NewsLinksProfilLinuxD.AwardSprücheCartoonsGefundenbuzzGend-Load

DARWIN AWARD

Der Darwin-Award wird alljährlich denjenigen "verliehen", in der Regel "posthum", die sich um den Genpool der Menschheit verdient gemacht haben, indem sie ihre eigenen Gene diesem entzogen. Anders ausgedrückt: Menschen, die sich durch eigenes Verschulden um ihr Leben gebracht haben, werden hier "verewigt". Alle Angaben sind durch unabhängige Medien geprüft und bestätigt - so unglaublich sie manchmal auch sein mögen.

2007
Januar 2007 Georgia:

Eine neue Scheune zu bauen ist eine Aufgabe, die eine Gemeinschaft zusammenbringt. Eine Scheune einzureissen hingegen kann man auch in einer kleinen Gruppe. Ein Trio traf sich an einem frischen Wintermorgen um eine baufällige Scheune einzureissen. Speaking of bracing... Da es Holz zu schneiden gab, hat einer der Freunde seine Kettensäge angeworfen und mit dem zersägen der Scheune begonnen. Weniger geistreich war es mit den Stützpfeilern der Scheune zu beginnen, während er unter dem Scheunendach stand. Abgesehen von dem Wohlverdienten Darwin Award für die dahingeschiedenen, darf hier bemerkt werden, das nachdem die Stützpfeiler entfernt waren, das das Einreissen der Scheune mit Hilfe der Schwerkraft in kürzester Zeit vollendet wurde.
2006
November 2006, Singapore

Man stelle sich das Zimmer eines Schüers vor Bücher, schmutzige Wäsche, Poster, Speisereste, und in der mitte ein 16 jähriger der zu lauter Rock Musik auf seiner Luftgitarre spielt. Aber dieser Schüer &üüml;bertrieb es etwas mit dem Hadbangen. Nach dem Polizeireport hat Li Xiao Meng, ein Student in der Singapore's Hua Business School, seinen Kopf mit solcher Begeisterung auf und ab geschüttelt, dass es ihn aus dem offenen Fenster schleuderte. Der Polizeibericht spricht von einem Tod durch Missgeschick
2005
Darwin Award: Autobahn Kletterer

31 Mai 2005, Seattle, Washington

Zwei Saufkumpane fanden sich um 2:45 Nachts auf einer Brücke 40 Fuss über einer belebten Schnellstrasse in Seattle wieder. Es stellte sich als der beste Platz heraus, um herauszufinden, wer mehr Kraft und Ausdauer hatte. Wer sich länger vom Brückengeländer herabhängend halten konnte sollte der Sieger sein!
Unglücklicherweise war der glorreiche Sieger dieses Wettstreites zu entkräftet sich anschliessend wieder hochzuziehen, nicht mal mit der Hilfe seines unterlegenen Freundes. Der unidentifizierte Champion fiel direckt auf die Motorhaube eines mit 100km/h fahrenden Kleintransporters und prallte von dort auf die Strasse, wo er von einem weiteren Fahrzeug getroffen wurde. Bisher konnte der Gewinner des Wettstreites nicht identifiziert werden.
Darwin Award: Spiel mit dem Feuer

7 März 2005, Hanoi, Vietnam

Während des Vietnamkrieges wurden über Vietnam mehr Bomben abgeworfen, als während des 2.Weltkrieges über Europa, noch heute sterben immer wieder Menschen in Vietnam die bei Feldarbeiten einen alten Blindgänger auslösen, man sollte also meinen, das jeder in Vietnam weiss das Bomben gefährlich sind, nicht so Nguyen 21. Dieser saß mit ein Paar Freunden beisammen und sprach dem Alkohole zu, als er plötzlich einen alten Sprengkörper hervorzog, den er gefunden hatte. Dieser war 6cm lang und hatte einen durchmesser von 8 cm, zwei Dräte hingen heraus. Weil er alt und rostig war, sagte Nguyen , er könne nicht explodieren. Seine Freunde waren anderer Ansicht.
Um seinen Standpunkt zu beweisen, steckte sich Nguyen den Sprengkörper in den Mund und forderte seine Freunde auf die beiden Kabel an eine 220 Volt Steckdose anzuschliessen, Was er dann schliesslich selbst tat.
Es stellte sich herraus, das Nguyen unrecht hatte!
Es ist nicht klar, ob die 220 Volt alleine gereicht hätten, Nguyens Leben eine Ende zu setzen. Nach Auskunft der Polizei zerriss die Explosion seinen Kiefer und zertrümmerte all seine Zähne. Er erreichte das Krankenhaus nicht mehr lebend.
Darwin Award: Spiel mit dem Elefanten

28 January 2005, Patong, Thailand
Es ist kein geheimniss, das Elefanten gross sind. Elefanten fressen hunderte Pfund Nahrung um ihr Gewicht zu halten. Indische Elefanten haben eine Schulterhöhe von 9 Fuss. Elefanten tragen mächtige Baumstämme mit ihrem Rüssel die in Westeuropa von einem Bagger gezogen werden würden.

Es ist auch kein Geheimniss, das ein Tier das man ärgert wütend werden kann. Ein Tier, das fest verwurzelte 1m dicke Bäume umschubsen und dann wegtragen kann zu ärgern, ist also keine gute Idee, wie jeder in Südostasien weiss. Doch genau das war die Idee, die Prawat hatte als er eine Herde von 5 Arbeitselefanten sah, die bei einem Buddhistischem Tempel an einen Baum gekettet stand.

Wärend der Besitzer im Tempel war, bot Prawat ein 50 jähriger Thai einem der Dickhäuter Zucker an ... und zog ihm weg, bot ihm den Zucker an, ... und zuo ihn Weg, ... Dies wiederholte er wieder und immer wieder

Dies war ein grosser Spass für Prawat, aber der Elefant wurde des Spiels bald müde. Als Prawat wieder einmal den Zucker zurückzug stupste ihn der Elefant, einer seiner Stosszähne bohrte sich in Prawas Bauch. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Quelle: The Star (Kuala Lumpur)
2004
Darwin Award: ein klarer Sieger...

6 September 2004, Rumänien

Die Polizei suchte verzweiffelt nach einem Mann mit einem Metall Ring der auf seinem Penis steckte, dieser war zuvor in Panik aus dem Krankenhaus geflüchtet.

Der unidentifizierte 42 jahre alte Mann erzählte, er habe den Ring auf seinen Penis gesteckt, nachdem er eine Wette während eines Trinkwettbewerbes in einer Kneipe verloren hatte. Er war jedoch danach nicht in der Lage den Ring zu enbtfernen. Um nicht in Verlegenheit zu geraten suchte er nicht soffort medizinische Hilfe auf. Aber nach zwei Tagen wurde der Schmerz unerträglicher als die Scham.
Also ging er zum Krankenhaus um seinen übelrichenden dunkel verfärbten Penis behandeln zu lassen.

Die Ärzte erklärten ihm, das eine Gangräne eingesetzt hatte, und sein Leben in Gefahr war. Die Blutversorgung war zu lange abgeschnitten, und das einzige was Sie tun konnten war den Penis zu entfernen, damit die Nekrosis sich nicht auf den Rest des Körpers ausdehnte.

"Es gibt keinen Weg, dem Messer zu entkommen, entweder auf die eine, oder die andere Art" erklärte ein Arzt während der Suche. "Er muss zurück zum Hospital kommen und dies akzeptieren." Als einziger Trost für den Mann bleibt ein ganz besonderer Darwin Award, entweder auf die eine, oder die andere Art!

Reference: Daily Record (UK), Ananova
2001-2003
Es war die erste Woche des Waffen auffrischungs Kurses, und die Schweizer Armee Grenadier Abteilung 20/5 hatte gerade ihr Training mit echter Munition beendet. Der Schiesslehrer befahl den Soldaten ihre Waffen zu sichern um in die Verdiente Pause zu gehen.

Ein 24 jähriger Leutnant, entschied, dies wäre ein guter Zeitpunkt für eine Messer attacke auf einen Soldaten. Sein Bayonet schwingend, sprang er auf einen seiner Männer zu, diesen vollkommen überraschend.

Aber früher am Morgen hatten die Soldaten geübt die Waffe in kürzestmöglicher Zeit zu entsichern und abzufeuern. Diese frühmorgendliche Übung war ein voller Erfolg wie sich nun herrausstellte. Der überraschte Soldat, in angesicht seines Leutnants, der sich mit einem Bajonett auf ihn stürzte feuerte einen Schuss auf den vermaindlichen Angreiffer ab, und schützte sich selbst und den rest der Abteilung vor einem Überraschungsangriff.

Es ist anzunehmen, das der Leutnant ihm für seine schnelle Reaktion gratuliert hätte, unglücklicherweise überlebte er den Schuss aber nicht

Quelle: Blick
2000
(7. Mai 2000, Italien) Mit Vollgas voraus! Ein junges Paar wurde in einem verrückten Unfall in Chieti dieses Wochenende getötet. Germano und Franciska wurden beinahe nackt gesehen, und Untersuchungsbeamte vermuten, dass sie in ihrem kleinen italienischen Vehikel Sex hatten, während es mit etwa 130 Sachen über schmale Bergstrassen raste. Italienische Jugendliche nutzten gewöhnlich ihre Autos für romantische Verabredungen, wenn die Eltern den Sex vor der Ehe verbieten. Aber es ist unverständlich, warum dieses Pärchen sich für ihren Sex ein Auto ausgesucht hatten, das mit Höchstgeschwindigkeit über die Bergstrassen fuhr. Germano verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto, und der 27-jährige Mann und seine 20-jährige Geliebte wurden bei dem Aufprall getötet.
(18. März 2000, Australien) Der Beginn der Enten-Jagsaison führte zu einer schnellen Dezimierung der Entenjäger in der Bevölkerung Australiens - ohne dass Tierschützer eingegriffen hätten.
Im Naturpark von Cain Curran, Castlemain, Provinz Victoria ging eine Gruppe von Jägern in einem kleinen Aluminiumboot auf Entenjagd. Ihr Boot wird oft als "tinny" bezeichnet, weil es sehr billig herzustellen ist.
Dieses Boot war für drei Erwachsene gebaut worden. George aus Melbourne benutzte es aber mit drei Freunden. Sie führten außerdem seinen Sohn, sechs Schrotflinten und 3 Munitionskisten à 25 kg mit. Das Boot war also mit über 500 kg beladen, und durch die viele Ausrüstung und die vielen Passagiere war leider kein Platz mehr für Schwimmwesten. Man ließ sie daher im Auto zurück.
Die Männer trugen allesamt hüfthohe Wattstiefel. Diese Stiefel sind schwer wie Blei, wenn sie sich mit Wasser füllen. Man kann mit ihnen nicht schwimmen. Daher sollte man dazu Schwimmwesten tragen. Wem das noch nichts sagt - es passierte folgendes:

