,
wobei er einiges der brennbaren Flüssigkeit auf seinen Pullover
verschüttete. Sie warnte
ihn, dass er gerade etwas sehr Dummes tue und dies nicht im geringsten
amüsant sei.
Er beachtete sie jedoch kaum. Der 35jährige Mann schnippte das
Feuerzeug versuchsweise an,
gab dann seiner pyromanischen Neigung nach und versuchte, seine Hose zu
verbrennen. Als
Nebeneffekt setzte er den butangasgetränkten Pullover in Flammen
und verwandelte sich im
eigenen Wohnzimmer in einen Feuerball! Solltest Du jemals in die
Situation geraten, dass
deine Klamotten in Brand geraten, vergiß nicht, Dich auf den
Boden zu werfen und herumzuwälzen,
um die Flammen zu ersticken! Christopher warf und wälzte sich
nicht. Er geriet in totale Panik
und sprang aus dem Fenster auf die Straße, wobei er noch die
Gardinenn in Brand setzte,
dann ebenso einen in der Nähe parkenden BMW, als er versuchte, die
Flammen mit den Händen
auszuschlagen. Durch diese Versuche führte der dem Feuer mehr
Sauerstoff zu und die Flammen
wurden grösser. Ein Nachbar hielt die Flammen vorerst
irrtümlich für einen Brand, sah dann
aber schnell, dass es sich um einen brennenden Menschen handelte. Er
eilte aus seinem Haus und
versuchte, das Feuer mit Badelaken zu ersticken, leider nutzlos. Er
verstarb kurz nach
seiner Einlieferung in das Frimley Park Krankenhaus in Surrey. Das
Urteil der
nachfolgenden Untersuchung ergab "Tod durch Unfall".
Rodney fuhr am 23. August mit seinem Jetski auf dem
Lake Washington herum und genoß
die Sonne und die Kraft der Maschine zwischen seinen Beinen. Nach
einiger Zeit des
Vergnügens bemerkte er, dass die Batterien des Wasserflitzers
schwächer wurden.
Bald fuhr er zu einem Dock am nahen Juanita Beach Park, band sein Boot
fest und holte sein
Batterieladegerät. Er schloß das Ladegerät an einer
110-Volt Steckdose an
und sprang zurück auf sein Wasserfahrzeug, immer noch die Kabel in
der Hand haltend.
Er wurde später am Abend, mit dem Gesicht nach unten treibend, am
Dock gefunden.
Anfang November habe Plateauschuhe, ein Muß
für modebewußte junge japanische Frauen,
zwei Todesopfer in Tokio gefordert. Es müssen weitere
Unglücke befürchtet werden,
wenn andere Modefreaks weiterhin in die Fußtapfen ihrer
unglücklich verschiedenen
Vorbilder treten sollten.
Das erste Opfer, eine 25-jährige Lehrerin einer Pflegeschule,
starb in ihrem Auto,
nachdem sie sich einen Schädelbruch beim Sturz von ihren 13 cm
hohen
Wolkenstiefeln zugezogen hatte. Die zweite hauchte ihr Leben an einem
Betonpfeiler aus.
die 8 cm hohen Abstätze der 25-jährigen Fahrerin verfingen
sich
zwischen den Pedalen. Die verkeilten Absätze verhinderten das
rechtzeitige Betätigen der Bremse.
Da einige dieser Monster mittlerweile eine Höhe von bis zu 30 cm
erreichen,
warnen Gesundheitsberater vor der Verwendung solcher
Fußbekleidung, da die Füße und
der Rücken der Trägerin Gefahr laufen, bleibende Schäden
davonzutragen.
Angesichts der in letzten Zeit zu verzeichnenden Vorfälle weist
die Polizei die Bürger
dazu an, gefährdete Modejünger vor den fatalen Folgen ihrer
Neigung zu warnen -
und zwar bevor ein Unfall mit Plateauschuhen eine weitere intakte
Familie auseinanderreisst.
Im Januar wurde ein britisches Teenager-Girl
notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert.
Sie beklagte sich über starke Schmerzen im Bauchbereich. Die
Chirurgen, die vergeblich versuchten,
das Leben der jungen Frau zu retten, fanden zu ihrem Erstaunen ein
Knäuel von der Größe eines
Fußballs im Bauch der Patientin. Es bestand aus menschlichem Haar.
Rachel, die 17-jährige Lehrtochter in einem Coiffeurbetrieb hatte
schon seit frühester
Kindheit den Tick, die Enden ihrer Haare anzukauen.
Im Rückblick auf diesen unglücklichen Todesfall, sagte der
Gerichtsmediziner Alan Craze:
"Rachel machte das aus Gewohnheit. Falls sie sich Gedanken darüber
gemacht hat, war sie
sicher zum Schluß gekommen, dass die Haare ihren Verdauungstrakt
wieder verlassen
würden. Dem war aber nicht so, und die Ablagerung wuchs bis zu
einer lethalen Grösse."
Die Pathologin Nera Patel unterzog den Haarball genauen Messungen: 33cm
lang, 25cm breit
und 10cm dick. Sie sagte. "Er war äußerst dicht und sah von
der Struktur her wie ein
Football aus."
Am 22. September zog in London ein häßliches
Gewitter auf.
Zwei Frauen wurden Opfer zeitgenössischer Mode, als ihre
metallverstärkten
Büstenhalter als elektrische Blitzableiter fungierten. An jenem
Mittwoch genossen
Anuban and Sunee gerade eine kurze Shopping-Pause im Hyde Park.
Die beiden hatten nichts besseres im Sinn, als unter einem Baum vor den
Gewalten der Natur
Schutz zu suchen. Die gebürtigen Thailänderinnen wurden
sogleich von einem Blitz getroffen
und durchgebrutzelt.
Ihre leblosen Körper wurden von den vorbeigehenden Passanten bis
zum folgenden Tag,
als es offensichtlich wurde, dass es sich hier nicht um zwei schlafende
Landstreicher handelt,
nicht entdeckt. Durch die forensische Untersuchung stellte sich heraus,
dass sich der Blitz direkt
in die BHs der Frauen entladen haben muß, beide Opfer wiesen
Verbrennungen im Brustbereich auf. Der Gerichtsmediziner ließ
verlauten, dass dies erst der zweite Fall in einer Reihe von 50.000
Toten durch Blitzschlag war, in dem Büstenhalter die
ausschlaggebende Rolle spielten. Die Untersuchungsakte wurde mit
der Anmerkung "Tod durch Unglück" geschlossen.
Am 9. November fiel ein mexikanischer
Gefängniswächter seinem Übereifer zum Opfer,
während er den ehelichen Besuch eines Insassen überwachte.
Raul Zarate
Diaz beobachtet seinen Schutzbefohlenen intensiv vom Dach des
Gefängnisses aus, als er
über einen Luftschacht stolperte, durch ein Oberlicht brach und
rund acht Meter tiefer neben
dem Bett des Insassen landete, wo dieser und seine Ehefrau trotz der
widrigen Umstände
gerade einen intimen Moment genossen. Der gestörte Gefangene regte
sich so sehr auf, daß er
von Sicherheitsbeamten beruhigt werden mußte.
Andere Gefangene der Anstalt berichteten, daß Diaz dafür
bekannt war, das Gefängnisdach
auf der Suche nach überwachungswürdigen" Insassen zu
durchstreifen, wenn diese gerade
Besuch von Ihren Ehepartnern erhielten.Die lokale Justizbehörde
ließ verlauten, dass der
Wächter ein pornographisches Magazin nebst einem Fernglas
umklammert hielt.
Dummheit gepaart mit Munitionsresten ist ein
großes Problem. Ein Mann aus Kalifornien
kam kürzlich in den Besitz einer alten Bombe, die aus einem
umstürzenden Waggon eines
Munitionszuges auf dem Weg zu einem Marinestützpunkt an der
Westküste gefallen war.
Neugierig auf das Innere des Geräts öffnete er die Hülle
mit einem Schneidbrenner.
Die Geschwindigkeit seines Ablebens war unvergleichbar.
Einen Schwertschlucker segnete in Bonn am 18. April das
Zeitliche, als er sich einen Regenschirm
in den Hals einführte - und unglücklicherweise den
Öffnungsknopf betätigte.
Am 9. Mai wurde ein junges mexikanisches Paar leblos
im Laderaum eines Leichenwagens aufgefunden. Jose, 23,
Angestellter des Perez Diaz Beerdigungsinstituts in Campeche(Mexiko),
traf
Ana Mariaam Samstag zu einem romantischen Stelldichein in seinem
Leichenwagen.
Er parkierte in einer Lagerhalle und ließ den Motor zwecks
Air-Conditioning laufen.
Die kohlenmonoxidhaltigen Abgase stauten sich in der
abgeschlossenen Lagerhalle, drangen in das Innere des Wagens und
führten zum Tod der beiden Liebenden.
Ein Fischer aus Kiew wurde bei seiner Arbeit
im Fluss Tereblya am 25. Mai durch einen Stromschlag getötet. Der
43-jährige
Mann verlegte Stromkabel vom Fangort in sein Heim und schloss diese
an der Hauptstromversorgung an. Die durch die Elektrizität
getöteten
Flossentiere trieben sogleich rücklings auf dem Wasser.
Der Mann watete ins Nass, um seinen Fang einzusammeln und
vergaß leider das immer noch stromführende Kabel vorher zu
entfernen. Er fand das gleiche Ende wie seine erhoffte Beute.
Ein Mann, bekannt für seine Fähigkeiten in
Sachen Fang und Beschwörung von Schlangen, wurde im Mai in das
Haus
eines Nachbarn gerufen. Die Behausung der beunruhigten Bewohner
bedurfte einer notfallmäßigen Austreibung eines Python. Hie,
55, eilte
sogleich an den Ort des Übels im nördlichen Teil von
Uttaradit (Thailand). Er
erschien schon nach kurzer Zeit wieder und hielt seinen Fang,
sicher in einen Sack aus Leinwand verpackt, siegreich in die Luft.
Hie war auf dem Heimweg mit der seiner Beute als er von
Dorfbewohnern angehalten wurde die darum baten die Schlange
sehen zu dürfen. Er befreite das Reptil aus dem Sack und hing es
stolz um seinen Hals. Der wilde Python, ein einziger, eineinhalb
Meter langer, kräftiger Muskelstrang, nahm die Gelegenheit wahr
und
begann seinen Fänger zu würgen.
Hie's Hilferufe zeitigten keine Wirkung, denn die vor Angst
versteinerten Dorfbewohner wagten es nicht, sich der Schlange zu
nähern. Innerhalb von Minuten verlor er den Kampf gegen die
Kreatur
und fiel leblos zu Boden. Die örtliche Polizei entfernte die
Würgeschlange mit Gewalt von seinem Opfer und nahmen sie in
Gefangenschaft.