Das Boot sank schließlich 300 Meter vom Ufer entfernt. Drei wurden von anderen Booten aufgenommen und gerettet. Zufällig gibt ihnen die Natur eine Chance zu lernen. George und ein Freund hatten kein Glück. Sie trugen immer noch ihre Wattstiefel (und Darwin Awards) als man sie fand. George's Sohn war noch zu jung, um sich als Preisträger zu qualifizieren. Er verstarb traurigerweise auch.
1999
In den meisten Teilen der Welt vollzieht sich der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit vergleichsweise friedlich. Doch dieses Jahr hatte er einschneidende Folgen für ein paar palästinensische Terroristen.
Israel bestand auf einem etwas früheren Wechsel zur Winterzeit, um eine Woche mit Gebeten vor Sonnenaufgang zu erleichtern. Selbstverständlich weigerten sich die Palästinenser, nach "zionistischer Zeit" zu leben. In der Folge wusste zwei Wochen lang niemand so genau, welche Zeit nun eigentlich galt.
Zeitig am Sonntag, dem 5. September, um exakt 5:30 Uhr israelischer Zeit, explodierten zwei aufeinander abgestimmte Autobomben in verschiedenen Städten Israels. Dabei wurden drei in den Autos befindliche Terroristen getötet. Anfänglich ging man davon aus, dass es sich um von ungeschickten Amateuren ausgelöste Frühzündungen handelte. Genauere Untersuchungen enthüllten jedoch den wahren Grund für die Explosionen zu solch unchristlicher Zeit.
Die Bomben waren in einem von Palästinensern kontrollierten Gebiet hergestellt worden, und wurden natürlich nach der Sommerzeit eingestellt. Die verwirrten Kuriere hatten jedoch bereits auf Winterzeit gewechselt und beim Abholen der Bomben offenbar vergessen, zu fragen, nach wessen Uhr der Zeitzünder eingestellt worden war. Folglich waren die Autos zum Zeitpunkt der Detonation noch auf ihrem Weg zum Zielort, und ließen die Terroristen etwas verfrüht das Zeitliche segnen.
Sieben Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr aus Sequoyah - gelegen im ländlichen Bezirk von Hamilton nördlich von Chattanooga, Tennessee - versuchten ihren Hauptmann zu beeindrucken, indem sie gelegentlich Häuser in Brand setzten, um sie dann sogleich heldenhaft zu löschen. Die Männer hatten den Plan offenbar ausgebrütet, um Daniel, einem früheren Kollegen, wieder seinen alten Job zu verschaffen.
Unglücklicherweise gingen Daniels Karriereträume unwiderbringlich in Rauch auf, als er sich beim Verschütten von Benzin in einem Haus selbst festsetzte. Eingekesselt von Rauch und Flammen, war es ihm unmöglich, zu entkommen, und so starb er im seinem brennenden Haus am 26 Juni.
Seine sechs Komplizen sehen zusammen 87 Jahren Gefängnis entgegen; für Verschwörung, Brandstiftung und Einbruch.
Ein nackter Mann wurde am Morgen des 6. Julis in Orlando, Florida, auf dem Rücken eines Killerwals in Sea World gefunden. Der Unglückliche wurde als Daniel identifiziert. Der Mann aus South Carolina trug einen zerfledderten Fahrzeugschein aus Florida bei sich und die Adresse führte die Polizei zu einem Hare Krishna Tempel in Miami.
Am besagtem Tag verschaffte sich unser furchtloser Kiffer Zutritt zum Gelände von Sea World und trieb sich bis zur Schliessung um 10 Uhr abends in der Nähe der Waltanks herum, ohne von der Security entdeckt zu werden. Nachdem er sich bis auf die Badehose seiner Kleider entledigt hatte, überwand er eine einen Meter hohe Plexiglasabschrankung und eine kleine Steinmauer, bis er endlich über die kreisförmig angelegte Treppe in Tillikum's frostiges Heim (26,4 m x 33 m) herabsteigen konnte. Am darauffolgenden Morgen um halb acht entdeckte ein Angestellter Daniel's nackten Körper, der unterhalb Tillikum's Ruuml;ckenflosse hing. Seine Badehose trieb anderswo im Tank. Tillikum hatte offenbar versucht, ihm die Badehose mit seinen rasiermesserscharfen Zähnen auszuziehen, bemerkte der untersuchende Arzt.
Der Naturliebhaber hinterließ nur wenige Hinweise auf seinen Geisteszustand, als er beschloß, mit einem Fleischfresser von der Größe eines Busses zu kommunizieren. Ein Joint wurde zwischen seinen Kleidern sichergestellt; eine gültige Eintrittskarte zu Sea World war jedoch nicht aufzufinden. Parkarbeiter, die anonym bleiben wollen, berichteten, dass dies nicht der erste Kontaktversuch zwischen Daniel und Meeressäugern gewesen sei. Sie erinnerten sich, dass Daniel zwei Jahre zuvor im Tank der Seekühe schwamm, welcher erheblich wärmeres Wasser enthält und weit weniger angriffslustige Spielgefährten beherbergt.
Als Darren John Cowley am 25. April 1999 versuchte, möglichst sicher und unauffällig in das Haus seines Nachbars einzubrechen, hatte er wenig Glück. Er wickelte seine Jacke um seinen Arm und schlug das Fenster ein, aber die Glassplitter durchstießen seine Schutzkleidung und zerteilten eine Arterie in seinem Arm. Der 32-Jährige torkelte vom Haus weg und brach in einem Park, 800 Meter vom Tatort entfernt, zusammen. Spät am Morgen dann kam der Hauseigentümer aus einem Nachtklub zurück. Er sah ein zerbrochenes Fenster, eine blutige Jacke und eine Blutspur. Als er die Jacke untersuchte, bemerkte er, dass diese einem Mann gehörte, den er zuletzt am Freitag in einer Kneipe getroffen hatte. Er rief seinen Freund an, um mit ihm zum Haus des Einbrechers zu fahren und ihm die "Meinung zu sagen". Als sie ankamen, fanden sie ihn aber nicht zu Hause, sondern ohnmächtig im Park. Beim Näherkommen bemerkten sie erschrocken die Blutspur aus seinem fast zerteilten Arm und mussten einsehen, dass jede Hilfe zu spät kam. Er war schon verblutet. (Noch ein Tip, Darren: Beim nächsten Mal solltest du deinen Arm in eine kugelsichere Kevlar-Weste einpacken...)
(April 1999, New York) Terrence Adams erhängte sich versehentlich, als sein Pullover sich um seinen Hals verdrehte, während er versuchte, in eine Kleiderboutique einzubrechen. Der 55jährige Einbrecher aus Brooklyn gelangte in den Laden, indem er die an den hinteren Fenstern angebrachten Metallgitterstäbe verbog. Als er in den Laden sprang, blieb der Pulli an einem der Stäbe hängen und erwürgte ihn so. Er wurde Samstag morgens tot am Tatort aufgefunden. Zu Ehren seines Mißgeschickes schlugen Bewohner der Flatbush-Nachbarschaft vor, die "Dum Dum Boutique" in "Dumm Dumm Boutique" umzubenennen.
(16. April 1999, Washington D.C.) Wir können Fortuna danken, dass es zwei Sanitäter weniger gibt. Marks vierzehn Jahre alter Sohn fand seinen Vater und Carol in ihrem Vorstadt-Heim; das Pärchen trug Atemmasken, die an einer leeren Lachgasflasche hingen. Distickstoffoxid, bekannt als "Lachgas", verursacht ein kurzes High und wird in Zahnarztpraxen und Ambulanzen gerne verwendet, damit sich Patienten entspannen können. Wie jedes andere reine Gas muß es mit Luft oder Sauerstoff gemischt werden, um den Patienten nicht zu ersticken. Unnötig zu betonen, dass Carol und Mark dem Lachgas keine Luft beimischten. Zu einem würdigen Darwin-Award-Kandidaten wird diese Geschichte dadurch, dass beide Opfer ausreichend medizinisches Wissen hatten, um diese Gefahr kennen zu müssen: Mark war seit zehn Jahren als Sanitäter bei der Feuerwehr des District Columbia, und Carol lernte gerade für den Posten einer Notärztin bei einer Vorstadt-Feuerwehr. Noch amüsanter ist, was der PR-Sprecher der Feuerwehr von Washington, D.C., sagte. Mark sei einer der bestausgebildeten und besttrainierten Mitarbeiter, die wir hatten gewesen. Das wird viele tausend Anwohner beruhigen!
Eine Schafherde hat am 28. Januar 1999 die Frau eines britischen Farmers angegriffen und sie über eine Klippe in den Tod gestossen. Dies passierte, als die Frau den Schafen einen Heuballen brachte, den sie auf ihrem Moped transportierte. Einige Schafe sprangen vorwärts und rammten das Gefährt so stark, dass es die hohe Klippe herunterfiel. "Ich sah, wie die Schafe das Moped umzingelten und wie die Frau in Richtung Abgrund lief," sagte der Nachbar Alan Renfry Reportern. Der Ehemann wurde später dazugerufen, die Schafe änderten sofort ihre Richtung und blökten den Mann an.
(Mai 1999, Spanien) Tiger töten deutsche Touristen in Alicante. Ein deutsches Ehepaar ist beim Besuch eines Safari-Parks in Ost-Spanien von drei Tigern angefallen und getötet worden. Das ältere Paar war nach Angaben des Rettungsdienstes trotz strengstem Verbot aus ihrem Auto ausgestiegen. Daraufhin hätten sich die Tiger auf die Besucher gestürzt und tödlich zugebissen. über die Identität der beiden Deutschen liegen keine Angaben vor. Die Direktorin des Wildtierparks 'El Vergel', Rosario Montaner, sagte: "Die Besucher haben sich grob fahrlässig verhalten." Auf den Eintrittskarten und auf Hinweistafeln wird in mehreren Sprachen darauf hingewiesen, dass das Verlassen der Autos strikt untersagt ist. Die Fenster und Türen müssen geschlossen bleiben. Die getöteten Deutschen seien nicht nur ausgestiegen, sondern hätten die Wagentür auch noch von außen abgeschlossen und sich ein Stück von ihrem Wagen entfernt. Ihre Leichen sind in großer Entfernung von dem Auto gefunden worden. Der Safari-Park besteht seit 20 Jahren. In dieser Zeit hat es noch Angaben der Parkleitung noch keine ernsten Zwischenfälle gegeben.