Am 16. August wurde ein Jäger aus Bad Urach von
seinem eigenen Hund erschossen.
Der 51-jährige Mann wurde im Schwarzwald neben seinem Auto auf dem
Boden
liegend aufgefunden. Ein Gewehrlauf führte aus dem Fenster und im
Innern des Gefährts heulte der herrenlose Vierbeiner. Es wird
vermutet, dass der Hund den Abzug mit seiner Pfote betätigt hat.
Die
Polizei schließt jegliche Manipulation aus.
Wer erinnert sich nicht an die Sonnenfinsternis am 11.
August.
Ein 42jähriger Mann kam bei Kaiserslautern ums Leben, als er im
Auto fahrend
die Sonnenfinsternis beobachten wollte. Ein Augenzeuge, der sich im
Auto hinter
dem Verunfallten befand, berichtete, dass der Wagen vor ihm hin und her
schwankte,
während sein Fahrer sich wohl auf die teilweise bedeckte Sonne
konzentrierte.
Auf einmal beschleunigte er und machte einen Abstecher an einen
Brückenpfeiler.
Er hatte offensichtlich gerade seine Finsternisbrille aufgesetzt, die
ihn zwar
gefahrlos in die Sonne blicken ließ, aber leider die Strasse
abdunkelte.
Ein 40jähriger Mann aus Kolumbien erschoß erst seine Frau
und dann sich selbst.
In seinem Abschiedsbrief stand, dass er am Tage der Sonnenfinsternis
das Ende
der Welt erwarte. Hierbei muß bemerkt werden, dass Kolumbien zur
Zeit des Ereignisses
tausende Kilometer von der totalen Finsternis entfernt war.
Nathan hatte Angst, sein Fahrrad zu verlieren. Anstelle
dessen verlor er noch etwas viel Kostbareres: sein Leben.
Der Schauplatz ist der Atlantische Ozean bei Virginia. Chincoteague
ist eine Küstenstadt und Nathan war mit seiner Familie dort auf
Urlaub. Am 3. Juni entschloss er sich dazu, die örtliche Jugend
nachzumachen und mit seinem Fahrrad ins Wasser zu fahren.
Da er anscheinend den Eindruck hatte, sein Zweirad würde auf dem
Wasser schwimmen, band er sein Handgelenk an den Lenker. Er
wollte damit verhindern, dass die wogenden Wellen ihm sein Gefährt
entreissen.
Und dann fuhr er dem Chincoteague Pier entlang direkt in den Ozean...
...und sein Fahrrad schwamm nicht.
Augenzeugen und die Polizei bargen seinen Körper aus dem fünf
Meter tiefen Wasser. Er wurde per Flugtransfer in ein Krankenhaus in
Maryland gebracht, wo er bei der Ankunft für tot erklärt
wurde.
Rickey, ein 38-jähriger erfahrener Taucher,
ertrank, als er eine wegtreibende
Einstiegsleiter aus den Fluten des Meeres zurückholen wollte. Aus
unerklärlichen
Umständen trug er dabei seinen Gewichtsgurt.
An jenem Tag war Rickey mit zwei seiner Freunde auf seinem 10 Meter
langen Mako Powerboat
unterwegs, die Gruppe wollte einen Tag mit Tauchen und Speerfischen
verbringen. Seine
Freunde berichteten, dass Rickey schon Tauchermaske, Flossen,
Sauerstoffbehälter
und die Auftriebsweste abgelegt hatte, als er auf die wegtreibende
Leiter aufmerksam wurde.
Ohne lange zu überlegen, sprang er zurück ins Wasser, um sie
zu bergen. Da er aber
dummerweise ohne Flossen oder Auftriebsweste in die Fluten sprang, sank
er fast so schnell
wie ein Stein auf den Grund des Golfes. Seine Freunde konnten nichts
mehr für ihn tun.
Am 13. August ereignete sich eine tödliche
Explosion im philippinischen National
Bureau of Investigation. Zuerst wurde die Ursache auf einen Anschlag
von Terroristen
zurückgefuuml;hrt. Aber dann führten Ermittlungen zum
Ergebnis, dass das Ereignis nicht von Kriminellen verursacht wurde,
sondern von unvorsichtigen NBI Agenten,
die neben einem "Eimer voll TNT" geraucht haben. Die Explosion
tötete sieben Personen, den Täter eingeschlossen und
zerstörte die Abteilung für Spezialermittlungen
des NBI Gebäudes.
Ein Mann starb am 19. Dezember, nachdem er vom Dach
eines fahrenden Autos fiel. Das
Paar war am Wochenende vor Weihnachten gerade auf der Interstate 88 in
der Nähe von New York unterwegs, als ein heftiger Streit losbrach.
Obwohl ihr Gefährt mit weit mehr als den erlaubten 65
Meilen pro Stunde unterwegs war und dazu auch noch mit Sturmböen
zu kämpfen hatte,
entschied sich der Mann dazu, dem Streit aus dem Wege zu gehen, indem
er das Dach des Autos
erklomm. Natürlich konnte er sich nicht lange oben halten und
wurde nach einem heftigen Sturz
unter Sirenengeheul ins Krankenhaus eingeliefert. Er erlag am folgenden
Tag
seinen Kopfverletzungen. Die Frau wurde wegen Alkohol am Steuer
angeklagt.
Ein 25-jähriger Soldat starb am 15. Juli an den
Verletzungen, die er sich bei seinem Fall aus dem 3. Stockwerk
eines Hauses zugezogen hatte. Der junge Mann starb beim
Versuch, weiter als sein Kumpel zu spucken. Sein Plan war, sich
während des Ausspuckens mit Anlauf gegen ein Eisengeländer zu
werfen, um seinem Speichel dadurch noch mehr Geschwindigkeit zu
verleihen.
Als Resultat einer tragischen Fehlkalkulation brach das Geländer,
welches der
Mann noch umklammern, bevor endgültig den Halt verlor und 8 Meter
dem
Zement entgegen fiel. Der Militarist hatte einen Alkoholgehalt von 1.4
Promillen im Blut, was wahrscheinlich seine Entscheidungsfähigkeit
eingeschränkt hatte und ihm zugleich die einmalige
Möglichkeit
eröffnete, einen Darwin Award einzuheimsen.
Eine besondere Gruppe von Christen versuchte
buchstäblich in Jesus' Fußstapfen zu treten. Sie arbeiteten
daran, das Laufen auf
dem Wasser zu erlernen. Geduldig, Tag für Tag unternahm die Gruppe
neue
Anstrengungen, Gott näher zu kommen, indem sie auf dem Wasser
liefen. Diese
Christen setzten ihre unorthodoxen Praktiken fort, bis der Führer
der in Los Angeles
beheimateten Gruppe unerwartet am 24. November beim Training in der
häuslichen Badewanne
verstarb. Seine Frau sagte aus, daß ihr Mann viele Stunden damit
verbracht habe,
die Technik des "Auf-dem-Wasser-Gehens" zu perfektionieren, ohne die
Aufgabe
jedoch bislang gemeistert zu haben. Offensichtlich ertrank er, nachdem
er auf einem
Stück Seife ausgerutscht war.
Ein Paraglider aus Riverton wurde zu einem
"Parasegler", als er am Abend des 16. Julis in Utah County in den
Murdoch Kanal in der Nähe von Lehi fiel. Craig's Gleitschirm
füllte
sich mit Wasser und er konnte sich nicht befreien, als er mitsamt
seines Schirms in die Richtung eines Siphons auf der Ostseite des
Kanals gezogen wurde.
Der Sog beförderte ihn flugs unter dem Freeway I-15 indurch und
schleuderte ihn 120 Meter weiter Stromabwärts gegen einen
Gitterrost.
Ein Angestellter im Auftrag der Provo Water Users Association fand
seinen leblosen Körper. Wer hätte gedacht, dass eine der
Gefahren
des Paraglidings Ertrinken ist?
Ein zehnjähriger Junge aus New Hampshire
experimentierte mit einer ungewöhnlichen Art Pepsi zu trinken.
Thomas trieb eine Reißzwecke aus Plastik in die Dose, setzte an,
und begann zu saugen. Wahrscheinlich versuchte er sich den Inhalt
der Dose besonders schnell einzuverleiben - ihn sozusagen in
seinen Mund zu "schießen".
Die Zwecke schoss sogleich durch den Druck von der Dose und
geriet in die Luftröhre von Thomas. Der von seinem älteren
Bruder
alarmierte Polizeioffizier Mike Cassidy versuchte vergeblich, ihn mit
der Unterstützung eines Nachbarn zu reanimieren. Der Junge starb
am 24. Juli im Dartmouth Hitchcock Krankenhaus in Lebanon.
Ein Student aus New York wurde am 23. August im
Paramount
Kings Vergnügungspark nördlich von Richmond, Virginia,
getötet, als er auf der "Shockwave" Achterbahn fuhr. Eine
Sprecherin des Parks sagte,
obwohl der Fahrgast bei der Rückkehr des Gefährts nicht mehr
vorzufinden war,
weder Probleme mit dem Sicherheitssystem noch menschliches Versagen
festgestellt werden
konnte. Es wurde ein Fehlverhalten des Fahrgastes vermutet.
Der zweimin&uuuml;tige Ritt auf der Shockwave Achterbahn
befördert einen durch einen Loop,
eine seitliche Spirale und schließlich durch einen umgekehrten
Loop. Die Fahrgäste
sitzen auf einem Sattel, der dem eines Fahrrades ähnlich ist, die
F¨sse feste gegen eine
Plattform pressend.
Eine genauere Untersuchung zeigte, dass der junge Mann seinen eigenen
Tod verursacht
hatte, indem er sich aus der Festhaltevorrichtung befreite, um seine
Arme in die Luft
strecken zu können. Sein ungesicherter Körper wurde sogleich
während des ersten Loops
aus der Bahn auf die Laufplanke geschleudert, wo er tot und mit einer
massiven
Kopfverletzung aufgefunden wurde.
Am Samstag, dem 2. August, um 01:55 war ein
19-jähriger junger Mann gerade dabei,
von der Freeway Brücke der Pine Street in Washington zu urinieren,
als er den Halt
verlor und ungefähr 14 Meter seinem Schicksal entgegen fiel.
Ein 27-jähriger Mann sprang im August von
einer 25 Meter hohen Klippe ins Meer, um drei
Jungen zu beeindrucken. Der harte Aufprall auf
dem Wasser machte ihn sogleich bewusstlos. Einer
der Jungen, vom Schrecken des Unfalls
anscheinend unbeeindruckt, kletterte die Klippen
hinunter und zog den Mann aus dem Meer,
währenddessen seine Freunde Hilfe organisierten.