(März 1999, England) Christopher Piper traf in seinem Heim, einem Haus in Hampshire, am Freitag abend mit einem Kasten Bier ein. "Er trank eine Menge Bier" sagte seine Frau Jaqueline aus, "und begann zu rauchen". War er selbstmordgefährdet oder einfach dumm? Er trank weiter. Als er bereits ein gewisses Trunkenheitsstadium erreicht hatte, beobachtete seine Frau ihn dabei, wie er ungeschickt versuchte, sein Butangasfeuerzeug aufzufüllen, wobei er einiges der brennbaren Flüssigkeit auf seinen Pullover verschüttete. Sie warnte ihn, dass er gerade etwas sehr Dummes tue und dies nicht im geringsten amüsant sei. Er beachtete sie jedoch kaum. Der 35jährige Mann schnippte das Feuerzeug versuchsweise an, gab dann seiner pyromanischen Neigung nach und versuchte, seine Hose zu verbrennen. Als Nebeneffekt setzte er den butangasgetränkten Pullover in Flammen und verwandelte sich im eigenen Wohnzimmer in einen Feuerball! Solltest Du jemals in die Situation geraten, dass deine Klamotten in Brand geraten, vergiß nicht, Dich auf den Boden zu werfen und herumzuwälzen, um die Flammen zu ersticken! Christopher warf und wälzte sich nicht. Er geriet in totale Panik und sprang aus dem Fenster auf die Straße, wobei er noch die Gardinenn in Brand setzte, dann ebenso einen in der Nähe parkenden BMW, als er versuchte, die Flammen mit den Händen auszuschlagen. Durch diese Versuche führte der dem Feuer mehr Sauerstoff zu und die Flammen wurden grösser. Ein Nachbar hielt die Flammen vorerst irrtümlich für einen Brand, sah dann aber schnell, dass es sich um einen brennenden Menschen handelte. Er eilte aus seinem Haus und versuchte, das Feuer mit Badelaken zu ersticken, leider nutzlos. Er verstarb kurz nach seiner Einlieferung in das Frimley Park Krankenhaus in Surrey. Das Urteil der nachfolgenden Untersuchung ergab "Tod durch Unfall".
Rodney fuhr am 23. August mit seinem Jetski auf dem Lake Washington herum und genoß die Sonne und die Kraft der Maschine zwischen seinen Beinen. Nach einiger Zeit des Vergnügens bemerkte er, dass die Batterien des Wasserflitzers schwächer wurden. Bald fuhr er zu einem Dock am nahen Juanita Beach Park, band sein Boot fest und holte sein Batterieladegerät. Er schloß das Ladegerät an einer 110-Volt Steckdose an und sprang zurück auf sein Wasserfahrzeug, immer noch die Kabel in der Hand haltend. Er wurde später am Abend, mit dem Gesicht nach unten treibend, am Dock gefunden.
Anfang November habe Plateauschuhe, ein Muß für modebewußte junge japanische Frauen, zwei Todesopfer in Tokio gefordert. Es müssen weitere Unglücke befürchtet werden, wenn andere Modefreaks weiterhin in die Fußtapfen ihrer unglücklich verschiedenen Vorbilder treten sollten.
Das erste Opfer, eine 25-jährige Lehrerin einer Pflegeschule, starb in ihrem Auto, nachdem sie sich einen Schädelbruch beim Sturz von ihren 13 cm hohen Wolkenstiefeln zugezogen hatte. Die zweite hauchte ihr Leben an einem Betonpfeiler aus. die 8 cm hohen Abstätze der 25-jährigen Fahrerin verfingen sich zwischen den Pedalen. Die verkeilten Absätze verhinderten das rechtzeitige Betätigen der Bremse. Da einige dieser Monster mittlerweile eine Höhe von bis zu 30 cm erreichen, warnen Gesundheitsberater vor der Verwendung solcher Fußbekleidung, da die Füße und der Rücken der Trägerin Gefahr laufen, bleibende Schäden davonzutragen. Angesichts der in letzten Zeit zu verzeichnenden Vorfälle weist die Polizei die Bürger dazu an, gefährdete Modejünger vor den fatalen Folgen ihrer Neigung zu warnen - und zwar bevor ein Unfall mit Plateauschuhen eine weitere intakte Familie auseinanderreisst.
Im Januar wurde ein britisches Teenager-Girl notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert. Sie beklagte sich über starke Schmerzen im Bauchbereich. Die Chirurgen, die vergeblich versuchten, das Leben der jungen Frau zu retten, fanden zu ihrem Erstaunen ein Knäuel von der Größe eines Fußballs im Bauch der Patientin. Es bestand aus menschlichem Haar.
Rachel, die 17-jährige Lehrtochter in einem Coiffeurbetrieb hatte schon seit frühester Kindheit den Tick, die Enden ihrer Haare anzukauen. Im Rückblick auf diesen unglücklichen Todesfall, sagte der Gerichtsmediziner Alan Craze: "Rachel machte das aus Gewohnheit. Falls sie sich Gedanken darüber gemacht hat, war sie sicher zum Schluß gekommen, dass die Haare ihren Verdauungstrakt wieder verlassen würden. Dem war aber nicht so, und die Ablagerung wuchs bis zu einer lethalen Grösse."
Die Pathologin Nera Patel unterzog den Haarball genauen Messungen: 33cm lang, 25cm breit und 10cm dick. Sie sagte. "Er war äußerst dicht und sah von der Struktur her wie ein Football aus."
Am 22. September zog in London ein häßliches Gewitter auf. Zwei Frauen wurden Opfer zeitgenössischer Mode, als ihre metallverstärkten Büstenhalter als elektrische Blitzableiter fungierten. An jenem Mittwoch genossen Anuban and Sunee gerade eine kurze Shopping-Pause im Hyde Park. Die beiden hatten nichts besseres im Sinn, als unter einem Baum vor den Gewalten der Natur Schutz zu suchen. Die gebürtigen Thailänderinnen wurden sogleich von einem Blitz getroffen und durchgebrutzelt.
Ihre leblosen Körper wurden von den vorbeigehenden Passanten bis zum folgenden Tag, als es offensichtlich wurde, dass es sich hier nicht um zwei schlafende Landstreicher handelt, nicht entdeckt. Durch die forensische Untersuchung stellte sich heraus, dass sich der Blitz direkt in die BHs der Frauen entladen haben muß, beide Opfer wiesen Verbrennungen im Brustbereich auf. Der Gerichtsmediziner ließ verlauten, dass dies erst der zweite Fall in einer Reihe von 50.000 Toten durch Blitzschlag war, in dem Büstenhalter die ausschlaggebende Rolle spielten. Die Untersuchungsakte wurde mit der Anmerkung "Tod durch Unglück" geschlossen.
Am 9. November fiel ein mexikanischer Gefängniswächter seinem Übereifer zum Opfer, während er den ehelichen Besuch eines Insassen überwachte. Raul Zarate Diaz beobachtet seinen Schutzbefohlenen intensiv vom Dach des Gefängnisses aus, als er über einen Luftschacht stolperte, durch ein Oberlicht brach und rund acht Meter tiefer neben dem Bett des Insassen landete, wo dieser und seine Ehefrau trotz der widrigen Umstände gerade einen intimen Moment genossen. Der gestörte Gefangene regte sich so sehr auf, daß er von Sicherheitsbeamten beruhigt werden mußte.
Andere Gefangene der Anstalt berichteten, daß Diaz dafür bekannt war, das Gefängnisdach auf der Suche nach überwachungswürdigen" Insassen zu durchstreifen, wenn diese gerade Besuch von Ihren Ehepartnern erhielten.Die lokale Justizbehörde ließ verlauten, dass der Wächter ein pornographisches Magazin nebst einem Fernglas umklammert hielt.
Dummheit gepaart mit Munitionsresten ist ein großes Problem. Ein Mann aus Kalifornien kam kürzlich in den Besitz einer alten Bombe, die aus einem umstürzenden Waggon eines Munitionszuges auf dem Weg zu einem Marinestützpunkt an der Westküste gefallen war. Neugierig auf das Innere des Geräts öffnete er die Hülle mit einem Schneidbrenner.
Die Geschwindigkeit seines Ablebens war unvergleichbar.
Einen Schwertschlucker segnete in Bonn am 18. April das Zeitliche, als er sich einen Regenschirm in den Hals einführte - und unglücklicherweise den Öffnungsknopf betätigte.
Am 9. Mai wurde ein junges mexikanisches Paar leblos im Laderaum eines Leichenwagens aufgefunden. Jose, 23, Angestellter des Perez Diaz Beerdigungsinstituts in Campeche(Mexiko), traf Ana Mariaam Samstag zu einem romantischen Stelldichein in seinem Leichenwagen. Er parkierte in einer Lagerhalle und ließ den Motor zwecks Air-Conditioning laufen.
Die kohlenmonoxidhaltigen Abgase stauten sich in der abgeschlossenen Lagerhalle, drangen in das Innere des Wagens und führten zum Tod der beiden Liebenden.
Ein Fischer aus Kiew wurde bei seiner Arbeit im Fluss Tereblya am 25. Mai durch einen Stromschlag getötet. Der 43-jährige Mann verlegte Stromkabel vom Fangort in sein Heim und schloss diese an der Hauptstromversorgung an. Die durch die Elektrizität getöteten Flossentiere trieben sogleich rücklings auf dem Wasser. Der Mann watete ins Nass, um seinen Fang einzusammeln und vergaß leider das immer noch stromführende Kabel vorher zu entfernen. Er fand das gleiche Ende wie seine erhoffte Beute.
Ein Mann, bekannt für seine Fähigkeiten in Sachen Fang und Beschwörung von Schlangen, wurde im Mai in das Haus eines Nachbarn gerufen. Die Behausung der beunruhigten Bewohner bedurfte einer notfallmäßigen Austreibung eines Python. Hie, 55, eilte sogleich an den Ort des Übels im nördlichen Teil von Uttaradit (Thailand). Er erschien schon nach kurzer Zeit wieder und hielt seinen Fang, sicher in einen Sack aus Leinwand verpackt, siegreich in die Luft.
Hie war auf dem Heimweg mit der seiner Beute als er von Dorfbewohnern angehalten wurde die darum baten die Schlange sehen zu dürfen. Er befreite das Reptil aus dem Sack und hing es stolz um seinen Hals. Der wilde Python, ein einziger, eineinhalb Meter langer, kräftiger Muskelstrang, nahm die Gelegenheit wahr und begann seinen Fänger zu würgen.
Hie's Hilferufe zeitigten keine Wirkung, denn die vor Angst versteinerten Dorfbewohner wagten es nicht, sich der Schlange zu nähern. Innerhalb von Minuten verlor er den Kampf gegen die Kreatur und fiel leblos zu Boden. Die örtliche Polizei entfernte die Würgeschlange mit Gewalt von seinem Opfer und nahmen sie in Gefangenschaft.
Am 16. August wurde ein Jäger aus Bad Urach von seinem eigenen Hund erschossen. Der 51-jährige Mann wurde im Schwarzwald neben seinem Auto auf dem Boden liegend aufgefunden. Ein Gewehrlauf führte aus dem Fenster und im Innern des Gefährts heulte der herrenlose Vierbeiner. Es wird vermutet, dass der Hund den Abzug mit seiner Pfote betätigt hat. Die Polizei schließt jegliche Manipulation aus.
Wer erinnert sich nicht an die Sonnenfinsternis am 11. August. Ein 42jähriger Mann kam bei Kaiserslautern ums Leben, als er im Auto fahrend die Sonnenfinsternis beobachten wollte. Ein Augenzeuge, der sich im Auto hinter dem Verunfallten befand, berichtete, dass der Wagen vor ihm hin und her schwankte, während sein Fahrer sich wohl auf die teilweise bedeckte Sonne konzentrierte. Auf einmal beschleunigte er und machte einen Abstecher an einen Brückenpfeiler. Er hatte offensichtlich gerade seine Finsternisbrille aufgesetzt, die ihn zwar gefahrlos in die Sonne blicken ließ, aber leider die Strasse abdunkelte.

Ein 40jähriger Mann aus Kolumbien erschoß erst seine Frau und dann sich selbst. In seinem Abschiedsbrief stand, dass er am Tage der Sonnenfinsternis das Ende der Welt erwarte. Hierbei muß bemerkt werden, dass Kolumbien zur Zeit des Ereignisses tausende Kilometer von der totalen Finsternis entfernt war.
Nathan hatte Angst, sein Fahrrad zu verlieren. Anstelle dessen verlor er noch etwas viel Kostbareres: sein Leben.
Der Schauplatz ist der Atlantische Ozean bei Virginia. Chincoteague ist eine Küstenstadt und Nathan war mit seiner Familie dort auf Urlaub. Am 3. Juni entschloss er sich dazu, die örtliche Jugend nachzumachen und mit seinem Fahrrad ins Wasser zu fahren.
Da er anscheinend den Eindruck hatte, sein Zweirad würde auf dem Wasser schwimmen, band er sein Handgelenk an den Lenker. Er wollte damit verhindern, dass die wogenden Wellen ihm sein Gefährt entreissen. Und dann fuhr er dem Chincoteague Pier entlang direkt in den Ozean...
...und sein Fahrrad schwamm nicht.
Augenzeugen und die Polizei bargen seinen Körper aus dem fünf Meter tiefen Wasser. Er wurde per Flugtransfer in ein Krankenhaus in Maryland gebracht, wo er bei der Ankunft für tot erklärt wurde.
Rickey, ein 38-jähriger erfahrener Taucher, ertrank, als er eine wegtreibende Einstiegsleiter aus den Fluten des Meeres zurückholen wollte. Aus unerklärlichen Umständen trug er dabei seinen Gewichtsgurt.
An jenem Tag war Rickey mit zwei seiner Freunde auf seinem 10 Meter langen Mako Powerboat unterwegs, die Gruppe wollte einen Tag mit Tauchen und Speerfischen verbringen. Seine Freunde berichteten, dass Rickey schon Tauchermaske, Flossen, Sauerstoffbehälter und die Auftriebsweste abgelegt hatte, als er auf die wegtreibende Leiter aufmerksam wurde. Ohne lange zu überlegen, sprang er zurück ins Wasser, um sie zu bergen. Da er aber dummerweise ohne Flossen oder Auftriebsweste in die Fluten sprang, sank er fast so schnell wie ein Stein auf den Grund des Golfes. Seine Freunde konnten nichts mehr für ihn tun.
Am 13. August ereignete sich eine tödliche Explosion im philippinischen National Bureau of Investigation. Zuerst wurde die Ursache auf einen Anschlag von Terroristen zurückgefuuml;hrt. Aber dann führten Ermittlungen zum Ergebnis, dass das Ereignis nicht von Kriminellen verursacht wurde, sondern von unvorsichtigen NBI Agenten, die neben einem "Eimer voll TNT" geraucht haben. Die Explosion tötete sieben Personen, den Täter eingeschlossen und zerstörte die Abteilung für Spezialermittlungen des NBI Gebäudes.
Ein Mann starb am 19. Dezember, nachdem er vom Dach eines fahrenden Autos fiel. Das Paar war am Wochenende vor Weihnachten gerade auf der Interstate 88 in der Nähe von New York unterwegs, als ein heftiger Streit losbrach. Obwohl ihr Gefährt mit weit mehr als den erlaubten 65 Meilen pro Stunde unterwegs war und dazu auch noch mit Sturmböen zu kämpfen hatte, entschied sich der Mann dazu, dem Streit aus dem Wege zu gehen, indem er das Dach des Autos erklomm. Natürlich konnte er sich nicht lange oben halten und wurde nach einem heftigen Sturz unter Sirenengeheul ins Krankenhaus eingeliefert. Er erlag am folgenden Tag seinen Kopfverletzungen. Die Frau wurde wegen Alkohol am Steuer angeklagt.
Ein 25-jähriger Soldat starb am 15. Juli an den Verletzungen, die er sich bei seinem Fall aus dem 3. Stockwerk eines Hauses zugezogen hatte. Der junge Mann starb beim Versuch, weiter als sein Kumpel zu spucken. Sein Plan war, sich während des Ausspuckens mit Anlauf gegen ein Eisengeländer zu werfen, um seinem Speichel dadurch noch mehr Geschwindigkeit zu verleihen.
Als Resultat einer tragischen Fehlkalkulation brach das Geländer, welches der Mann noch umklammern, bevor endgültig den Halt verlor und 8 Meter dem Zement entgegen fiel. Der Militarist hatte einen Alkoholgehalt von 1.4 Promillen im Blut, was wahrscheinlich seine Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt hatte und ihm zugleich die einmalige Möglichkeit eröffnete, einen Darwin Award einzuheimsen.
Eine besondere Gruppe von Christen versuchte buchstäblich in Jesus' Fußstapfen zu treten. Sie arbeiteten daran, das Laufen auf dem Wasser zu erlernen. Geduldig, Tag für Tag unternahm die Gruppe neue Anstrengungen, Gott näher zu kommen, indem sie auf dem Wasser liefen. Diese Christen setzten ihre unorthodoxen Praktiken fort, bis der Führer der in Los Angeles beheimateten Gruppe unerwartet am 24. November beim Training in der häuslichen Badewanne verstarb. Seine Frau sagte aus, daß ihr Mann viele Stunden damit verbracht habe, die Technik des "Auf-dem-Wasser-Gehens" zu perfektionieren, ohne die Aufgabe jedoch bislang gemeistert zu haben. Offensichtlich ertrank er, nachdem er auf einem Stück Seife ausgerutscht war.
Ein Paraglider aus Riverton wurde zu einem "Parasegler", als er am Abend des 16. Julis in Utah County in den Murdoch Kanal in der Nähe von Lehi fiel. Craig's Gleitschirm füllte sich mit Wasser und er konnte sich nicht befreien, als er mitsamt seines Schirms in die Richtung eines Siphons auf der Ostseite des Kanals gezogen wurde. Der Sog beförderte ihn flugs unter dem Freeway I-15 indurch und schleuderte ihn 120 Meter weiter Stromabwärts gegen einen Gitterrost. Ein Angestellter im Auftrag der Provo Water Users Association fand seinen leblosen Körper. Wer hätte gedacht, dass eine der Gefahren des Paraglidings Ertrinken ist?
Ein zehnjähriger Junge aus New Hampshire experimentierte mit einer ungewöhnlichen Art Pepsi zu trinken. Thomas trieb eine Reißzwecke aus Plastik in die Dose, setzte an, und begann zu saugen. Wahrscheinlich versuchte er sich den Inhalt der Dose besonders schnell einzuverleiben - ihn sozusagen in seinen Mund zu "schießen".
Die Zwecke schoss sogleich durch den Druck von der Dose und geriet in die Luftröhre von Thomas. Der von seinem älteren Bruder alarmierte Polizeioffizier Mike Cassidy versuchte vergeblich, ihn mit der Unterstützung eines Nachbarn zu reanimieren. Der Junge starb am 24. Juli im Dartmouth Hitchcock Krankenhaus in Lebanon.
Ein Student aus New York wurde am 23. August im Paramount Kings Vergnügungspark nördlich von Richmond, Virginia, getötet, als er auf der "Shockwave" Achterbahn fuhr. Eine Sprecherin des Parks sagte, obwohl der Fahrgast bei der Rückkehr des Gefährts nicht mehr vorzufinden war, weder Probleme mit dem Sicherheitssystem noch menschliches Versagen festgestellt werden konnte. Es wurde ein Fehlverhalten des Fahrgastes vermutet.
Der zweimin&uuuml;tige Ritt auf der Shockwave Achterbahn befördert einen durch einen Loop, eine seitliche Spirale und schließlich durch einen umgekehrten Loop. Die Fahrgäste sitzen auf einem Sattel, der dem eines Fahrrades ähnlich ist, die F¨sse feste gegen eine Plattform pressend.
Eine genauere Untersuchung zeigte, dass der junge Mann seinen eigenen Tod verursacht hatte, indem er sich aus der Festhaltevorrichtung befreite, um seine Arme in die Luft strecken zu können. Sein ungesicherter Körper wurde sogleich während des ersten Loops aus der Bahn auf die Laufplanke geschleudert, wo er tot und mit einer massiven Kopfverletzung aufgefunden wurde.
Am Samstag, dem 2. August, um 01:55 war ein 19-jähriger junger Mann gerade dabei, von der Freeway Brücke der Pine Street in Washington zu urinieren, als er den Halt verlor und ungefähr 14 Meter seinem Schicksal entgegen fiel.
Ein 27-jähriger Mann sprang im August von einer 25 Meter hohen Klippe ins Meer, um drei Jungen zu beeindrucken. Der harte Aufprall auf dem Wasser machte ihn sogleich bewusstlos. Einer der Jungen, vom Schrecken des Unfalls anscheinend unbeeindruckt, kletterte die Klippen hinunter und zog den Mann aus dem Meer, währenddessen seine Freunde Hilfe organisierten. Der waghalsige Mann wurde per Flugverbindung von Skrinkle Haven ins Withybush Krankenhaus in Haverfordwest befördert, wo er bei seiner Ankunft für tot erklärt wurde.
Ein 23-jähriger Maler aus Schottland, der unter anderem Glas auf seiner Stirn zu zerschmettern und Schlüssel zu verschlucken pflegte, war unter seinen Freunden wegen seinen waghalsigen Taten als 'Death Wish' bekannt. Einer seiner Stunts, die er ab und zu zum besten gab, war eine Pool-Billardkugel zu verschlucken, um sie anschliessend wieder hervorzuwürgen. Er hatte den Trick schon mehrmals mit Erfolg vorgeführt. Er bestand darin, die Kugel in seinem Hals festzuhalten, was aufgrund der idealen Grösse von Billardkugeln für ihn kein Problem darstellte.
Eines schönen Tages, der in vielen Belangen den vorhergegangenen glich, war unser Protagonist dabei, große Mengen von Lagerbier in sich hineinzuleeren. Der Wirt erlaubte ihm und seinen Freunden, ihr Gelage bis über die Sperrstunde hinweg auszudehnen. Im Laufe des alkoholgeschwängerten Abends unternahm unser Maler den Versuch, einen Spielball zu verschlucken. Da er dies schon so oft mit Erfolg vorgeführt hatte, schien sein eigentümliches Verhalten kein Anlass zur Beunruhigung zu sein. Diesmal war er aber in echten Schwierigkeiten. Obwohl ihm seine Freunde zu helfen versuchten, rannte er auf die Strasse, brach zusammen und lief blau an. Weder seine Kumpels noch die herbeigerufene Ambulanz konnten sein Schicksal abwenden.