Der waghalsige Mann wurde per Flugverbindung von
Skrinkle Haven ins Withybush Krankenhaus in
Haverfordwest befördert, wo er bei seiner Ankunft für
tot erklärt wurde.
Ein 23-jähriger Maler aus Schottland, der unter
anderem Glas
auf seiner Stirn zu zerschmettern und Schlüssel zu verschlucken
pflegte,
war unter seinen Freunden wegen seinen waghalsigen Taten als
'Death Wish' bekannt. Einer seiner Stunts, die er ab und zu zum besten
gab, war eine
Pool-Billardkugel zu verschlucken, um sie anschliessend wieder
hervorzuwürgen. Er hatte den Trick schon mehrmals mit Erfolg
vorgeführt. Er bestand darin, die Kugel in seinem Hals
festzuhalten,
was aufgrund der idealen Grösse von Billardkugeln für ihn
kein
Problem darstellte.
Eines schönen Tages, der in vielen Belangen den
vorhergegangenen glich, war unser Protagonist dabei, große
Mengen von Lagerbier in sich hineinzuleeren. Der Wirt erlaubte ihm
und seinen Freunden, ihr Gelage bis über die Sperrstunde hinweg
auszudehnen. Im Laufe des alkoholgeschwängerten Abends
unternahm unser Maler den Versuch, einen Spielball zu
verschlucken. Da er dies schon so oft mit Erfolg vorgeführt hatte,
schien sein eigentümliches Verhalten kein Anlass zur Beunruhigung
zu sein. Diesmal war er aber in echten Schwierigkeiten. Obwohl ihm
seine Freunde zu helfen versuchten, rannte er auf die Strasse, brach
zusammen und lief blau an. Weder seine Kumpels noch die
herbeigerufene Ambulanz konnten sein Schicksal abwenden.
Was ist falsch gelaufen?
Anders als bei seinen früheren Vorführungen hatte sich 'Death
Wish'
diesmal einen Spielball für seine Vorführung ausgesucht. Er
war sich
offensichtlich nicht bewusst, dass die weiße Kugel eine
physikalische
Eigenschaft hat, die sie geradezu dazu prädestiniert, im Hals
stecken
zu bleiben. Sie ist nämlich kleiner als die numerierten
Bälle. Dies hat
seinen Grund darin, dass bei Pooltischen mit Münzeinwurf die
weiße
Kugel nach einem unbeabsichtigten Versenken zum Weiterspielen
benötigt wird. Leider hatte unser Kandidat für einen Darwin
Award
keine Ahnung davon. Der Durchmesser eines Spielballs beträgt 4.75
cm währenddem die anderen Bälle jeweils einen Durchmesser von
5.03 cm aufweisen. Dieser Unterschied ist zwar mit dem blossen Auge
kaum festzustellen, kann aber große Wirkung zeigen. Der spezielle
Auslöser des Todes und das Problem für 'Death Wish' war darin
begründet, dass ein kleinerer Durchmesser das Volumen exponentiell
verringert. Ein Spielball hat 10.52 ml weniger Volumen als ein
Objektball.
Die deutsche Polizei machte einen grausigen
Fund am 25. August. Sie fanden den ausgezehrten, teilweise
schon zersetzten Körper einer 75-jährigen in ihrem Apartment.
Sie
war schon seit einigen Wochen tot.
Der Polizei zufolge wurde die Frau ein Opfer ihrer eigenen
Sammelsucht. Die Räume ihrer Behausung waren vollgestopft mit
Geräten, Esswaren, Kleidungsstücken und gesammelten
Zeitungsartikeln. Ein Turm solcher Sammlerstücke stürzte
über der
Sammlerin ein, und begrub sie im Gang unter sich. Unter der
erdrückenden Last eingeklemmt, starb die Frau nach einigen Tagen
an Dehydration. Da sie alleine war und den Kontakt zu den
Nachbarn kaum pflegte, war niemand da, um ihr ein Glas Wasser zu
reichen. Von ihrem Ableben wurde erst nach einiger Zeit Notiz
genommen, als Fäulnisgeruch aus der Wohnung der Verblichenen kam.
Die Polzei stellte 50 Dosen Fisch, Berge von Zahnpastatuben, 30
Fackeln, 10 grosse Lederkoffer und schier unendliche Reihen
säuberlich abgelegter Kleinanzeigen sicher. Von der 3-Zimmer
Wohnung waren nur noch einige Quadratmeter im Gang bewohnbar.
Ein älterer buddhistischer Mönch und drei
seiner Anhänger starben,
am 26. August nachdem sie Stunden in einer selbstgemachten
"Planzensauna" verbrachten. Fünf andere verbleiben in schlechter
Verfassung im Krankenhaus zur weiteren
Überwachung. Die schlecht gebaute Sauna wurde in den
Kellergewölben eines Bungrasischen Buddhistentempel nahe Bangkok,
Thailand, errichtet.
Die Gruppe verbrachte zwei durch Kollapse geprägte Stunden in der
Sauna, bevor der 88jährige Mönch nach Hilfe rief. Die Opfer
wurden
schnellstens in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo dann
der Mönch und drei Frauen starben. "Eine Autopsie zeigte, dass die
Opfer in der Hitze des Raumes und an dem Rauch erstickten", sagte
ein Polizeisprecher.
Im Zuckerschock kam ein Mann in Lincoln, Massachusetts
am 19. August mit seinem
Wagen von der Route 2 ab, durchschlug einen Telefonmast und rammte
anschließend
einen Baum, um danach in Flammen aufzugehen. Zeugen hielten ihn
zunächst für tot,
wurden dann jedoch durch den unverletzt den Unfallort verlassenden Mann
überrascht.
Angesichts seines brennenden Autos entschloss sich der Mann jedoch
kurzerhand, den
Motor auszumachen und erlitt einen tödlichen Stromschlag durch
eine der
Hochspannungsleitungen, die nach dem Zusammenstoß mit dem
Telefonmast
heruntergefallen war.
Die staatliche Nachrichtenagentur Sloweniens berichtete
über den Tod des Anglers
Frank Filipic, 47, der ertrank, nachdem er einen großen
Plattfisch an der Angel hatte,
und sich weigerte, ihn loszulassen und von diesem schließlich
unter Wasser gezogen
wurde. Freunde erzählten, seine letzten Worte seien gewesen:
"Jetzt hab' ich ihn!"
Taucher fanden seine Leiche nach einer zweitägigen Suche.
Allan, ein 33-jähriger Computertechniker lehrte
seiner Konkurrenz bei einem Trinkwettbewerb in einer Hotelbar in Sydney
das Fürchten, indem er seinen Siegeswillen darin zeigte, dass er
dem kompetitiven
"Spriritus" erlag.
Der Wettbewerb war unter dem Namen "Feral Friday" (wilder Freitag)
bekannt und bestand darin, innerhalb von 100 Minuten möglichst
viele
Punkte zu bekommen. Die Punkteskala reichte dabei von 1 Punkt für
ein Bier bis zu 8 Punkten für einen Schnaps. Allan erreichte 236
und
wurde deshalb auch der jubelnde Sieger. Daru¨ber hinaus kam er auch
noch zu dem rekordverdächtigen Alkoholspiegel von 3,53 Promille!
Das ist sieben mal so viel wie das Limit in Australien, bei dem man
noch fahren darf.
Nach einigen Ausflügen in sein Badezimmer, half man Allan an
seinen Arbeitsplatz zurück um sich auszuschlafen. Dies wurde zu
einen Dauerzustand. Ein Polizeiarzt schätzte, dass nach 34 Bier, 4
Whisky und 17 Tequila innerhalb von einer Stunde und 40 Minuten
sein Blutalkohlspiegel 4,1 - 4,3 Promille wäre, aber Allan hatte
sich
ja schon mehrere Male übergeben, nachdem er mit dem Trinken
aufgehört hatte. Der Preis, den Allan zahlen musste, war
wesentlich
höher als die Forderung der sich das Hotels gegenüber sah, es
beglich ein Bußgeld über 13.100 US-Dollar, weil niemand
dazwischenging.
Es ist nicht bekannt, ob Allan noch einbalsamiert werden musste.
Wayne wollte ein wenig Geld durch den Verkauf von
gestohlenem
Altmetall verdienen. Also schlich er sich auf ein Abbruchgelände
und suchte die
Gegend nach wertvollem Schutt ab. Sein Augenmerk fiel auf etwas, das
scheinbar ein
sieben Zentimeter dickes Stück Kupferrohr war. Das würde
einen guten Preis bringen!
Doch es erwies sich als zu schwer zum Mitnehmen.
Er schaffte zunächst ein paar andere, kleinere Stücke Metall
beiseite und kehrte später
mit einem kräftigen Bolzenschneider zurück. Doch wie
geschockt war er, als er beim
Durchschneiden des "Rohres" zwangsläufig bemerkte, dass er eine
11.000
Volt-Stromleitung aus Aluminium am Wickel hatte. Durch die Stärke
der Entladung
wurden auch die Sanitäter, die später versuchten, den
elektrisierten Wayne
wiederzubeleben, davon abgehalten.
Im Juni wurden in Stanton, Delaware, fünfzehn
Schlangen zusammen und ein verwesender Körper gefunden. Die
Beschwerde eines Nachbarn, der sich über üblen Geruch
beklagte,
führte zur Entdeckung des drei Tage alten Leichnams, zusammen mit
acht Klapperschlangen und zwei Kobras.
Der 45-jährige Besitzer wurde zehn Meter entfernt vom offenen
Käfig einer "Diamondback" Klapperschlange gefunden. Anscheinend
wurde dem Mann der tödliche Biß zugefügt, als er die
Schlange
fütterte. Die restlichen Mieter des Wohnkomplexes wurden durch die
Mannschaft der Delaware Animal Rescue evakuiert während eine
Suche nach den fehlenden Reptilien durchgeführt wurde.
Ein in seiner Wohnung in Fallon, Nevada, aufgefundener
toter Mann war
offensichtlich das Opfer seines fünf Meter langen Burmesischen
Python geworden, der
ihn stranguliert hatte. Der Mann beschäftigte sich gerade mit
seinem Haustier, als die
Schlange seine Hand mit dem Abendessen verwechselte. Sie klappte ihre
Kiefer um die
Hand und begann, sich um seinen Arm herum festzuziehen.