Was ist falsch gelaufen?

Anders als bei seinen früheren Vorführungen hatte sich 'Death Wish' diesmal einen Spielball für seine Vorführung ausgesucht. Er war sich offensichtlich nicht bewusst, dass die weiße Kugel eine physikalische Eigenschaft hat, die sie geradezu dazu prädestiniert, im Hals stecken zu bleiben. Sie ist nämlich kleiner als die numerierten Bälle. Dies hat seinen Grund darin, dass bei Pooltischen mit Münzeinwurf die weiße Kugel nach einem unbeabsichtigten Versenken zum Weiterspielen benötigt wird. Leider hatte unser Kandidat für einen Darwin Award keine Ahnung davon. Der Durchmesser eines Spielballs beträgt 4.75 cm währenddem die anderen Bälle jeweils einen Durchmesser von 5.03 cm aufweisen. Dieser Unterschied ist zwar mit dem blossen Auge kaum festzustellen, kann aber große Wirkung zeigen. Der spezielle Auslöser des Todes und das Problem für 'Death Wish' war darin begründet, dass ein kleinerer Durchmesser das Volumen exponentiell verringert. Ein Spielball hat 10.52 ml weniger Volumen als ein Objektball.
Die deutsche Polizei machte einen grausigen Fund am 25. August. Sie fanden den ausgezehrten, teilweise schon zersetzten Körper einer 75-jährigen in ihrem Apartment. Sie war schon seit einigen Wochen tot.
Der Polizei zufolge wurde die Frau ein Opfer ihrer eigenen Sammelsucht. Die Räume ihrer Behausung waren vollgestopft mit Geräten, Esswaren, Kleidungsstücken und gesammelten Zeitungsartikeln. Ein Turm solcher Sammlerstücke stürzte über der Sammlerin ein, und begrub sie im Gang unter sich. Unter der erdrückenden Last eingeklemmt, starb die Frau nach einigen Tagen an Dehydration. Da sie alleine war und den Kontakt zu den Nachbarn kaum pflegte, war niemand da, um ihr ein Glas Wasser zu reichen. Von ihrem Ableben wurde erst nach einiger Zeit Notiz genommen, als Fäulnisgeruch aus der Wohnung der Verblichenen kam.
Die Polzei stellte 50 Dosen Fisch, Berge von Zahnpastatuben, 30 Fackeln, 10 grosse Lederkoffer und schier unendliche Reihen säuberlich abgelegter Kleinanzeigen sicher. Von der 3-Zimmer Wohnung waren nur noch einige Quadratmeter im Gang bewohnbar.
Ein älterer buddhistischer Mönch und drei seiner Anhänger starben, am 26. August nachdem sie Stunden in einer selbstgemachten "Planzensauna" verbrachten. Fünf andere verbleiben in schlechter Verfassung im Krankenhaus zur weiteren Überwachung. Die schlecht gebaute Sauna wurde in den Kellergewölben eines Bungrasischen Buddhistentempel nahe Bangkok, Thailand, errichtet. Die Gruppe verbrachte zwei durch Kollapse geprägte Stunden in der Sauna, bevor der 88jährige Mönch nach Hilfe rief. Die Opfer wurden schnellstens in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo dann der Mönch und drei Frauen starben. "Eine Autopsie zeigte, dass die Opfer in der Hitze des Raumes und an dem Rauch erstickten", sagte ein Polizeisprecher.
Im Zuckerschock kam ein Mann in Lincoln, Massachusetts am 19. August mit seinem Wagen von der Route 2 ab, durchschlug einen Telefonmast und rammte anschließend einen Baum, um danach in Flammen aufzugehen. Zeugen hielten ihn zunächst für tot, wurden dann jedoch durch den unverletzt den Unfallort verlassenden Mann überrascht. Angesichts seines brennenden Autos entschloss sich der Mann jedoch kurzerhand, den Motor auszumachen und erlitt einen tödlichen Stromschlag durch eine der Hochspannungsleitungen, die nach dem Zusammenstoß mit dem Telefonmast heruntergefallen war.
Die staatliche Nachrichtenagentur Sloweniens berichtete über den Tod des Anglers Frank Filipic, 47, der ertrank, nachdem er einen großen Plattfisch an der Angel hatte, und sich weigerte, ihn loszulassen und von diesem schließlich unter Wasser gezogen wurde. Freunde erzählten, seine letzten Worte seien gewesen: "Jetzt hab' ich ihn!" Taucher fanden seine Leiche nach einer zweitägigen Suche.
Allan, ein 33-jähriger Computertechniker lehrte seiner Konkurrenz bei einem Trinkwettbewerb in einer Hotelbar in Sydney das Fürchten, indem er seinen Siegeswillen darin zeigte, dass er dem kompetitiven "Spriritus" erlag. Der Wettbewerb war unter dem Namen "Feral Friday" (wilder Freitag) bekannt und bestand darin, innerhalb von 100 Minuten möglichst viele Punkte zu bekommen. Die Punkteskala reichte dabei von 1 Punkt für ein Bier bis zu 8 Punkten für einen Schnaps. Allan erreichte 236 und wurde deshalb auch der jubelnde Sieger. Daru¨ber hinaus kam er auch noch zu dem rekordverdächtigen Alkoholspiegel von 3,53 Promille! Das ist sieben mal so viel wie das Limit in Australien, bei dem man noch fahren darf. Nach einigen Ausflügen in sein Badezimmer, half man Allan an seinen Arbeitsplatz zurück um sich auszuschlafen. Dies wurde zu einen Dauerzustand. Ein Polizeiarzt schätzte, dass nach 34 Bier, 4 Whisky und 17 Tequila innerhalb von einer Stunde und 40 Minuten sein Blutalkohlspiegel 4,1 - 4,3 Promille wäre, aber Allan hatte sich ja schon mehrere Male übergeben, nachdem er mit dem Trinken aufgehört hatte. Der Preis, den Allan zahlen musste, war wesentlich höher als die Forderung der sich das Hotels gegenüber sah, es beglich ein Bußgeld über 13.100 US-Dollar, weil niemand dazwischenging.
Es ist nicht bekannt, ob Allan noch einbalsamiert werden musste.
Wayne wollte ein wenig Geld durch den Verkauf von gestohlenem Altmetall verdienen. Also schlich er sich auf ein Abbruchgelände und suchte die Gegend nach wertvollem Schutt ab. Sein Augenmerk fiel auf etwas, das scheinbar ein sieben Zentimeter dickes Stück Kupferrohr war. Das würde einen guten Preis bringen! Doch es erwies sich als zu schwer zum Mitnehmen.
Er schaffte zunächst ein paar andere, kleinere Stücke Metall beiseite und kehrte später mit einem kräftigen Bolzenschneider zurück. Doch wie geschockt war er, als er beim Durchschneiden des "Rohres" zwangsläufig bemerkte, dass er eine 11.000 Volt-Stromleitung aus Aluminium am Wickel hatte. Durch die Stärke der Entladung wurden auch die Sanitäter, die später versuchten, den elektrisierten Wayne wiederzubeleben, davon abgehalten.
Im Juni wurden in Stanton, Delaware, fünfzehn Schlangen zusammen und ein verwesender Körper gefunden. Die Beschwerde eines Nachbarn, der sich über üblen Geruch beklagte, führte zur Entdeckung des drei Tage alten Leichnams, zusammen mit acht Klapperschlangen und zwei Kobras.
Der 45-jährige Besitzer wurde zehn Meter entfernt vom offenen Käfig einer "Diamondback" Klapperschlange gefunden. Anscheinend wurde dem Mann der tödliche Biß zugefügt, als er die Schlange fütterte. Die restlichen Mieter des Wohnkomplexes wurden durch die Mannschaft der Delaware Animal Rescue evakuiert während eine Suche nach den fehlenden Reptilien durchgeführt wurde.
Ein in seiner Wohnung in Fallon, Nevada, aufgefundener toter Mann war offensichtlich das Opfer seines fünf Meter langen Burmesischen Python geworden, der ihn stranguliert hatte. Der Mann beschäftigte sich gerade mit seinem Haustier, als die Schlange seine Hand mit dem Abendessen verwechselte. Sie klappte ihre Kiefer um die Hand und begann, sich um seinen Arm herum festzuziehen. Würgeschlangen sind ein einziger fester Muskel und ein Python dieser Größe ist bei weitem kräftiger als jeder lebende Mensch. Wenn sich eine Würgeschlange einmal entschließt, kann sie nur mit einem Brecheisen oder einem scharfen Messer überredet werden, von ihrem Tun abzulassen. Obwohl er das wußte, hatte der Besitzer leider vergessen, ein passendes Werkzeug griffbereit zu halten.
Die Schlange begann, die Hand zu schlucken und sich dabei um den anhängenden Körper zu wickeln, um das wilde Zucken seiner sich windenden "Beute" zu beenden. Der Mann wies seine hysterische Frau an, den Notruf zu verständigen, denn sie war zu verängstigt, um selbst Hand an die Schlange zu legen. Aber die Rettungskräfte kamen zu spät. Die Schlange hatte sich bereits um die Brust des Mannes gewickelt und ihm den Atem aus dem Leib gepresst.
1998
Jonathan wurde tot am 29. Juli in Manchester von seiner Schwester Natalie entdeckt. Sein Körper wurde inmitten einer großen Anzahl von Aerosol-Deodorants in seinem Schlafzimmer an der Whitebank Road aufgefunden. Jegliche Versuche zur Wiederbelebung schlugen fehl.
Der 17-jährige pflegte am Tag viermal zu baden. Sein Vater Keith berichtete, dass sein Sprössling Jonathan seinen ganzen Körper zusätzlich zweimal täglich regelrecht in verschiedensten Deodorants ertränkte. Das ging schon ein halbes Jahr so. Die Eltern beklagten sich oft über den Geruch des Aerosols, der sogar noch im unteren Stock penetrant in der Luft hing. "Als wir ihm sagten, dass er zuviel davon verwendet antwortete er nur, er wolle einfach gut riechen," erinnerte sich sein Vater.
Es wird vermutet, dass sich aufgrund seines monatelangen Deo-Missbrauchs große Mengen von Propan und Butan in Jonathan's Körper gebildet hatten. Die Konzentration der Stoffe in seinem Blut erreichten einen Wert von 0.37mg/L - fast zehnmal die tödliche Dosis. Ein Herzstillstand bedeutete dann auch das Ende für unseren Sauberkeitsfanatiker. Der Gerichtsmediziner Barrie Williams kam zum Schluss, dass es sich hierbei um einen Unfalltod und nicht wirklich um Missbrauch gehandelt hat. "Er konnte einfach nicht davon lassen, Schweißkiller in geschlossenen Räumen zu verwenden." Jonathan's Mutter Louise setzt sich nun dafür ein, dass auf Deos vor den Gefahren des Missbrauchs klar und deutlich gewarnt wird. "Wir wussten, dass er nicht abhängig war. Er hat einfach nur enorm auf sein Äußeres geachtet."
Sue Rogers von der British Aerosol Manufacturing Association gab zwar zu, dass dieser Tod tragisch ist, fügte aber sogleich bei, dass der Gebrauch dieser Mittel zur Körperpflege absolut ungefährlich sei.
Ein Teenagerjunge aus Knoxville las in einem Magazin für Erwachsene, dass man ein Kuhherz mit einer Batterie verbinden kann, um sich so im Eigenbau ein organisches Sexspielzeug herzustellen. Im Hinblick auf maximalen Lustgewinn machte sich der junge Sex-Ingenieur Gedanken über die Verbesserung seines fleischigen Masturbationsapparates und beschloss, diesen direkt mit der Stromleitung des Hauses zu verbinden. Der Tod durch Elektroschock kam schnell, das Haus brannte noch einige Zeit weiter.
John Pernicky und Sal Hawkins versuchten stark angetrunken, ein Open-Air-Konzert zu erreichen. Da man den Einlaß verweigerte, wollten sie über einen 3 Meter hohen Zaun klettern. Dazu benutzten sie ihren Pickup als Leiter. Als der erste über den Zaun sprang, bemerkte er, dass sich auf der Rückseite ein 15 Meter tiefer Graben befand. Nach 4 Metern Fall verfing er sich jedoch mit seinen Shorts in den Ästen eines Baumes. Er schnitt sich aber mit seinem Taschenmesser los, woraufhin er den Rest im freien Fall zurücklegte und sich beide Beine brach. Sein Freund wollte ihn heraufziehen und warf ihm deswegen ein Seil zu, dessen anderes Ende er am Pickup befestige. Betrunken und aufgeregt, wie er war, erwischte er jedoch den falschen Gang. Das Fahrzeug durchbrach den Zaun und stürzte den Abhang hinunter auf seinen Freund. Beide wurden bei dem Unfall getötet.
Santiago Alverado, 24, starb in Lompoc, Kalifornieren, bei einem versuchten Einbruch. Er hatte sich eine MagLite-Taschenlampe zwischen die Zähne geklemmt, um die Hände frei zu haben. Er stolperte im dunkeln, fiel vornüber auf sein Gesicht. Die Taschenlampe wurde in den Rachen gedrückt und zerstörte seine Nackenwirbel.
Ein 49-jahriger Börsenmakler aus San Francisco starb beim Joggen, als er eine 60 Meter hohe Klippe "übersah". Seine Frau sagte später aus, ihr Mann würde bei seinem Sport immer völlig abschalten.
Ein 41jähriger Vertreter aus Detroit ertrank im 30 cm tiefen Wasser eines Straßengullies bei dem Versuch, seinen Autoschlüssel aus dem Gully zu holen. Er war mit den Schultern in der Umrandung stecken geblieben.
Zwei schießfreudige Texaner tranken in der Wüste Bier und schossen mit Schrotflinten auf Kaktuspflanzen, bis diese umfielen. Am nächsten Morgen war einer von beiden noch nicht wieder zurück. Man fand ihn abends, erschlagen von einer der Kakteen, die er "gefällt" hatte.
In Mineral Wells, Texas, wurden zwei Mexikaner bei dem Versuch getötet, Kupferkabel von einer Baustelle zu stehlen. Zwei der Kabel waren noch angeschlossen und standen unter Starkstrom.
Ein Mann aus Houston, Texas, kaufte sich am 21. Juni sein eigenes Schwimmbecken im Freien. Sorgfältig wählte er die Stelle aus und das überirdische Becken wurde schon nach einigen Tagen von einem Monteur installiert. Die Anlage wurde nach Beendigung der Arbeiten als "hervorragend" eingestuft.