Würgeschlangen sind ein
einziger fester Muskel und ein Python dieser Größe ist bei
weitem kräftiger als jeder
lebende Mensch. Wenn sich eine Würgeschlange einmal
entschließt, kann sie nur mit
einem Brecheisen oder einem scharfen Messer überredet werden, von
ihrem Tun
abzulassen. Obwohl er das wußte, hatte der Besitzer leider
vergessen, ein passendes
Werkzeug griffbereit zu halten.
Die Schlange begann, die Hand zu schlucken und sich dabei um den
anhängenden
Körper zu wickeln, um das wilde Zucken seiner sich windenden
"Beute" zu beenden.
Der Mann wies seine hysterische Frau an, den Notruf zu
verständigen, denn sie war zu
verängstigt, um selbst Hand an die Schlange zu legen. Aber die
Rettungskräfte kamen zu
spät. Die Schlange hatte sich bereits um die Brust des Mannes
gewickelt und ihm den
Atem aus dem Leib gepresst.
1998
Jonathan wurde tot am 29. Juli in
Manchester von seiner Schwester Natalie entdeckt. Sein Körper
wurde
inmitten einer großen Anzahl von Aerosol-Deodorants in seinem
Schlafzimmer an der Whitebank Road aufgefunden. Jegliche Versuche
zur Wiederbelebung schlugen fehl.
Der 17-jährige pflegte am Tag viermal zu baden. Sein Vater Keith
berichtete, dass sein
Sprössling Jonathan seinen ganzen Körper zusätzlich
zweimal täglich regelrecht in
verschiedensten Deodorants ertränkte. Das ging schon ein halbes
Jahr so. Die Eltern
beklagten sich oft über den Geruch des Aerosols, der sogar noch im
unteren Stock
penetrant in der Luft hing. "Als wir ihm sagten, dass er zuviel davon
verwendet antwortete
er nur, er wolle einfach gut riechen," erinnerte sich sein Vater.
Es wird vermutet, dass sich aufgrund seines monatelangen
Deo-Missbrauchs große
Mengen von Propan und Butan in Jonathan's Körper gebildet hatten.
Die Konzentration der
Stoffe in seinem Blut erreichten einen Wert von 0.37mg/L - fast zehnmal
die tödliche Dosis.
Ein Herzstillstand bedeutete dann auch das Ende für unseren
Sauberkeitsfanatiker. Der
Gerichtsmediziner Barrie Williams kam zum Schluss, dass es sich hierbei
um einen Unfalltod
und nicht wirklich um Missbrauch gehandelt hat. "Er konnte einfach
nicht davon lassen,
Schweißkiller in geschlossenen Räumen zu verwenden."
Jonathan's Mutter Louise setzt
sich nun dafür ein, dass auf Deos vor den Gefahren des Missbrauchs
klar und deutlich
gewarnt wird. "Wir wussten, dass er nicht abhängig war. Er hat
einfach nur enorm auf sein
Äußeres geachtet."
Sue Rogers von der British Aerosol Manufacturing Association gab zwar
zu, dass dieser
Tod tragisch ist, fügte aber sogleich bei, dass der Gebrauch
dieser Mittel zur Körperpflege
absolut ungefährlich sei.
Ein Teenagerjunge aus
Knoxville las in einem Magazin für Erwachsene, dass
man ein Kuhherz mit einer Batterie verbinden kann, um
sich so im Eigenbau ein organisches Sexspielzeug
herzustellen. Im Hinblick auf maximalen Lustgewinn
machte sich der junge Sex-Ingenieur Gedanken über
die Verbesserung seines fleischigen
Masturbationsapparates und beschloss, diesen direkt
mit der Stromleitung des Hauses zu verbinden. Der Tod
durch Elektroschock kam schnell, das Haus brannte
noch einige Zeit weiter.
John Pernicky und Sal Hawkins versuchten stark
angetrunken, ein Open-Air-Konzert zu
erreichen. Da man den Einlaß verweigerte, wollten sie über
einen 3 Meter hohen Zaun
klettern. Dazu benutzten sie ihren Pickup als Leiter. Als der erste
über den Zaun sprang,
bemerkte er, dass sich auf der Rückseite ein 15 Meter tiefer
Graben befand. Nach 4 Metern
Fall verfing er sich jedoch mit seinen Shorts in den Ästen eines
Baumes. Er schnitt sich
aber mit seinem Taschenmesser los, woraufhin er den Rest im freien Fall
zurücklegte
und sich beide Beine brach. Sein Freund wollte ihn heraufziehen und
warf ihm deswegen ein Seil
zu, dessen anderes Ende er am Pickup befestige. Betrunken und
aufgeregt, wie er war, erwischte
er jedoch den falschen Gang. Das Fahrzeug durchbrach den Zaun und
stürzte den Abhang hinunter
auf seinen Freund. Beide wurden bei dem Unfall getötet.
Santiago Alverado, 24, starb in Lompoc, Kalifornieren,
bei einem versuchten Einbruch.
Er hatte sich eine MagLite-Taschenlampe zwischen die Zähne
geklemmt, um die Hände frei zu
haben. Er stolperte im dunkeln, fiel vornüber auf sein Gesicht.
Die Taschenlampe wurde in
den Rachen gedrückt und zerstörte seine Nackenwirbel.
Ein 49-jahriger Börsenmakler aus San Francisco
starb beim Joggen, als er eine 60 Meter
hohe Klippe "übersah". Seine Frau sagte später aus, ihr Mann
würde bei seinem Sport immer
völlig abschalten.
Ein 41jähriger Vertreter aus Detroit ertrank im 30
cm tiefen Wasser eines Straßengullies
bei dem Versuch, seinen Autoschlüssel aus dem Gully zu holen. Er
war mit den Schultern in
der Umrandung stecken geblieben.
Zwei schießfreudige Texaner tranken in der
Wüste Bier und schossen mit Schrotflinten
auf Kaktuspflanzen, bis diese umfielen. Am nächsten Morgen war
einer von beiden noch nicht
wieder zurück. Man fand ihn abends, erschlagen von einer der
Kakteen, die er "gefällt"
hatte.
In Mineral Wells, Texas, wurden zwei Mexikaner bei dem
Versuch getötet, Kupferkabel
von einer Baustelle zu stehlen. Zwei der Kabel waren noch angeschlossen
und standen
unter Starkstrom.
Ein Mann aus Houston, Texas, kaufte sich am 21. Juni
sein eigenes
Schwimmbecken im Freien. Sorgfältig wählte er die Stelle aus
und das
überirdische Becken wurde schon nach einigen Tagen von einem
Monteur installiert.
Die Anlage wurde nach Beendigung der Arbeiten als "hervorragend"
eingestuft.
Einige Wochen später vergnügte sich der Poolbesitzer mit ein
paar Freunden in
der feuchten Sommerhitze Houstons. Es war gerade der 4. Juli,
Nationalfeiertag, und sowohl
die Gäste wie auch ihr Gastgeber genossen den freien Tag mit
einigen Schlucken Alkohol.
In einem Anfall von todesverachtender Kurzsichtigkeit stieg der
Poolbesitzer im Verlauf der
Party auf das Vordach der Terrasse und sprang kopfüber in den
Pool. Unser Poolbesitzer
war über 1,80 Meter groß, sein Schwimmbecken aber leider nur
1,30 Meter tief
(wie bei überirdischen Becken üblich). Nachdem der wagemutige
Springer in den Boden
des Beckens krachte, ragten seine Beine noch bis mehr als zur
Hälfte aus dem Wasser -
sein Genick jedoch war gebrochen.
Seine Familie verklagten die Firma in der Folge wegen
unsachgemäßer
Installation und Aufstellen der Anlage an einem ungeeigneten Ort. Dabei
war es ja gerade der
Auftraggeber selbst, der Ort ausgesucht und die Installation nach
Beendigung der Arbeiten als
"hervorragend" bezeichnet hatte. Das angestrengte Verfahren wurde nach
dem Tod des Besitzers
im Dezember in eine aussichtslose Anklage wegen fahrlässiger
Tötung umgewandelt.
Der Gewinner dieses Darwin Awards verlor sein rotes
Baseball-Cap während der Fahrt auf der Top Gun Achterbahn im Great
America Park in Kalifornien.
Es flog von seinem Kopf in einen Bereich unter der Bahn.
Zusätzlich zum Umstand, dass
die Gefahr unter der rasenden Achterbahn nicht schon von selbst
offensichtlich wäre,
waren alle 15 Meter gut lesbare Schilder mit der Aufschrift "Nicht
Betreten" aufgestellt.
Nachdem er die Plattform verlassen hatte, ignorierte der Mann sowohl
jeglichen gesunden
Menschenverstand, als auch die besagten Warnschilder. Er stieg
über zwei Zäune um
seine Kopfbedeckung wiederzuerlangen, als der Fuß eines
Fahrgastes sein Genick traf
und brach.
Die Frau brach dabei ihr Bein und verlor einen Schuh - sie klagte und
verlangte
Schadenersatz.
Randy Nestor, 28, war ein mitfühlender Autodieb.
Wenn die gestohlenen Autos ihm zu heiß wurden, hat er sie nicht
bloß irgendwo stehenlassen, sondern auch angezündet. Die
Autos
in Brand setzen, sagte er, hilft den Eigentümern, das Auto von
ihrer
Versicherung erstattet zu bekommen.
Diese kriminelle Angewohnheit wurde ihm am 1. März zum
Verhängnis. Nach einer
zehnjährigen Diebeskarriere verbrannte Randy in Pittsburgh in
einem
Transporter, den er von innen in Brand setzte. Er hatte nicht bemerkt,
daß der Türgriff auf der Innenseite kaputt war. Seine
Freunde
versuchten, ihn zu befreien, aber die Tür war abgeschlossen. Sein
verbrannter Körper wurde am Sonntag im Auto gefunden.
Bob Herschner, 77, aus Olympia im Staat
Washington, verstarb am 28. April an den erlittenen
Verbrennungen, nachdem er eine noch schwelende Pfeife in seine
Hemdtasche gesteckt hatte. Die Pfeife entzündete einen
Streichholzbrief und schnell ging Bob´s Kleidung in Flammen auf.
Familienmitglieder löschten zwar schnell das Feuer, aber leider
nicht, bevor er Verbrennungen 3. Grades an Brust und Bauch
erlitten hatte. Der Einwohner von Thurston County starb im
Harborview Krankenhaus in Seattle an
Lungenentzündung, auch verursacht durch seine Verbrennungen.
Am 31. März verlor Reiva Nix, eine 67-jährige
Großmutter aus Eaglewood, Texas, bei einem tragischen Unfall ihr
Leben.
Sie reinigte ihre Tennisschuhe mit Benzin, als eine in der Nähe
stehende Kerze die Schuhe, die sie bei der Reinigungsprozedur immer
noch trug, entzündete.