Einige Wochen später vergnügte sich der Poolbesitzer mit ein paar Freunden in der feuchten Sommerhitze Houstons. Es war gerade der 4. Juli, Nationalfeiertag, und sowohl die Gäste wie auch ihr Gastgeber genossen den freien Tag mit einigen Schlucken Alkohol. In einem Anfall von todesverachtender Kurzsichtigkeit stieg der Poolbesitzer im Verlauf der Party auf das Vordach der Terrasse und sprang kopfüber in den Pool. Unser Poolbesitzer war über 1,80 Meter groß, sein Schwimmbecken aber leider nur 1,30 Meter tief (wie bei überirdischen Becken üblich). Nachdem der wagemutige Springer in den Boden des Beckens krachte, ragten seine Beine noch bis mehr als zur Hälfte aus dem Wasser - sein Genick jedoch war gebrochen.
Seine Familie verklagten die Firma in der Folge wegen unsachgemäßer Installation und Aufstellen der Anlage an einem ungeeigneten Ort. Dabei war es ja gerade der Auftraggeber selbst, der Ort ausgesucht und die Installation nach Beendigung der Arbeiten als "hervorragend" bezeichnet hatte. Das angestrengte Verfahren wurde nach dem Tod des Besitzers im Dezember in eine aussichtslose Anklage wegen fahrlässiger Tötung umgewandelt.
Der Gewinner dieses Darwin Awards verlor sein rotes Baseball-Cap während der Fahrt auf der Top Gun Achterbahn im Great America Park in Kalifornien. Es flog von seinem Kopf in einen Bereich unter der Bahn. Zusätzlich zum Umstand, dass die Gefahr unter der rasenden Achterbahn nicht schon von selbst offensichtlich wäre, waren alle 15 Meter gut lesbare Schilder mit der Aufschrift "Nicht Betreten" aufgestellt. Nachdem er die Plattform verlassen hatte, ignorierte der Mann sowohl jeglichen gesunden Menschenverstand, als auch die besagten Warnschilder. Er stieg über zwei Zäune um seine Kopfbedeckung wiederzuerlangen, als der Fuß eines Fahrgastes sein Genick traf und brach.
Die Frau brach dabei ihr Bein und verlor einen Schuh - sie klagte und verlangte Schadenersatz.
Randy Nestor, 28, war ein mitfühlender Autodieb. Wenn die gestohlenen Autos ihm zu heiß wurden, hat er sie nicht bloß irgendwo stehenlassen, sondern auch angezündet. Die Autos in Brand setzen, sagte er, hilft den Eigentümern, das Auto von ihrer Versicherung erstattet zu bekommen. Diese kriminelle Angewohnheit wurde ihm am 1. März zum Verhängnis. Nach einer zehnjährigen Diebeskarriere verbrannte Randy in Pittsburgh in einem Transporter, den er von innen in Brand setzte. Er hatte nicht bemerkt, daß der Türgriff auf der Innenseite kaputt war. Seine Freunde versuchten, ihn zu befreien, aber die Tür war abgeschlossen. Sein verbrannter Körper wurde am Sonntag im Auto gefunden.
Bob Herschner, 77, aus Olympia im Staat Washington, verstarb am 28. April an den erlittenen Verbrennungen, nachdem er eine noch schwelende Pfeife in seine Hemdtasche gesteckt hatte. Die Pfeife entzündete einen Streichholzbrief und schnell ging Bob´s Kleidung in Flammen auf.
Familienmitglieder löschten zwar schnell das Feuer, aber leider nicht, bevor er Verbrennungen 3. Grades an Brust und Bauch erlitten hatte. Der Einwohner von Thurston County starb im Harborview Krankenhaus in Seattle an Lungenentzündung, auch verursacht durch seine Verbrennungen.
Am 31. März verlor Reiva Nix, eine 67-jährige Großmutter aus Eaglewood, Texas, bei einem tragischen Unfall ihr Leben. Sie reinigte ihre Tennisschuhe mit Benzin, als eine in der Nähe stehende Kerze die Schuhe, die sie bei der Reinigungsprozedur immer noch trug, entzündete.
Zur Zeit des Unfalls alleine zuhause, rannte sie zur nächsten Tür und ihr Nachbar löschte das Feuer mit einem Feuerlöscher. Sie verstarb um zwei Uhr morgens im Parkland Hospital in Dallas.
Ermittler stellten fest, dass ihre zu 65% aus dem brennbaren Polyester bestehende Kleidung zu ihren Verletzungen noch beitrugen. Chief Corbett erklärte, dass ihm verschiedene Menschen erklärt hätten, dass sie ihre Schuhe ebenfalls mit Benzin reinigen würden. Er fordert alle Menschen dazu auf, mit Benzin in jeder Beziehung vorsichtig umzugehen.
Es passierte im Februar in einer Arbeiter-Wohngegend in Buenos Aires. Im Lauf eines hitzigen Ehekrachs hat ein 25-jähriger Mann seine 20-jährige Gattin von ihrem Balkon geworfen, im 8. Stock.
Zu seinem Entsetzen verhedderte sie sich in den Stromleitungen weiter unten. Sofort sprang er vom Balkon und fiel in Richtung seiner Frau. Über die Gründe seines Tuns können wir nur spekulieren. War er wütend und wollte seine Aufgabe zu Ende bringen, oder war er reumütig und hoffte, sie zu retten? Er erreichte keines dieser Ziele. Er verfehlte die Stromleitungen und fiel zu Tode.
Seine Frau schaffte es, sich auf einen nahen Balkon zu retten, und blieb unverletzt.
Ein unbekannter Mann, 29 Jahre alt, erstickte an einem Brustwarzenaufkleber, den er einer "exotischen Tänzerin" in einem Phillipsburger Etablissement in New Jersey mit dem Mund entfernt hatte.
"Ich dachte nicht, dass er das Ding essen würde," sagte die Tänzerin, die nur als "Ginger" bekannt ist und fügte hinzu: "Ich glaube, er war wirklich besoffen."
Am schicksalhaften 25. April landete ein Privatpilot seine Piper PA-32-300 auf dem New Bedford Flughafen, Massachusetts. Um sein Flugzeug gegen Diebe zu sichern, brachte er eine Lenkradkralle an, die das Höhenruder auf der Seite des Kopiloten verriegelte. Dies entspricht durchaus dem allgemeinen Vorgehen, mit dem kleinen Unterschied, dass man die Vorrichtung sonst meist auf der Seite des Piloten installiert. Dann ist es nämlich schwer zu vergessen, sie vor dem Abfliegen zu entfernen. Die meisten dieser Krallen haben eine große rote Platte die hinunterhängt und so die Zündung und den Hauptschalter bedeckt.
Wir werden leider nie erfahren, wieso unser, bald verstorbener, Freund sich dazu entschlossen hatte, die Copilotenseite zu verriegeln. Der Pilot stieg aus und genehmigte sich einige Drinks, bis er um 10:30 Uhr wieder zurückkehrte. Allerdings hatte er ein wenig über den Durst getrunken, denn als er in sein Flugzeug sprang, war der Alkoholgehalt in seinem Blut schon bei stolzen 155mg/dL. Er startete dann, ohne nachzusehen, ob alles in Ordnung ist, die Maschine und hob ab.
Ein Augenzeuge des Unfalls berichtete, dass das Flugzeug in einem sehr steilen Winkel von der Landebahn abhob, was mit Sicherheit auf die immer noch angebrachte Sperre zurückzuführen war. Erst da bemerkte unser unfreiwilliger Kunstflieger, dass er vergessen hatte, die Verriegelung zu entfernen und dass sein Flugzeug jeden Moment überziehen würde. Das wirkliche Problem aber war, dass er alle Schlüssel am selben Bund hatte. So hatte er zwei Möglichkeiten: A) Den Schlüssel der Lenkradkralle vom Bund zu entfernen und den Motor weiterlaufen zu lassen, was aber mehr Zeit benötigt hätte, als ihm zur Verfügung stand oder B) die Maschine abzuschalten, was aber das Überziehen beschleunigen würde und dann schnell den Motor wieder anzulassen.
Unser Pilot wählte Möglichkeit B. Das Flugzeug "stieg steil hoch in den Himmel, wie ein Akrobat", war kurz wieder auf einer geraden Bahn, dreht sich nach Nordwest, dann Nordost und neigte sich anschliessend zielgerichtet der Erde entgegen, wo es auch nach einem kurzen Sturzflug einschlug. Als ein Ermittler der National Transportation Safty Board bei der Szenerie ankam, fand er die Lenkradkralle immer noch befestigt vor und der Schlüsselbund lag mit beiden Schlüsseln am Boden.
Ein Kanadier namens Gary hatte eine tolle Halloween-Kostümidee. Er wickelte sich von Kopf bis Fuss in Stränge von Baumwollwatte ein und befestigte das Kostüm an seinen Handgelenken und Füssen mit Klebeband. Weiße Handschuhe und ein Paar Sportschuhe rundeten das Gesamtbild ab. Als unsere Mumie gerade in der Küche auf seine Freundin wartete, kam ihm die Idee ein Zigarettchen zu rauchen, zündete diese an und entflammte sich sogleich selbst. Das Wattekostüm brannte lichterloh und seine Freundin eilte sofort zu ihm in die Küche. Sie zog ihn in den Vorgarten und benachrichtigte umgehend die Feuerwehr.
Eine geschockte Gruppe von jungen Zuschauern, die selbst in Kostümen auf der Jagd nach Süßigkeiten waren, lernte eine eindrückliche Lektion in Sachen feuerfeste Verkleidungen. Die Wiese vor dem Haus von Gary's Freundin in Orillia war heller erleuchtet denn je. Die Feuerwehr kam schon nach kurzer Zeit und fand sein gesamtes Mumienkostüm bis auf die untersten Schichten in Asche vor. Gary ging es auch nicht viel besser. Sein ganzer Körper wies Verbrennungen zweiten und dritten Grades auf. Als er noch bei Bewusstsein war, wiederholte er ständig die Worte: "Es ist meine Schuld" - anscheinend war er sich schon in jenem Moment darüber bewusst, dass er in die berühmten Reihen der Kandidaten für einen Darwin Award aufgenommen werden würde. Am frühen Morgen des nächsten Tages wurde er im Soldier's Memorial Hospital für tot erklärt.
Angestellte des Hyatt Regency Hotels in Chicago entdeckten den Körper ihres verunfallten Kumpels, als sie einer Verstopfung des 20 Stockwerke reichenden Wäscheschachtes nachgingen. Sie entdeckten den toten Mitarbeiter am Samstag Morgen, er war in ein Knäuel von mindestens 40 Kilo Wäsche eingewickelt. Mitsamt der zu waschenden Stoffe rutschte er langsam den Schacht herunter; ein Angestellter bemerkte seine Füsse durch eine Öffnung im Schacht.
Jian, 67, gehörte zum Personal und für die Reinigung zuständig - eigentlich hätte er mit der 80 cm großen, quadratischen Öffung f¨r dreckige Wäsche im East Tower des Hotels gut vertraut sein müssen. Dieser sonderbare Unfall lädt natürlich zu Spekulationen ein. Wieso stürzte der Mann in den offenen Schacht? Wartete er darauf, dass der Kopf eines Mitarbeiters in einer Öffnung weiter unten erscheint, um diesen mit dreckiger Wäsche zu bewerfen oder versuchte er ein widerspenstiges Bündel Bettüberzüge mit Gewalt in die Tiefe zu stossen? Oder fühlte er sich gar selber so dreckig, dass er geradewegs den kürzesten Weg in Richtung Reinigung nahm? Es bleibt für immer sein Geheimnis.
Der 29. Januar war ein schicksalshafter Tag für Michael Gentner. Er war bei einem netten Abend mit einigen Bekannten, einer von ihnen reinigte gerade sein Aquarium. Alkoholische Getränke könnten im Spiel gewesen sein. Der Bekannte beschwerte sich, daß einer der Fische eine Bedrohung war. Er ist aus dem Aquarium herausgewachsen und fing an, andere Fische zu fressen.
Michael erklärte sich bereit, zu helfen. Er packte den 12 Zentimeter langen Fisch und versuchte, in herunterzuschlucken. Unglücklicherweise blockierte der Fisch seinen Hals, als er seine Rückenstacheln aufrichtete. Als Michael nach Luft rang, blau anlief und auf die Knie gesunken ist, bemerkten seine Freunde, daß irgendwas nicht stimmte. Sie riefen den Notruf an und sagten, daß Gentner Fisch gegessen hätte und nun Schwierigkeiten beim Atmen hatte.
Der Notarzt war schnell zur Stelle. Der Fischschwanz guckte noch aus dem Mund des Opfers. Trotz aller Versuche konnte der 23jährige nicht wiederbelebt werden. Der Mörderfisch hat ein letztes Opfer gefordert.
Obwohl die Freunde keinerlei Erste Hilfe oder Wiederbelebungsversuche unternahmen, sagte die Polizei von Ohio, daß wohl keine Klage erhoben werden würde. "Wenn ich sie herausfordere, von einer Brücke zu springen, und sie tun es, dann sind sie einfach blöd," sagte Polizeimajor Mike Matulavich. Allem Anschein nach war Michael Gentner kein Opfer von Totschlag, sondern einfach nur ein Bewerber um den Darwin Award.
Ein Mann ertrank im Fox Lake, Illinois, nachdem er und ein Freund mit einer Viertelstange Dynamit versehentlich ein Loch in den Boden ihres Ruderboots gesprengt hatten.
Daniel Wyman, 29, und sein nicht namentlich genannter Freund verbrachten einen entspannenden 16. Juni in einem Aluminiumboot und beschlossen, im Wasser einen M-250 Sprengsatz zu zünden. Jim Wipper, stellvertretender Chef der Gerichtsmedizin, sagt, daß der Sinn der Explosion gewesen sei, Fische zu töten -- nicht sich selbst. Doch eine unerwartete Windbö blies das Boot über den Knallfrosch, und es sank 90m vom Ufer. Der Freund schwamm unverletzt zurück.
1997
Einem Zivilangestellten der US Air Force gelang es, eine Starthilferakete zu entwenden. Diese Feststoffraketen werden verwendet, um Transportflugzeugen auf kurzen Startbahnen zusätzlichen Schub zu verleihen. Er befestigte die Rakete an seinem Auto und zündete sie auf einer geraden Landstraße, um die Beschleunigung zu testen. Diese war in der Tat so enorm, dass das Fahrzeug ca. 450 km/h erreicht hatte, als es nach 6 km einen metertiefen Krater in eine Felswand schlug. Da die Reifen diese Geschwindigkeit und die panischen Bremsversuche des Fahrers nicht aushielten, legte er die letzten 1,5 km eher fliegend zurück. Feststoffraketen lassen sich nicht abschalten, sie brennen, bis der Treibstoff erschöpft ist...
Eric A. Barcia, ein 22-jähriger Einwohner von Reston (Virginia) wurde am 13. Juli tot aufgefunden. Der Polizei zufolge verwendete er ein selbstgebasteltes Bungee-Seil und wagte damit den Sprung von einem 20 Meter hohen Bahngerüst.
Der Angestellte einer Fast-Food Kette klebte einige Bungee-Seilstränge zusammen und band das eine Ende an einem seiner Füsse fest. Barcia hatte sogar so viel Weitblick, dass er nicht vergaß, das andere Ende am Bahngerüst beim Lake Accotink Park zu verankern und die Länge der Seile nochmals genau nachzumessen. Er wollte sicherstellen, dass der Gummistrang ein wenig kürzer ist als die Falldistanz von 20 Metern. Nachdem er alle Vorbereitungen abgeschlossen hatte, stürzte er sich kopfvoran in die Tiefe und knallte ein paar Sekunden später mit voller Wucht auf den Asphalt. Die Fairfax County Polizei erklärte: "Die Länge des Seils in gedehntem Zustand war weit größer als die Distanz zwischen dem Bahngerüst und dem Erdboden."
Ein Sicherheitsbeamter verlor sein Leben im La Paz Fast-Food Imbiss, als er eine Runde russisches Roulette gegen sich selber verlor. Er wollte mit seiner leichtsinnigen Demonstration einige der anwesenden Frauen beeindrucken.
Die Polizei sagte, dass Victor Alba, 21, auf der Stelle starb.
Als er am 30. Dezember in einer Vorstadt-Imbissbude von Mexiko seinen Revolver vom Kaliber .38 gegen seinen Kopf richtete, vermutete der junge Mann wohl nicht, dass dies seine letzte Heldentat sein würde. Gemäß der Zeitung Hoy de La Paz wollte Alba "die Frauen in seinen Bann ziehen".
(November) Wayne Roth, ein 38jähriger aus Pittston, Pennsylvania, wurde von der Kobra seines Freundes Roger Croteau gebissen, als er zum Spaß in das Terrarium griff und die Schlange herausheben wollte. Er weigerte sich, ein Spital aufzusuchen, und sagte Roger, "Ich bin ein Mann, ich kann das ab."
Selten hat sich jemand so getäuscht. Statt ins Spital, ging Wayne in eine Bar, hatte drei Drinks, und prahlte freudig damit, von einer Kobra gebissen worden zu sein. Das Gift der Kobra ist ein verzögert wirkendes Nervengift, und er starb binnen weniger Stunden in Jenkins Township.
Im Dezember wurde ein Radfahrer in Sorocabe, Sao Paulo, Brasilien, getötet, als er beim überqueren einer Landebahn auf dem Flughafen von einem Flugzeug erfasst wurde. Der Untersuchungsbeamte teilte mit, dass es Marcelo Dias dos Santo, 25, wohl auch nicht möglich war, das sich nähernde Flugzeug zu bemerken - er hörte während der Fahrt mit Kopfhörern Musik.
Am späten Nachmittag des 23. Mai wollten der Sohn und ein Freund auf dem Vorplatz Basketball spielen, aber das Auto war im weg. Die Mutter erlaubte ihrem 10-jährigen Sohn das Familienauto aus der Einfahrt zu manövrieren, stand hinter dem Gefährt und dirigierte das Manöver. Als sie rückwärts in ein Gebüsch lief, stolperte sie direkt vor die Räder des Wagens. Vor Schreck trat der Sohn auf das Gaspedal anstatt auf die Bremse. Das 28-jährige Opfer starb am Freitag noch auf der Unfallstelle. Ihr Name wurde nicht publiziert.
Eigentlich wollte er nur seine Ruhe haben. Daniel Jones erstickte am 4. Dezember, als ein 2,5 Meter tiefes Sandloch über dem sich in einem gemütlichen Stuhl entspannenden Mann zusammenstürzte. Beobachter des Vorfalls am Outer Banks Strand in Buxton, North Carolina, sagten, er habe sich das Loch wohl zum Schutz vor dem Wind und zur Wahrung der Privatsphäre gebuddelt.
Andere Strandgäste versuchten vergeblich mit ihren blossen Händen und mit Spielzeugschaufeln aus Plastik zum verschütteten Opfer vorzudringen. "Man kann sich diese Hilfsbereitschaft kaum vorstellen, die Leute gruben mit ihren Händen und mit allem was sie finden konnten nach dem Verunglückten", sagte Dare County Sheriff Bert Austin.
Eine mit schwerem Gerät ausgerüstete Rettungsmannschaft konnte Daniel Jones dann schließlich nach etwa einer Stunde, unter den Augen von etwa 200 Schaulustigen, aus seinem 5 Meter tiefen Sandgrab befreien. Der 21-jährige Einwohner von Woodbrige, Virginia, wurde am Donnerstag für tot erklärt.
Eine Gruppe holländischer Angestellter war ganz glücklich, einmal einen Tag ihrer Arbeit zu entkommen, denn ihre Firma veranstaltete einen Betriebsausflug. Es war ein sonniger Tag und die lautstarke Meute genoß es, während der Fahrt ihren Kopf aus dem Dachfenster des Reisebusses zu stecken. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie sie sich wie kleine Kinder freuten, wenn ihnen der Wind um die Ohren blies.
Der Busfahrer ermahnte sie mehrere Male dazu, aufzupassen und mit diesen Dummheiten aufzuhören.
Und da geschah es: Zwei Männer streckten gerade ihre Köpfe in den kühlen Fahrtwind und sangen, als der Bus in einen Tunnel einfuhr. Das Geräusch von brechenden Knochen war durch den ganzen Bus hörbar. Ihre Köpfe wurden aber nicht, wie man jetzt vermuten würde, sauber abgetrennt, sondern die Männer fielen unspektakulär mit zerschlagenem Schädel und gebrochenem Genick zurück in das Innere des Reisegefährts.
Der Fahrer antwortete, nachdem er gefragt wurde, ob alle Sicherheitsmaßnahmen korrekt eingehalten wurden: "Wenn Kinder mitfahren, verriegle ich das verdammte Ding immer, aber um Himmels Willen, das waren Erwachsene!"
Ein Mann aus Dallas, der sich dem vorbeifahrenden Verkehr entblößte, starb Freitag Nacht. Die Polizei wurde von einem Autofahrer benachrichtigt, der Richard Hollis, 47, nackt auf einer Eisenbahnbrücke stehen sah. Als die Polizisten ankamen, stand Hollis, nach wie vor nackt, unter der Brücke. Als die Polizisten sich näherten, griff er seine Kleider und lief zurück auf die Brücke. Er sprang, anscheinend auf einen darunter liegenden Betonpfeiler zielend, von der Brücke, verfehlte ihn aber und fiel etwa 10 Meter tiefer auf den Boden. Er starb eine Stunde später im Parkland-Krankenhaus.
Dean Grabo, 23, war mit seiner Frau zu Hause, als er nachts um halb eins ein Geräusch auf seinem Balkon im 12. Stockwerk in Calgary hörte. "Wir waren überrascht, aber nicht annähernd so überrascht wie der Eindringling." sagte Grabo, dessen Ruf den Einbrecher dermaßen erschreckte, daß dieser bei dem Versuch fortzuklettern, abstürzte. Die Leiche eines Mannes von ca. 30 Jahren wurde im Hof unter Grabos Balkon gefunden. Er konnte weder identifiziert noch eines Verbrechens verdächtigt werden. "Wir sind etwas verwirrt und auch erschrocken darüber, wie er da oben auf den Balkon kam." erzählte Grabo." Es passiert nicht jeden Tag, daß jemand auf diese Weise umkommt."
Ein Mann wurde in Italien nackt und tot aufgefunden. An seinem Penis befand sich ein unidentifizierbarer klumpen Fleisch. Der Gerichtsmediziner untersuchte den Toten und kam durch geradezu brilliante detektivische Arbeit zum Schluß, dass dieser ein Kuhherz mit elektrischen Kabeln verbunden hatte und die lustspendende Konstruktion mit einem normalen 220V Anschluss speiste. Auch er wurde durch einen Stromschlag getötet als er versuchte, seine sexuelle Energie in seinem kleinen pumpenden Gefährten loszuwerden.
1996
Am 2. Januar wurde im Zoo von Kalkutta (Indien) ein Mann getötet und ein anderer schwer verletzt, als sie versuchten einem Tiger zum Neujahrsgruss eine Blumenkette umzuhängen. Prakesh Tiwari, der getötete, und Suresh Rai hatten schon reichlich getrunken als sie die Blumenkette kauften und anschliessend den Graben um das Tigergehege überquerten, berichteten die Behörden. "Ich war entsetzt, als ich gesehen habe, dass die zwei jungen Männer mit einer Blumenkette in der Hand vor dem Tiger rumhantierten", sagte Rakesh Banerjee, der den Angriff beobachtete, der Panik und beinahe eine Massenflucht im Park ausgelöst hatte.
Die zwei Männer, beide etwa 20, versuchten dem 13 Jahre alten bengalischen Königstiger "Shiva", nach der Hindugöttin der Zerstörung benannt, die Kette umzulegen. Als Rai die Kette über den Kopf des Tiers warf, griff ihn der Tiger sofort an. Sein Freund Tiwari ging dazwischen indem er der aufgebrachten Raubkatze mit dem Fuss ins Gesicht schlug. Der Tiger ließ zwar von Rai ab, griff aber sogleich Tiwari an und tötete ihn. "Ich habe alles gesehen; das Tier drehte sich um, sprang den jungen Mann an und packte seinen Kopf am Nacken. In Sekundenbruchteilen war der Mann tot und sein Haupt baumelte nur noch leblos herum", sagte Banerjee.
Wie berichtet wird, waren die zwei tumben Tigerbändiger Anhänger der Göttin Durga und gingen in den Zoo, um den Tigern ihre "Verehrung" zu demonstrieren. Die durch den Vorfall aufgebrachte Menschenmenge begann, wahrscheinlich aufgrund von spirituell begründeten Meinungsverschiedenheiten, wild mit Steinen zu werfen. Zwei Kinder und eine Frau wurden durch Geschosse verletzt.
Ein Mann, der seine Schrotflinte am Lauf packte, um die Windschutzscheibe des Autos seiner Exfreundin wie mit einer Keule einzuschlagen. Aus der (geladenen !) Waffe löste sich durch die Wucht des Aufpralls ein Schuß, der den Täter in die Brust traf und sofort tötete.
Michael Anderson Godwin, wegen zweifachen Mordes zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Seine Strafe wurde jedoch in lebenslänglich umgewandelt. Er wurde auf einer Metalltoilette sitzend durch Stromschlag getötet, als er versuchte, den Fernseher in seiner Zelle selbst zu reparieren.
Gregory David Pryor, 19, wurde durch einen Schuß aus dem Vorderladergewehr seines Vaters getötet. Er hatte versucht, mit einem Feuerzeug in den Laufzu leuchten, um dessen Sauberkeit zu kontrollieren. Die Flamme entzündete Pulverreste, die Waffe explodierte.
Matthew David Hubal starb in Mammoth Lake. Er war auf einem Kunststoffkissen, das Wintersportler vor den Masten eines Skilifts schützen soll und welches er zuvor von einem der Masten entfernt hatte, einen Steilhang heruntergerutscht. Er prallte dabei, auf dem Kissen sitzend, auf genau jenen Mast, auf dessen Kissen er saß.
Zwei Landarbeiter in Polen wurden beim "Elektrofischen" getötet. Sie wollten die Fische erbeuten, indem sie ein Stromkabel in den Teich hielten. Einer der beiden urinierte gerade ins Wasser, als der Strom stoß einsetzte. Der andere ließ das Kabel fallen und wollte seinem Freund helfen; auch er starb an den Folgen des Stromstoßes.
Die Polizei berichtet, dass ein Rechtsanwalt, als er die Stabilität der Fenster in einem Wolkenkratzer demonstrierte, mit seiner Schulter durch die Scheibe brach und 24 Stockwerke tief in den Tod fiel. Ein Polizist sagte, dass Garry Hoy, 39, am frühen Freitag in den Hof des Toronto Dominion Bank Towers stürzte, als er einigen Jurastudenten erklärte, wie stark die Fenster dieses Gebäudes seien. Gemäß eines Polizeiberichts hatte Hoy schon vor dem Vorfall Demonstrationen in Sachen Fensterglasstabilität geführt. Peter Lauwers, Managingpartner von Holden Day Wilson, erzählte der Toronto Sun Zeitung, das Hoy "einer der besten und hellsten Köpfe" der 200-Mann Firma war.
In Mississauga, Kanada, rutschte ein Mann aus und fiel 23 Stockwerke tief in den Tod. Er machte gerade ein Vogelhaus auf dem Balkon seiner Wohnung in einem Außenbezirk von Toronto sauber, als ihm dieser Unfall passierte. Stefan Macko, 55, stand bei seinem Unterfangen auf einem Stuhl mit Rollen, berichtete Inspektor D'Arcy Hones von der Polizeiwache Peel. "Es scheint, dass der Stuhl wegrollte und ihn geradewegs über das Geländer beförderte," sagte Hones. "Es ist wieder einer dieser verrückten Unfälle. Jegliche Einwirkung von außen wird ausgeschlossen."
Dem New Yorker Polizeibericht zufolge wurde ein Jugendlicher von seiner Schlange totgewürgt, weil er sie nicht richtig gefüttert hatte. Grant Williams, 19, wurde am 11. Oktober bewusstlos in einer riesigen Blutlache liegend aufgefunden - das Würgetier hatte den letzten Lebenshauch aus seinem Besitzer rausgequetscht und war immer noch um dessen Körper gewickelt, als der Vorfall entdeckt wurde. Die Tat wurde von einem 3,50 Meter langen, burmesischen Python mit dem verheißungsvollen Namen "Damien" vollbracht. Die Schlange hatte die ganze Woche lang nur ein einziges totes Hühnchen bekommen und war wahrscheinlich schon verrückt von Hunger.
Mr. Williams wurde auf dem Flur gefunden. Anscheinend versuchte er aus der Wohnung zu flüchten um Hilfe zu rufen. Die Helfer nahmen alle ihre Kräfte zusammen - körperliche und geistige - um den 20,5kg schweren und 12cm dicken Python vom toten Körpers ihres Besitzers zu trennen und in den Nachbarraum zu bringen. Die Rettung kam zu spät - der Schlangenliebhaber starb kurz darauf im Krankenhaus.
Zum Zeitpunkt des Angriffs war er gerade dabei, der Schlange ein lebendes Huhn zu verfüttern, als sich der Python plötzlich für eine etwas größere Beute zu interessieren begann - ein Hühnchen füllt den Verdauungstrakt nur spärlich und der Hunger war wohl groß. Auf der Jagd kann sich ein burmesischer Python (Molorus bivattatus) mit tödlicher Geschwindigkeit bewegen und es gibt nur wenige Geschöpfe, die ihm dann noch entkommen können.