Zur Zeit des Unfalls alleine zuhause, rannte sie zur nächsten
Tür und
ihr Nachbar löschte das Feuer mit einem Feuerlöscher. Sie
verstarb um
zwei Uhr morgens im Parkland Hospital in Dallas.
Ermittler stellten fest, dass ihre zu 65% aus dem brennbaren Polyester
bestehende Kleidung zu ihren Verletzungen noch beitrugen. Chief
Corbett erklärte, dass ihm verschiedene Menschen erklärt
hätten, dass
sie ihre Schuhe ebenfalls mit Benzin reinigen würden. Er fordert
alle
Menschen dazu auf, mit Benzin in jeder Beziehung vorsichtig
umzugehen.
Es passierte im Februar in einer
Arbeiter-Wohngegend in Buenos Aires. Im Lauf eines hitzigen
Ehekrachs hat ein 25-jähriger Mann seine 20-jährige Gattin
von ihrem
Balkon geworfen, im 8. Stock.
Zu seinem Entsetzen verhedderte sie sich in den Stromleitungen weiter
unten. Sofort sprang er vom Balkon und fiel in Richtung seiner Frau.
Über die Gründe seines Tuns können wir nur spekulieren.
War er
wütend und wollte seine Aufgabe zu Ende bringen, oder war er
reumütig und hoffte, sie zu retten? Er erreichte keines dieser
Ziele.
Er verfehlte die Stromleitungen und fiel zu Tode.
Seine Frau schaffte es, sich auf einen nahen Balkon zu retten, und
blieb unverletzt.
Ein unbekannter Mann, 29 Jahre alt, erstickte an einem
Brustwarzenaufkleber, den er einer "exotischen Tänzerin" in einem
Phillipsburger
Etablissement in New Jersey mit dem Mund entfernt hatte.
"Ich dachte nicht, dass er das Ding essen würde," sagte die
Tänzerin, die nur als "Ginger"
bekannt ist und fügte hinzu: "Ich glaube, er war wirklich
besoffen."
Am schicksalhaften 25. April landete ein Privatpilot
seine Piper PA-32-300 auf dem New Bedford Flughafen, Massachusetts. Um
sein Flugzeug gegen Diebe
zu sichern, brachte er eine Lenkradkralle an, die das Höhenruder
auf der Seite des
Kopiloten verriegelte. Dies entspricht durchaus dem allgemeinen
Vorgehen, mit dem kleinen
Unterschied, dass man die Vorrichtung sonst meist auf der Seite des
Piloten installiert. Dann
ist es nämlich schwer zu vergessen, sie vor dem Abfliegen zu
entfernen. Die meisten dieser
Krallen haben eine große rote Platte die hinunterhängt und
so die Zündung und den
Hauptschalter bedeckt.
Wir werden leider nie erfahren, wieso unser, bald verstorbener, Freund
sich dazu
entschlossen hatte, die Copilotenseite zu verriegeln. Der Pilot stieg
aus und genehmigte sich
einige Drinks, bis er um 10:30 Uhr wieder zurückkehrte. Allerdings
hatte er ein wenig über
den Durst getrunken, denn als er in sein Flugzeug sprang, war der
Alkoholgehalt in seinem
Blut schon bei stolzen 155mg/dL. Er startete dann, ohne nachzusehen, ob
alles in Ordnung
ist, die Maschine und hob ab.
Ein Augenzeuge des Unfalls berichtete, dass das Flugzeug in einem sehr
steilen Winkel
von der Landebahn abhob, was mit Sicherheit auf die immer noch
angebrachte Sperre
zurückzuführen war. Erst da bemerkte unser unfreiwilliger
Kunstflieger, dass er vergessen
hatte, die Verriegelung zu entfernen und dass sein Flugzeug jeden
Moment überziehen
würde. Das wirkliche Problem aber war, dass er alle Schlüssel
am selben Bund hatte. So
hatte er zwei Möglichkeiten: A) Den Schlüssel der
Lenkradkralle vom Bund zu entfernen
und den Motor weiterlaufen zu lassen, was aber mehr Zeit benötigt
hätte, als ihm zur
Verfügung stand oder B) die Maschine abzuschalten, was aber das
Überziehen
beschleunigen würde und dann schnell den Motor wieder anzulassen.
Unser Pilot wählte Möglichkeit B. Das Flugzeug "stieg steil
hoch in den Himmel, wie ein
Akrobat", war kurz wieder auf einer geraden Bahn, dreht sich nach
Nordwest, dann Nordost
und neigte sich anschliessend zielgerichtet der Erde entgegen, wo es
auch nach einem
kurzen Sturzflug einschlug. Als ein Ermittler der National
Transportation Safty Board bei der
Szenerie ankam, fand er die Lenkradkralle immer noch befestigt vor und
der Schlüsselbund
lag mit beiden Schlüsseln am Boden.
Ein Kanadier namens Gary
hatte eine tolle Halloween-Kostümidee. Er wickelte sich
von Kopf bis Fuss in Stränge von Baumwollwatte ein und
befestigte das Kostüm an seinen Handgelenken und
Füssen mit Klebeband. Weiße Handschuhe und ein
Paar Sportschuhe rundeten das Gesamtbild ab. Als
unsere Mumie gerade in der Küche auf seine Freundin
wartete, kam ihm die Idee ein Zigarettchen zu rauchen,
zündete diese an und entflammte sich sogleich selbst.
Das Wattekostüm brannte lichterloh und seine Freundin
eilte sofort zu ihm in die Küche. Sie zog ihn in den
Vorgarten und benachrichtigte umgehend die Feuerwehr.
Eine geschockte Gruppe von jungen Zuschauern, die
selbst in Kostümen auf der Jagd nach Süßigkeiten waren,
lernte eine eindrückliche Lektion in Sachen feuerfeste
Verkleidungen. Die Wiese vor dem Haus von Gary's
Freundin in Orillia war heller erleuchtet denn je. Die
Feuerwehr kam schon nach kurzer Zeit und fand sein
gesamtes Mumienkostüm bis auf die untersten Schichten
in Asche vor. Gary ging es auch nicht viel besser. Sein
ganzer Körper wies Verbrennungen zweiten und dritten
Grades auf. Als er noch bei Bewusstsein war,
wiederholte er ständig die Worte: "Es ist meine Schuld" -
anscheinend war er sich schon in jenem Moment
darüber bewusst, dass er in die berühmten Reihen der
Kandidaten für einen Darwin Award aufgenommen
werden würde. Am frühen Morgen des nächsten Tages
wurde er im Soldier's Memorial Hospital für tot erklärt.
Angestellte des Hyatt Regency Hotels in Chicago
entdeckten den Körper ihres verunfallten Kumpels, als sie einer
Verstopfung des 20 Stockwerke reichenden
Wäscheschachtes nachgingen. Sie entdeckten den toten Mitarbeiter
am Samstag
Morgen, er war in ein Knäuel von mindestens 40 Kilo Wäsche
eingewickelt.
Mitsamt der zu waschenden Stoffe rutschte er langsam den Schacht
herunter;
ein Angestellter bemerkte seine Füsse durch eine Öffnung im
Schacht.
Jian, 67, gehörte zum Personal und für die Reinigung
zuständig -
eigentlich hätte er mit der 80 cm großen, quadratischen
Öffung f¨r
dreckige Wäsche im East Tower des Hotels gut vertraut sein
müssen. Dieser
sonderbare Unfall lädt natürlich zu Spekulationen ein. Wieso
stürzte der
Mann in den offenen Schacht? Wartete er darauf, dass der Kopf eines
Mitarbeiters in einer
Öffnung weiter unten erscheint, um diesen mit dreckiger
Wäsche zu
bewerfen oder versuchte er ein widerspenstiges Bündel
Bettüberzüge mit Gewalt
in die Tiefe zu stossen? Oder fühlte er sich gar selber so
dreckig, dass er geradewegs
den kürzesten Weg in Richtung Reinigung nahm? Es bleibt für
immer sein Geheimnis.
Der 29. Januar war ein schicksalshafter Tag für
Michael Gentner. Er war bei einem netten
Abend mit einigen Bekannten, einer von ihnen reinigte gerade sein
Aquarium. Alkoholische Getränke könnten im Spiel gewesen
sein.
Der Bekannte beschwerte sich, daß einer der Fische eine
Bedrohung war. Er ist aus dem Aquarium herausgewachsen und fing
an, andere Fische zu fressen.
Michael erklärte sich bereit, zu helfen. Er packte den 12
Zentimeter
langen Fisch und versuchte, in herunterzuschlucken.
Unglücklicherweise blockierte der Fisch seinen Hals, als er seine
Rückenstacheln aufrichtete.
Als Michael nach Luft rang, blau anlief und auf die Knie gesunken ist,
bemerkten
seine Freunde, daß irgendwas nicht stimmte. Sie riefen
den Notruf an und sagten, daß Gentner Fisch gegessen hätte
und nun
Schwierigkeiten beim Atmen hatte.
Der Notarzt war schnell zur Stelle. Der Fischschwanz guckte noch aus
dem Mund des Opfers. Trotz aller Versuche konnte der 23jährige
nicht
wiederbelebt werden. Der Mörderfisch hat ein letztes Opfer
gefordert.
Obwohl die Freunde keinerlei Erste Hilfe oder
Wiederbelebungsversuche unternahmen, sagte die Polizei von Ohio,
daß wohl keine Klage erhoben werden würde. "Wenn ich sie
herausfordere, von einer Brücke zu springen, und sie tun es, dann
sind sie einfach blöd," sagte Polizeimajor Mike Matulavich. Allem
Anschein nach war Michael Gentner kein Opfer von Totschlag,
sondern einfach nur ein Bewerber um den Darwin Award.
Ein Mann ertrank im Fox Lake, Illinois, nachdem er und
ein Freund mit einer Viertelstange Dynamit versehentlich ein Loch in
den Boden ihres Ruderboots gesprengt hatten.
Daniel Wyman, 29, und sein nicht namentlich genannter Freund
verbrachten einen entspannenden 16. Juni in einem
Aluminiumboot und beschlossen, im
Wasser einen M-250 Sprengsatz zu zünden. Jim Wipper,
stellvertretender Chef der Gerichtsmedizin, sagt, daß der Sinn
der
Explosion gewesen sei, Fische zu töten -- nicht sich selbst. Doch
eine unerwartete Windbö blies das Boot über den Knallfrosch,
und
es sank 90m vom Ufer.
Der Freund schwamm unverletzt zurück.
1997
Einem Zivilangestellten der US Air Force
gelang es, eine Starthilferakete zu entwenden.
Diese Feststoffraketen werden verwendet, um Transportflugzeugen auf
kurzen Startbahnen
zusätzlichen Schub zu verleihen. Er befestigte die Rakete an
seinem Auto und zündete sie
auf einer geraden Landstraße, um die Beschleunigung zu testen.
Diese war in der Tat so enorm,
dass das Fahrzeug ca. 450 km/h erreicht hatte, als es nach 6 km einen
metertiefen Krater
in eine Felswand schlug. Da die Reifen diese Geschwindigkeit und die
panischen Bremsversuche
des Fahrers nicht aushielten, legte er die letzten 1,5 km eher fliegend
zurück.
Feststoffraketen lassen sich nicht abschalten, sie brennen, bis der
Treibstoff
erschöpft ist...
Eric A. Barcia, ein 22-jähriger Einwohner von
Reston (Virginia) wurde
am 13. Juli tot aufgefunden. Der Polizei zufolge verwendete er ein
selbstgebasteltes
Bungee-Seil und wagte damit den Sprung von einem 20 Meter hohen
Bahngerüst.
Der Angestellte einer Fast-Food Kette klebte einige
Bungee-Seilstränge zusammen und
band das eine Ende an einem seiner Füsse fest. Barcia hatte sogar
so viel Weitblick, dass
er nicht vergaß, das andere Ende am Bahngerüst beim Lake
Accotink Park zu verankern
und die Länge der Seile nochmals genau nachzumessen. Er wollte
sicherstellen, dass der
Gummistrang ein wenig kürzer ist als die Falldistanz von 20
Metern. Nachdem er alle
Vorbereitungen abgeschlossen hatte, stürzte er sich kopfvoran in
die Tiefe und knallte ein
paar Sekunden später mit voller Wucht auf den Asphalt.
Die Fairfax County Polizei erklärte: "Die Länge des Seils in
gedehntem Zustand war weit
größer als die Distanz zwischen dem Bahngerüst und dem
Erdboden."
Ein Sicherheitsbeamter verlor sein Leben im La Paz
Fast-Food Imbiss, als er eine Runde russisches Roulette gegen sich
selber verlor. Er wollte
mit seiner leichtsinnigen Demonstration einige der anwesenden Frauen
beeindrucken.
Die Polizei sagte, dass Victor Alba, 21, auf der Stelle starb.
Als er am 30. Dezember in einer Vorstadt-Imbissbude von Mexiko seinen
Revolver vom Kaliber .38 gegen
seinen Kopf richtete, vermutete der junge Mann wohl nicht, dass dies
seine letzte Heldentat
sein würde. Gemäß der Zeitung Hoy de La Paz wollte Alba
"die Frauen in seinen Bann
ziehen".
(November) Wayne Roth, ein 38jähriger aus
Pittston, Pennsylvania, wurde von der Kobra seines Freundes
Roger Croteau gebissen, als er zum Spaß in das Terrarium griff
und die Schlange
herausheben wollte. Er weigerte sich, ein Spital aufzusuchen, und
sagte Roger, "Ich bin ein Mann, ich kann das ab."
Selten hat sich jemand so getäuscht. Statt ins Spital, ging Wayne
in
eine Bar, hatte drei Drinks, und prahlte freudig damit, von einer Kobra
gebissen worden zu sein. Das Gift der Kobra ist ein verzögert
wirkendes Nervengift, und er starb binnen weniger Stunden in Jenkins
Township.
Im Dezember wurde ein Radfahrer in Sorocabe, Sao Paulo,
Brasilien, getötet, als er
beim überqueren einer Landebahn auf dem Flughafen von einem
Flugzeug erfasst wurde.
Der Untersuchungsbeamte teilte mit, dass es Marcelo Dias dos Santo, 25,
wohl auch nicht
möglich war, das sich nähernde Flugzeug zu bemerken - er
hörte während der Fahrt mit
Kopfhörern Musik.
Am späten Nachmittag des 23. Mai wollten der Sohn
und ein Freund auf dem Vorplatz Basketball
spielen, aber das Auto war im weg. Die Mutter erlaubte ihrem
10-jährigen Sohn das
Familienauto aus der Einfahrt zu manövrieren, stand hinter dem
Gefährt und dirigierte das
Manöver. Als sie rückwärts in ein Gebüsch lief,
stolperte sie direkt vor die Räder des
Wagens. Vor Schreck trat der Sohn auf das Gaspedal anstatt auf die
Bremse.
Das 28-jährige Opfer starb am Freitag noch auf der Unfallstelle.
Ihr Name wurde nicht publiziert.
Eigentlich wollte er nur seine Ruhe haben. Daniel Jones
erstickte am 4. Dezember,
als ein 2,5 Meter tiefes Sandloch über dem sich in einem
gemütlichen Stuhl
entspannenden Mann zusammenstürzte. Beobachter des Vorfalls am
Outer Banks Strand in
Buxton, North Carolina, sagten, er habe sich das Loch wohl zum Schutz
vor dem Wind und zur Wahrung
der Privatsphäre gebuddelt.
Andere Strandgäste versuchten vergeblich mit ihren blossen
Händen und mit
Spielzeugschaufeln aus Plastik zum verschütteten Opfer
vorzudringen. "Man kann sich
diese Hilfsbereitschaft kaum vorstellen, die Leute gruben mit ihren
Händen und mit allem
was sie finden konnten nach dem Verunglückten", sagte Dare County
Sheriff Bert Austin.
Eine mit schwerem Gerät ausgerüstete Rettungsmannschaft
konnte Daniel Jones dann
schließlich nach etwa einer Stunde, unter den Augen von etwa 200
Schaulustigen, aus
seinem 5 Meter tiefen Sandgrab befreien. Der 21-jährige Einwohner
von Woodbrige, Virginia,
wurde am Donnerstag für tot erklärt.
Eine Gruppe holländischer Angestellter war ganz
glücklich, einmal einen Tag ihrer Arbeit
zu entkommen, denn ihre Firma veranstaltete einen Betriebsausflug. Es
war ein sonniger
Tag und die lautstarke Meute genoß es, während der Fahrt
ihren Kopf aus dem Dachfenster
des Reisebusses zu stecken. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie sie
sich wie kleine
Kinder freuten, wenn ihnen der Wind um die Ohren blies.
Der Busfahrer ermahnte sie mehrere Male dazu, aufzupassen und mit
diesen Dummheiten
aufzuhören.
Und da geschah es: Zwei Männer streckten gerade ihre Köpfe in
den kühlen Fahrtwind und
sangen, als der Bus in einen Tunnel einfuhr. Das Geräusch von
brechenden Knochen war
durch den ganzen Bus hörbar. Ihre Köpfe wurden aber nicht,
wie man jetzt vermuten würde,
sauber abgetrennt, sondern die Männer fielen unspektakulär
mit zerschlagenem Schädel
und gebrochenem Genick zurück in das Innere des Reisegefährts.
Der Fahrer antwortete, nachdem er gefragt wurde, ob alle
Sicherheitsmaßnahmen korrekt
eingehalten wurden: "Wenn Kinder mitfahren, verriegle ich das verdammte
Ding immer, aber
um Himmels Willen, das waren Erwachsene!"
Ein Mann aus Dallas, der sich dem vorbeifahrenden
Verkehr
entblößte, starb Freitag Nacht. Die Polizei wurde von einem
Autofahrer benachrichtigt, der Richard Hollis, 47, nackt auf einer
Eisenbahnbrücke stehen sah. Als die Polizisten ankamen, stand
Hollis, nach wie vor nackt, unter der Brücke. Als
die Polizisten sich näherten, griff er seine Kleider und lief
zurück auf
die Brücke. Er sprang, anscheinend auf einen darunter liegenden
Betonpfeiler zielend, von der Brücke, verfehlte ihn aber und fiel
etwa 10 Meter
tiefer auf den Boden. Er starb eine Stunde später im
Parkland-Krankenhaus.
Dean Grabo, 23, war mit seiner Frau zu Hause, als er
nachts um
halb eins ein Geräusch auf seinem Balkon im 12. Stockwerk in
Calgary hörte.
"Wir waren überrascht, aber nicht annähernd so
überrascht wie der
Eindringling." sagte Grabo, dessen Ruf den Einbrecher dermaßen
erschreckte, daß dieser bei dem Versuch fortzuklettern,
abstürzte.
Die Leiche eines Mannes von ca. 30 Jahren wurde im Hof unter
Grabos Balkon gefunden. Er konnte weder identifiziert noch eines
Verbrechens verdächtigt werden.
"Wir sind etwas verwirrt und auch erschrocken darüber, wie er da
oben auf den Balkon kam." erzählte Grabo." Es passiert nicht jeden
Tag, daß jemand auf diese Weise umkommt."
Ein Mann wurde in Italien nackt und tot
aufgefunden. An seinem Penis befand sich ein
unidentifizierbarer klumpen Fleisch. Der
Gerichtsmediziner untersuchte den Toten und kam
durch geradezu brilliante detektivische Arbeit zum
Schluß, dass dieser ein Kuhherz mit elektrischen
Kabeln verbunden hatte und die lustspendende
Konstruktion mit einem normalen 220V Anschluss
speiste. Auch er wurde durch einen Stromschlag
getötet als er versuchte, seine sexuelle Energie in
seinem kleinen pumpenden Gefährten loszuwerden.
1996
Am 2. Januar wurde im Zoo von Kalkutta (Indien) ein
Mann getötet und ein anderer
schwer verletzt, als sie versuchten einem Tiger zum Neujahrsgruss eine
Blumenkette umzuhängen.
Prakesh Tiwari, der getötete, und Suresh Rai hatten schon
reichlich getrunken als sie die
Blumenkette kauften und anschliessend den Graben um das Tigergehege
überquerten, berichteten
die Behörden. "Ich war entsetzt, als ich gesehen habe, dass die
zwei jungen Männer mit einer
Blumenkette in der Hand vor dem Tiger rumhantierten", sagte Rakesh
Banerjee, der den Angriff
beobachtete, der Panik und beinahe eine Massenflucht im Park
ausgelöst hatte.
Die zwei Männer, beide etwa 20, versuchten dem 13 Jahre alten
bengalischen Königstiger
"Shiva", nach der Hindugöttin der Zerstörung benannt, die
Kette umzulegen. Als Rai die Kette über
den Kopf des Tiers warf, griff ihn der Tiger sofort an. Sein Freund
Tiwari ging dazwischen indem er
der aufgebrachten Raubkatze mit dem Fuss ins Gesicht schlug. Der Tiger
ließ zwar von Rai ab, griff
aber sogleich Tiwari an und tötete ihn. "Ich habe alles gesehen;
das Tier drehte sich um, sprang
den jungen Mann an und packte seinen Kopf am Nacken. In
Sekundenbruchteilen war der Mann
tot und sein Haupt baumelte nur noch leblos herum", sagte Banerjee.