Mr. Williams dachte wohl, dass ihm Damien wegen ihrer engen Beziehung nichts tun würde, aber ein hungriger Python schert sich nicht um solche Nettigkeiten. Captain Thomas Kelly, vom 46. Bezirk, sagte: "Es sah aus wie ein Unfall." Mr. William und sein Bruder hielten einige Schlangen, die meisten davon ohne Käfig, in ihrer Wohnung in den Bronx. Die Mutter des Verstorbenen, Carmelita Williams, sagte, dass sie ihren Sohn schon viele Male davon zu überzeugen versuchte, sein Hobby doch aufzugeben. "Ich bettelte ihn darum an, doch endlich diesen Python loszuwerden," sagte sie unter Tränen. "Ich drohte ihm sogar, die Polizei zu rufen." Damien verbrachte die folgende Nacht nach einer ausgiebigen Fütterung in einem Tierheim. Sein Schicksal ist unsicher.
Am frühen Julimorgen wurden zwei Männer ernsthaft verletzt, als ihr Kleinlaster in der Nähe von Cotton Patch (Arkansas) vom State Highway 38 abkam und gegen einen Baum fuhr. Der Förster Dovey Snyder meldete den Unfall am Montag kurz nach Mitternacht. Die Opfer Thurston Poole, 33, aus Des Arc und Billy Ray Wallis, 38, aus Little Rock liegen verletzt im Baptist Medical Center. Der Unfall geschah, als die Zwei von einem "frog gigging"-Ausflug aus Des Arc zurückkehrten. Nach einem Wolkenbruch Sonntag nacht funktionierten die Scheinwerfer von Poole's Laster nicht mehr. Die beiden entdeckten, daß die Scheinwerfersicherung in dem schon etwas älteren Fahrzeug durchgebrannt war. Eine Ersatzsicherung war nicht aufzutreiben, daher suchten sie nach einer Überbruuml;ckung und entdeckten, daß die Patrone aus Wallis' Pistole (Kaliber 0.22) perfekt in den Sicherungseinsatz unterhalb des Lenkrads passte. Nachdem er die Patrone eingesetzt hatte, funktionierten die Scheinwerfer wieder und die beiden fuhren östlich in Richtung der White-River-Brücke. Nach etwa 20 Meilen, kurz vor der Brücke, überhitzte sich die Patrone anscheinend und ein Schuß löste sich. Die Kugel traf Poole in den rechten Hoden. Das Fahrzeug brach nach rechts aus, fuhr über den Fußweg und landete an einem Baum. Poole erlitt nur leichte Schnitt- und Schürfwunden durch den Unfall, aber er wird sich wegen der anderen Wunde in medizinische Behandlung begeben müssen. Wallis erlitt einen Schlüsselbeinbruch, er wurde mittlerweile entlassen. "Gott sei Dank waren wir nicht auf dieser Brücke, als Turston sich die Eier abschoss. Sonst wären wir vielleicht jetzt beide tot", sagte Wallis.
1995
Bei dem Versuch ein Huhn zu retten, welches in einen Brunnen gefallen war, ertranken am Montag sechs Menschen im südlichen Ägypten. Ein 18-jähriger Bauer sprang als erster in den ca. 20 Meter tiefen Brunnen. Er ertrank sofort, da ihn eine unterirdische Strömung mitriß. Natürlich versuchten seine Geschwister (zwei Brüder und eine Schwester) ihn zu retten, aber leider konnten sie nicht schwimmen und ertranken ebenfalls. Zwei Augenzeugen sprangen hinterher und fanden auch sofort den Tod. Die Körper der Menschen wurden etwa 300 km weiter im Dorf Nazlat Imara aufgefunden. Das Huhn wurde ebenfalls aus dem Wasser gezogen aber im Gegensatz zu den Menschen lebte es noch!
James Burns, 34, aus Alamo, Michigan, kam im März ums Leben, als er versuchte, ein Fahrzeug, das von der Polizei als "landwirtschaftlicher Lastwagen" bezeichnet wurde, zu reparieren. Burns bat einen Freund mit dem Laster auf einem Highway zu fahren, während er sich darunterhing um einem störenden Geräusch auf den Grund zu gehen. Dabei verfing sich dummerweise seine Kleidung irgendwo - der Fahrer fand Burns "um die Kardanwelle gewickelt" vor.
1994
Der Gewinner des Darwin Awards 1994 war ein Mann, der von einen Getränke-Automaten erschlagen wurde. Er hatte versucht, offensichtlich unter Anwendung ungeschickter und unangebrachter Gewalt, ein Getränk aus der Maschine zu klauen.
1993
> (25. März) Schlechte Ernährung und ein ungelüfteter Raum wurden für das Ableben eines Mannes verantwortlich gemacht, der durch seine eigenen Gase im Schlafe getötet wurde. Es waren keine äußerlichen Ursachen zu erkennen, und eine Autopsie ergab, daß sich eine große Menge Methangas in seinem Verdauungstrakt befand. Seine Ernährung bestand hauptsächlich aus zwei Bestandteilen - Bohnen und Kohl. Dies war genau die richtige Kombination von Nahrungsmitteln, um sich selbst umzubringen. Es scheint, als sei der Mann durch das Einatmen einer Giftgaswolke, die über seinem Bett schwebte, getötet worden. Dies wäre wahrscheinlich nicht so fatal gewesen, wenn er das Fenster geöffnet oder er sich draußen aufgehalten hätte. Aber der Mann schloß sich in seinem nahezu hermetisch abgeriegelten Zimmer zur Nachtruhe ein. Dazu kam, daß er ein äußerst korpulenter Mann, mit einer großen Kapazität zur Produktion seines eigenen Giftgases, war. Dreien der Sanitäter wurde übel und einer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im März wurde ein 24jähriger Vertreter aus Hialeah, in der Nähe von Lantana (Florida) getötet, als er mit seinem Wagen in einen Pfeiler des Mittelstreifens krachte, der sich auf der Interstate 95 befand. Die Polizei sagte aus, daß der Mann mit etwa 130 km/h unterwegs war und, dem aufgeschlagenen, gegen seine Brust gedrückten Vertriebshandbuch nach zu urteilen, zu sehr mit dem Lesen beschäftigt war.
1992
Ken Charles Barger, 47, aus Newton, North Carolina, erschoß sich am 21. Dezember selbst, als er wegen des Klingeln seines Telefons, das neben seinem Bett stand, erwachte und statt nach dem Telefon zu seiner Smith & Wesson .38 Special griff, aus der sich ein Schuß löste, als er sie zu seinem Ohr führte.
Als Harris Simwaba (28) auf eine Solo-Fischtour an den Fluß Chungu in die Nähe von Livingstone in Zimbabwe ging, lief alles total schief. Er fing einen Fisch, und als er diesen zu Tode beißen wollte, rutschte der leider seine Kehle hinunter. Er versuchte mit einem Stock, das Geschöpf herauszuholen, aber leider hatte er keinen Erfolg. Alles, was er schaffte, war den Fisch noch tiefer in seiner Kehle zu schieben. Die Dorfbewohner, die am Sonntag Morgen zu ihren Feldern gingen, fanden seinen Körper auf dem Boden ausgebreitet mit einem Stock, der aus seiner Mund herausragte. Der Fisch kam erst heraus, als einer der Dorfbewohner den Stock aus dem Rachen des unglücklichen Opfers herauszog.
Das Pantry's Pfannkuchen Restaurant in Nashville (Tennessee) ist in der ganzen Musikindustrie sehr bekannt, nicht nur für die großen Pfannkuchen, sondern auch für die prominente Kundschaft. Es ist nichts besonderes, dass auf dem Gehsteig vor dem Pantry's eine lange Schlange steht, die darauf wartet zu frühstücken und vielleicht einen bekannten Country Star hier essen zu sehen. Der Mann, den diese Geschichte betrifft wird, nicht länger in unseren Gedächtnissen bleiben, als die durchschnittliche Karriere eines Country Sängers.
Es scheint, dass ein Angestellter bemerkte, wie erfolgreich das Geschäft war und dachte, dass es das perfekte Ziel für einen Überfall wäre. Am frühen Morgen stieg er auf das Dach zum Kamin der über dem großen Grill war. Nachdem er es besichtigt hatte, erkannte der Täter, dass er den engen Kanal nicht ganz angezogen passieren konnte. Also zog er sich aus und rutschte den Schlot nackt hinunter. Das war das letzte was er jemals tat.
Man muss sich die Überraschung der Angestellen am nächsten Morgen vorstellen! Als sie das morgentliche Frühstück herrichten wollten, wurden sie von zwei paar Füßen erschreckt, die nur wenige Zentimeter über dem Rost baumelten.
Was geschah nun wirklich mit unserem Möchtegern-Verbrecher? Es scheint, als sei der Kamin so eng gewesen, dass er hinunterrutschte, seinen eigenen Arm unter dem Kinn erwischte und steckenblieb. Er starb, indem er sich selbst erdrosselte.
1990
Am 3. Februar versuchte ein Mann versuchte in Renton, Washington, einen Überfall zu begehen. Das war vermutlich sein erster Versuch, was man daran erkennen kann, daß er in seiner Vergangenheit niemals wegen Gewalttätigkeit aufgefallen ist und an seinem dummen Verhalten, welches hier geschildert wird:
  1. Das Ziel war der H&J Leather&Firearms, ein Waffengeschäft.
  2. Das Geschäft war voll mit Kunden, in einem Staat, in dem der größte Teil der Bevölkerung die Genemigung hat, Handwaffen in der Öffentlichkeit bei sich zu tragen.
  3. Um zum Eingang zu kommen, mußte er an einem Polizeiauto vorbei, das vor dem Geschäft geparkt hatte.
  4. Ein Polizist stand an der Theke und trank Kaffee.
Nachdem er den Polizist gesehen hatte, verkündete der Möchtegern-Räuber, dass dies ein Überfall sei und schoß wild in die Gegend. Der Polizist und der Verkäufer erwiderten das Feuer und beseitigten ihn aus dem Genpool. Einige der Kunden zogen auch ihre Waffen, feuerten aber nicht. Kein anderer wurde verletzt.
1988
Ein College-Junge hatte im Sinn, seine Freunde an jenem Halloween-Abend mit einem Auftritt als Dracula zu begeistern. Um seiner Verkleidung noch den letzten Schliff zu verpassen, befestigte er eine kleine Platte aus Pinienholz an seiner Brust, damit er ein Messer hineinstecken und den Todesstoß des Vampirjägers simulieren konnte. Leider zog er die Schwäche des Pinienholzes nicht in Betracht, als er mit einem Hammer auf den Griff des Messers schlug, um es zu befestigen. Durch die Kraft des Hammers angetrieben, durchdrang die Messerklinge die Holzplatte und durchbohrte sogleich das Herz des jungen Dracula. Auf zittrigen Beinen verließ der verunfallte Blutsauger sein Schlafzimmer und schleppte sich mit letzter Kraft in den Partyraum. Nach Luft ringend sank er zu Boden und röchelte noch "Ich habe es wirklich getan!", bevor er leblos vor seinen durch den Schrecken versteinerten Freunden zusammensank.
Mediziner warnen vor einer neuen und gefährlichen Art des Kokain-Mißbrauchs: Injektion der Droge in die Harnröhre. Ärzte des New York Hospital-Cornell Medical Center berichteten u¨ber den Fall eines 34 Jahre alten Mannes, der an schweren Blutungen unter der Haut litt, nachdem er Kokain in seine Harnröhre gespritzt hatte. Das führte zu Komplikationen, die seinen Penis, neun Finger, und Teile seiner Beine zerstörten. "Sie füllen eine Pipette oder eine Spritze mit Kokainlösung und injizieren diese in den Penis", sagte Dr. Samuel Perry, Professor für klinische Psychiatrie.
Der Mann hatte sich, um seine sexuelle Leistung zu verbessern, vor dem Geschlechtsverkehr Kokain injiziert. Die stationäre Aufnahme in das Spital erfolgte, als die Erektion seines Penis nach drei Tagen noch immer anhielt, was zu einer schmerzhaften Unfähigkeit zu urinieren führte. Der medizinische Fachausdruck für eine andauernde Erektion ist Priapismus. Am dritten Tag seines Spitalaufenthalts klang die Erektion plötzlich ab. Während der nächsten zwölf Stunden sickerte Blut in die Gewebe seiner Füße, Hände, Genitalien, Rücken und Brust. Die Gerinnnung des Bluts brachte in weiten Teilen seines Körpers Gewebe zum Absterben, und er wurde auf die Station für Verbrennungsopfer des New Tork Hospital-Cornell Medical Center überstellt.
Die Ärzte dort waren gezwungen, die Beine des Mannes oberhalb der Knie sowie neun seiner Finger zu amputieren, um die Ausbreitung der Gangräne zu verhindern. Der Penis des Patienten fiel von selbst ab. Der Mann befindet sich zur Zeit in einer Reha-Klinik.
Männer, die sich Kokain in den Penis spritzen, erzählen, dass sie davon ein sexuelles High bekämen. Experten für die Behandlung des Drogenmißbrauchs haben auch früher schon von der externen Anwendung Kokains als Mittel zur sexuellen Anregung berichtet; dabei wird Kokain in Pulverform auf die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane gerieben, um verfrühte Ejakulation zu verhindern oder die Empfindungen beim Sex zu verstärken.
Die Ärzte schlossen ihren Bericht mit den Worten, "Wir berichten über diesen Fall, um Klinikärzte auf diese neue Variante des Kokainmißbrauchs aufmerksam zu machen, und um deren seltene und bisher nicht beschriebene Komplikationen zu dokumentieren."
1969
Am 15. August forderte der Hurrican Camille 143 Opfer entlang der Mississippi Golfküste. Die meisten Opfer waren dummerweise zur falschen Zeit am falschen Ort, anders die zwanzig Personen, die bei einer "Hurrikan Party" in einem Strandhaus ums Leben kamen. Den Evakuierungswarnungen und Rettungsteams zum Trotz setzten sie ihre Feier unbehelligt fort. Die Partygänger meinten, daß das Betonfundament des Hauses und der zweite Stock, in dem sie die Party abhielten, genügend Sicherheit vor dem drohenden Hurrikan biete. Ihr Vertrauen stellte sich als tragischer Irrtum heraus, als eine 7,5 Meter hohe Flutwelle in ihr Haus knallte, das Gebäude zerstörte und die Feiernden den Sturmwinden und der gefährlichen Brandung aussetzte. Die meisten dieser Hurrikan-Anbeter wurden getötet. Einige wurden allerdings ein paar Kilometer weiter an Land gespült und durch die launische Hand des Schicksals um ihren Darwin Award gebracht.
last update: 30.12.2005 19:30:07 GMT +1