Wie berichtet wird, waren die zwei tumben Tigerbändiger
Anhänger der Göttin Durga und gingen in
den Zoo, um den Tigern ihre "Verehrung" zu demonstrieren. Die durch den
Vorfall aufgebrachte
Menschenmenge begann, wahrscheinlich aufgrund von spirituell
begründeten
Meinungsverschiedenheiten, wild mit Steinen zu werfen. Zwei Kinder und
eine Frau wurden durch
Geschosse verletzt.
Ein Mann, der seine Schrotflinte am Lauf packte, um die
Windschutzscheibe des Autos
seiner Exfreundin wie mit einer Keule einzuschlagen. Aus der (geladenen
!) Waffe löste
sich durch die Wucht des Aufpralls ein Schuß, der den Täter
in die Brust traf und
sofort tötete.
Michael Anderson Godwin, wegen zweifachen Mordes zum
Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.
Seine Strafe wurde jedoch in lebenslänglich umgewandelt. Er wurde
auf einer Metalltoilette
sitzend durch Stromschlag getötet, als er versuchte, den Fernseher
in seiner Zelle selbst
zu reparieren.
Gregory David Pryor, 19, wurde durch einen Schuß
aus dem Vorderladergewehr seines Vaters
getötet. Er hatte versucht, mit einem Feuerzeug in den Laufzu
leuchten, um dessen Sauberkeit
zu kontrollieren. Die Flamme entzündete Pulverreste, die Waffe
explodierte.
Matthew David Hubal starb in Mammoth Lake. Er war auf
einem Kunststoffkissen,
das Wintersportler vor den Masten eines Skilifts schützen soll und
welches er zuvor von einem
der Masten entfernt hatte, einen Steilhang heruntergerutscht. Er
prallte dabei, auf dem Kissen
sitzend, auf genau jenen Mast, auf dessen Kissen er saß.
Zwei Landarbeiter in Polen wurden beim "Elektrofischen"
getötet. Sie wollten die Fische
erbeuten, indem sie ein Stromkabel in den Teich hielten. Einer der
beiden urinierte gerade
ins Wasser, als der Strom stoß einsetzte. Der andere ließ
das Kabel fallen und wollte seinem
Freund helfen; auch er starb an den Folgen des Stromstoßes.
Die Polizei berichtet, dass ein Rechtsanwalt, als er
die Stabilität
der Fenster in einem Wolkenkratzer demonstrierte, mit seiner Schulter
durch die
Scheibe brach und 24 Stockwerke tief in den Tod fiel. Ein Polizist
sagte, dass
Garry Hoy, 39, am frühen Freitag in den Hof des Toronto Dominion
Bank Towers
stürzte, als er einigen Jurastudenten erklärte, wie stark die
Fenster dieses Gebäudes seien. Gemäß
eines Polizeiberichts hatte Hoy schon vor dem Vorfall Demonstrationen
in Sachen
Fensterglasstabilität geführt. Peter Lauwers, Managingpartner
von Holden Day Wilson, erzählte der
Toronto Sun Zeitung, das Hoy "einer der besten und hellsten Köpfe"
der 200-Mann Firma war.
In Mississauga, Kanada, rutschte ein Mann aus und fiel
23 Stockwerke tief in den Tod. Er
machte gerade ein Vogelhaus auf dem Balkon seiner Wohnung in einem
Außenbezirk von Toronto
sauber, als ihm dieser Unfall passierte. Stefan Macko, 55, stand bei
seinem Unterfangen auf einem
Stuhl mit Rollen, berichtete Inspektor D'Arcy Hones von der
Polizeiwache Peel. "Es scheint, dass
der Stuhl wegrollte und ihn geradewegs über das Geländer
beförderte," sagte Hones. "Es ist wieder
einer dieser verrückten Unfälle. Jegliche Einwirkung von
außen wird ausgeschlossen."
Dem New Yorker Polizeibericht zufolge wurde ein
Jugendlicher von seiner Schlange totgewürgt, weil er sie nicht
richtig
gefüttert hatte. Grant Williams, 19, wurde am 11. Oktober
bewusstlos
in einer riesigen Blutlache liegend aufgefunden - das Würgetier
hatte den letzten
Lebenshauch aus seinem Besitzer rausgequetscht und war immer
noch um dessen Körper gewickelt, als der Vorfall entdeckt wurde.
Die
Tat wurde von einem 3,50 Meter langen, burmesischen Python mit dem
verheißungsvollen Namen "Damien" vollbracht. Die Schlange hatte
die ganze Woche lang nur ein einziges totes Hühnchen bekommen
und war wahrscheinlich schon verrückt von Hunger.
Mr. Williams wurde auf dem Flur gefunden. Anscheinend versuchte er
aus der Wohnung zu flüchten um Hilfe zu rufen. Die Helfer nahmen
alle ihre Kräfte zusammen - körperliche und geistige - um den
20,5kg
schweren und 12cm dicken Python vom toten Körpers ihres Besitzers
zu trennen und in den Nachbarraum zu bringen. Die Rettung kam zu
spät - der Schlangenliebhaber starb kurz darauf im Krankenhaus.
Zum Zeitpunkt des Angriffs war er gerade dabei, der Schlange ein
lebendes Huhn zu verfüttern, als sich der Python plötzlich
für eine
etwas größere Beute zu interessieren begann - ein
Hühnchen füllt
den Verdauungstrakt nur spärlich und der Hunger war wohl
groß.
Auf der Jagd kann sich ein burmesischer Python (Molorus bivattatus)
mit tödlicher Geschwindigkeit bewegen und es gibt nur wenige
Geschöpfe, die ihm dann noch entkommen können.
Mr. Williams dachte wohl, dass ihm Damien wegen ihrer engen
Beziehung nichts tun würde, aber ein hungriger Python schert sich
nicht um solche Nettigkeiten. Captain Thomas Kelly, vom 46. Bezirk,
sagte: "Es sah aus wie ein Unfall." Mr. William und sein Bruder hielten
einige Schlangen, die meisten davon ohne Käfig, in ihrer Wohnung
in
den Bronx. Die Mutter des Verstorbenen, Carmelita Williams, sagte,
dass sie ihren Sohn schon viele Male davon zu überzeugen
versuchte, sein Hobby doch aufzugeben. "Ich bettelte ihn darum an,
doch endlich diesen Python loszuwerden," sagte sie unter Tränen.
"Ich drohte ihm sogar, die Polizei zu rufen." Damien verbrachte die
folgende Nacht nach einer ausgiebigen Fütterung in einem Tierheim.
Sein Schicksal ist unsicher.
Am frühen Julimorgen wurden zwei
Männer ernsthaft verletzt, als ihr Kleinlaster in der Nähe
von Cotton
Patch (Arkansas) vom State Highway 38 abkam und gegen einen Baum fuhr.
Der
Förster Dovey Snyder meldete den Unfall am Montag kurz nach
Mitternacht. Die Opfer Thurston Poole, 33, aus Des Arc und Billy Ray
Wallis, 38, aus Little Rock liegen verletzt im Baptist Medical Center.
Der Unfall geschah, als die Zwei von einem "frog gigging"-Ausflug
aus Des Arc zurückkehrten. Nach einem Wolkenbruch Sonntag nacht
funktionierten die Scheinwerfer von Poole's Laster nicht mehr. Die
beiden entdeckten, daß die Scheinwerfersicherung in dem schon
etwas älteren Fahrzeug durchgebrannt war. Eine Ersatzsicherung war
nicht aufzutreiben, daher suchten sie nach einer Überbruuml;ckung
und
entdeckten, daß die Patrone aus Wallis' Pistole (Kaliber 0.22)
perfekt in den
Sicherungseinsatz unterhalb des Lenkrads passte. Nachdem er die Patrone
eingesetzt hatte,
funktionierten die Scheinwerfer wieder und die beiden fuhren
östlich
in Richtung der White-River-Brücke. Nach etwa 20 Meilen, kurz vor
der Brücke, überhitzte sich die Patrone anscheinend und ein
Schuß
löste sich. Die Kugel traf Poole in den rechten Hoden. Das
Fahrzeug
brach nach rechts aus, fuhr über den Fußweg und landete an
einem
Baum. Poole erlitt nur leichte Schnitt- und Schürfwunden durch den
Unfall, aber er wird sich wegen der anderen Wunde in medizinische
Behandlung begeben müssen. Wallis erlitt einen
Schlüsselbeinbruch,
er wurde mittlerweile entlassen. "Gott sei Dank waren wir nicht auf
dieser Brücke, als Turston sich die Eier abschoss. Sonst
wären wir
vielleicht jetzt beide tot", sagte Wallis.
1995
Bei dem Versuch ein Huhn zu retten, welches in einen Brunnen gefallen
war,
ertranken am Montag sechs Menschen im südlichen Ägypten. Ein
18-jähriger Bauer sprang als erster in den ca. 20 Meter tiefen
Brunnen.
Er ertrank sofort, da ihn eine unterirdische Strömung
mitriß.
Natürlich versuchten seine Geschwister (zwei Brüder und eine
Schwester) ihn zu retten, aber leider konnten sie nicht schwimmen und
ertranken ebenfalls. Zwei Augenzeugen sprangen hinterher und fanden
auch
sofort den Tod. Die Körper der Menschen wurden etwa 300 km weiter
im Dorf Nazlat Imara aufgefunden. Das Huhn wurde ebenfalls aus dem
Wasser
gezogen aber im Gegensatz zu den Menschen lebte es noch!
James Burns, 34, aus Alamo, Michigan, kam im März
ums Leben,
als er versuchte, ein Fahrzeug, das von der Polizei als
"landwirtschaftlicher Lastwagen" bezeichnet
wurde, zu reparieren. Burns bat einen Freund mit dem Laster auf einem
Highway zu fahren,
während er sich darunterhing um einem störenden Geräusch
auf den Grund zu gehen. Dabei
verfing sich dummerweise seine Kleidung irgendwo - der Fahrer fand
Burns "um die Kardanwelle
gewickelt" vor.
1994
Der Gewinner des Darwin Awards 1994 war ein Mann, der von einen
Getränke-Automaten erschlagen wurde.
Er hatte versucht, offensichtlich unter Anwendung ungeschickter und
unangebrachter Gewalt,
ein Getränk aus der Maschine zu klauen.
1993
>
(25. März) Schlechte Ernährung und ein ungelüfteter Raum
wurden für das Ableben
eines Mannes verantwortlich gemacht, der durch seine eigenen Gase im
Schlafe getötet
wurde. Es waren keine äußerlichen Ursachen zu erkennen, und
eine Autopsie ergab, daß
sich eine große Menge Methangas in seinem Verdauungstrakt befand.
Seine Ernährung bestand
hauptsächlich aus zwei Bestandteilen - Bohnen und Kohl. Dies war
genau die richtige Kombination von
Nahrungsmitteln, um sich selbst umzubringen. Es scheint, als sei der
Mann durch das Einatmen einer
Giftgaswolke, die über seinem Bett schwebte, getötet worden.
Dies wäre wahrscheinlich nicht so fatal gewesen,
wenn er das Fenster geöffnet oder er sich draußen
aufgehalten hätte. Aber der Mann schloß sich in
seinem nahezu hermetisch abgeriegelten Zimmer zur Nachtruhe ein. Dazu
kam, daß er ein äußerst
korpulenter Mann, mit einer großen Kapazität zur Produktion
seines eigenen Giftgases, war.
Dreien der Sanitäter wurde übel und einer wurde in ein
Krankenhaus eingeliefert.
Im März wurde ein 24jähriger Vertreter aus Hialeah, in der
Nähe von Lantana (Florida) getötet,
als er mit seinem Wagen in einen Pfeiler des Mittelstreifens krachte,
der sich auf der Interstate 95 befand.
Die Polizei sagte aus, daß der Mann mit etwa 130 km/h unterwegs
war und, dem aufgeschlagenen,
gegen seine Brust gedrückten Vertriebshandbuch nach zu urteilen,
zu sehr mit dem Lesen beschäftigt war.
1992
Ken Charles Barger, 47, aus Newton, North Carolina, erschoß sich
am 21. Dezember selbst,
als er wegen des Klingeln seines Telefons, das neben seinem Bett stand,
erwachte und
statt nach dem Telefon zu seiner Smith & Wesson .38 Special griff,
aus
der sich ein Schuß löste, als er sie zu seinem Ohr
führte.
Als Harris Simwaba (28) auf eine Solo-Fischtour an den
Fluß
Chungu in die Nähe von Livingstone in Zimbabwe ging, lief alles
total schief. Er fing einen Fisch, und als er diesen zu Tode
beißen
wollte, rutschte der leider seine Kehle hinunter. Er versuchte mit
einem Stock, das Geschöpf herauszuholen, aber leider hatte er
keinen Erfolg. Alles, was er schaffte, war den Fisch noch tiefer in
seiner Kehle zu schieben. Die Dorfbewohner, die
am Sonntag Morgen zu ihren Feldern gingen, fanden seinen Körper
auf dem Boden ausgebreitet mit einem Stock, der aus seiner Mund
herausragte. Der Fisch kam erst heraus, als einer der Dorfbewohner
den Stock aus dem Rachen des unglücklichen Opfers herauszog.
Das Pantry's Pfannkuchen Restaurant in
Nashville (Tennessee) ist in der ganzen Musikindustrie sehr bekannt,
nicht nur für
die großen Pfannkuchen, sondern auch für die prominente
Kundschaft. Es ist nichts besonderes, dass auf dem Gehsteig vor
dem Pantry's eine lange Schlange steht, die darauf wartet zu
frühstücken und vielleicht einen bekannten Country Star hier
essen
zu sehen. Der Mann, den diese Geschichte betrifft wird, nicht
länger in
unseren Gedächtnissen bleiben, als die durchschnittliche Karriere
eines Country Sängers.
Es scheint, dass ein Angestellter bemerkte, wie erfolgreich das
Geschäft war und dachte, dass es das perfekte Ziel für einen
Überfall
wäre. Am frühen Morgen stieg er auf das Dach zum Kamin der
über
dem großen Grill war. Nachdem er es besichtigt hatte, erkannte
der
Täter, dass er den engen Kanal nicht ganz angezogen passieren
konnte. Also zog er sich aus und rutschte den Schlot nackt hinunter.
Das war das letzte was er jemals tat.
Man muss sich die Überraschung der Angestellen am nächsten
Morgen vorstellen! Als sie das morgentliche Frühstück
herrichten
wollten, wurden sie von zwei paar Füßen erschreckt, die nur
wenige
Zentimeter über dem Rost baumelten.
Was geschah nun wirklich mit unserem Möchtegern-Verbrecher? Es
scheint, als sei
der Kamin so eng gewesen, dass er hinunterrutschte, seinen eigenen
Arm unter dem Kinn erwischte und steckenblieb. Er starb, indem er sich
selbst erdrosselte.
1990
Am 3. Februar versuchte ein Mann versuchte in Renton,
Washington, einen Überfall zu begehen. Das war vermutlich sein
erster
Versuch, was man daran erkennen kann, daß er in seiner
Vergangenheit niemals wegen Gewalttätigkeit aufgefallen ist und an
seinem dummen Verhalten, welches hier geschildert wird:
Das Ziel war der H&J Leather&Firearms, ein
Waffengeschäft.
Das Geschäft war voll mit Kunden, in einem Staat, in
dem der
größte Teil der Bevölkerung die Genemigung hat,
Handwaffen in
der Öffentlichkeit bei sich zu tragen.
Um zum Eingang zu kommen, mußte er an einem
Polizeiauto
vorbei, das vor dem Geschäft geparkt hatte.
Ein Polizist stand an der Theke und trank Kaffee.
Nachdem er den Polizist gesehen hatte, verkündete der
Möchtegern-Räuber, dass dies ein Überfall sei und
schoß wild in die
Gegend. Der Polizist und der Verkäufer erwiderten das Feuer und
beseitigten ihn aus dem Genpool. Einige der Kunden zogen auch
ihre Waffen, feuerten aber nicht. Kein anderer wurde verletzt.
1988
Ein College-Junge hatte im Sinn, seine Freunde an jenem
Halloween-Abend
mit einem Auftritt als Dracula zu begeistern. Um seiner Verkleidung
noch den
letzten Schliff zu verpassen, befestigte er eine kleine Platte aus
Pinienholz an
seiner Brust, damit er ein Messer hineinstecken und den Todesstoß
des
Vampirjägers simulieren konnte. Leider zog er die Schwäche
des Pinienholzes
nicht in Betracht, als er mit einem Hammer auf den Griff des Messers
schlug, um
es zu befestigen. Durch die Kraft des Hammers angetrieben, durchdrang
die
Messerklinge die Holzplatte und durchbohrte sogleich das Herz des
jungen
Dracula. Auf zittrigen Beinen verließ der verunfallte Blutsauger
sein
Schlafzimmer und schleppte sich mit letzter Kraft in den Partyraum.
Nach Luft
ringend sank er zu Boden und röchelte noch "Ich habe es wirklich
getan!",
bevor er leblos vor seinen durch den Schrecken versteinerten Freunden
zusammensank.
Mediziner warnen vor einer neuen und gefährlichen
Art des
Kokain-Mißbrauchs: Injektion der Droge in die Harnröhre.
Ärzte des
New York Hospital-Cornell Medical Center berichteten u¨ber den Fall
eines 34 Jahre alten Mannes, der an schweren Blutungen unter der
Haut litt, nachdem er Kokain in seine Harnröhre gespritzt hatte.
Das
führte zu Komplikationen, die seinen Penis, neun Finger, und Teile
seiner Beine zerstörten. "Sie füllen eine Pipette oder eine
Spritze mit
Kokainlösung und injizieren diese in den Penis", sagte Dr. Samuel
Perry, Professor für klinische Psychiatrie.
Der Mann hatte sich, um seine sexuelle Leistung zu verbessern, vor
dem Geschlechtsverkehr Kokain injiziert. Die stationäre Aufnahme
in
das Spital erfolgte, als die Erektion seines Penis nach drei Tagen
noch immer anhielt, was zu einer schmerzhaften Unfähigkeit zu
urinieren führte. Der medizinische Fachausdruck für eine
andauernde
Erektion ist Priapismus. Am dritten Tag seines Spitalaufenthalts klang
die Erektion plötzlich ab. Während der nächsten
zwölf Stunden
sickerte Blut in die Gewebe seiner Füße, Hände,
Genitalien, Rücken
und Brust. Die Gerinnnung des Bluts brachte in weiten Teilen seines
Körpers Gewebe zum Absterben, und er wurde auf die Station
für
Verbrennungsopfer des New Tork Hospital-Cornell Medical Center
überstellt.
Die Ärzte dort waren gezwungen, die Beine des Mannes oberhalb der
Knie sowie neun seiner Finger zu amputieren, um die Ausbreitung der
Gangräne zu verhindern. Der Penis des Patienten fiel von selbst
ab.
Der Mann befindet sich zur Zeit in einer Reha-Klinik.
Männer, die sich Kokain in den Penis spritzen, erzählen, dass
sie
davon ein sexuelles High bekämen. Experten für die Behandlung
des
Drogenmißbrauchs haben auch früher schon von der externen
Anwendung Kokains als Mittel zur sexuellen Anregung berichtet;
dabei wird Kokain in Pulverform auf die männlichen und weiblichen
Geschlechtsorgane gerieben, um verfrühte Ejakulation zu verhindern
oder die Empfindungen beim Sex zu verstärken.
Die Ärzte schlossen ihren Bericht mit den Worten, "Wir berichten
über
diesen Fall, um Klinikärzte auf diese neue Variante des
Kokainmißbrauchs aufmerksam zu machen, und um deren seltene und
bisher nicht beschriebene Komplikationen zu dokumentieren."
1969
Am 15. August forderte der Hurrican Camille 143
Opfer entlang der Mississippi Golfküste. Die meisten Opfer waren
dummerweise zur falschen Zeit am falschen Ort, anders die zwanzig
Personen,
die bei einer "Hurrikan Party" in einem Strandhaus ums Leben kamen.
Den Evakuierungswarnungen und Rettungsteams zum Trotz setzten sie
ihre Feier unbehelligt fort. Die Partygänger meinten, daß
das
Betonfundament des Hauses und der zweite Stock, in dem sie die Party
abhielten, genügend Sicherheit vor dem drohenden Hurrikan biete.
Ihr Vertrauen stellte sich als tragischer Irrtum heraus, als eine 7,5
Meter hohe Flutwelle in ihr Haus knallte, das Gebäude
zerstörte und
die Feiernden den Sturmwinden und der gefährlichen Brandung
aussetzte.
Die meisten dieser Hurrikan-Anbeter wurden getötet. Einige wurden
allerdings ein paar Kilometer weiter an Land gespült und
durch die launische Hand des Schicksals um ihren Darwin Award
gebracht.